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Aus dem Presbyterium

Wenn Sie, liebe Leserin, lieber Leser, diesen Gemeindebrief erhalten, haben sich die Dinge in Sachen Pfarrstellenbesetzung wahrscheinlich sehr viel weiter geklärt, als das zum Redaktionsschluss absehbar ist. Nach der Sitzung im November, nach der zweiten Probepredigt und den Katechesen sowie nach der Gemeindeversammlung am 18. November wird das Presbyterium hoffentlich bald in der Lage sein, den Pfarrer oder die Pfarrerin zu wählen, die oder der mit Pfarrer Weber das neue Pfarrteam in Unterrath bilden wird.

Mein Bericht aus dem Presbyterium kann also nur den Stand bis zum Redaktionsschluss wiedergeben. Aber auch bis dahin ist wieder Einiges geschehen. Große Teile der  beiden Sitzungen im Herbst 2018 waren auch diesmal bestimmt von den Entscheidungen auf dem Weg zur Besetzung der zweiten Pfarrstelle unserer Gemeinde. Nachdem in einer Sondersitzung Ende August drei von den fünf BewerberInnen zu Vorstellungsgesprächen eingeladen wurden, und diese in der Septembersitzung stattfanden, hatte das Presbyterium zwei von ihnen, eine Dame und einen Herrn zu Probepredigt und Probekatechse eingeladen. Die Termingestaltung erwies sich als  schwierig, sodass die Probepredigt von Frau Pfarrerin Schmücker um zwei Wochen vorgezogen werden musste. Das erfolgte in der Sitzung im Oktober. Es wurde beschlossen, die Gemeinde durch Handzettel und Aushang sowie die Presse darüber zu informieren. In einem Gottesdienst, den Frau Schmücker gemeinsam mit ihrem möglichen Kollegen Axel Weber hielt, konnte die Gemeinde beide auch im Zusammenwirken erleben. Der Grund war eine Taufe, die Pfarrer Weber für diesen Termin angenommen hatte.

Wegen eines langen Urlaubs in Japan von Herrn Pfarrer Kenning konnte die zweite Probepredigt erst Anfang November angesetzt werden. Weil aber der 11. im 11. nicht wirklich in Frage kam, wurde ein Mittwoch ausgewählt. Glücklicher Weise kamen dazu auch eine erfreuliche Anzahl von Gemeindemitgliedern.In der Sitzung im Oktober erfolgte auch die Wahl von Pfarrer Weber zum stellvertretenden Vorsitzenden des Presbyteriums. Nach der Kirchenordnung muss einer der Pfarrer der Gemeinde entweder der Vorsitzende des Presbyteriums oder dessen Stellvertreter sein. In der pfarrerlosen Vakanzzeit gab einen Pfarrverweser. Das waren zunächst der Pfarrer im Übergang Ulrich Pohl und seit Mitte 2017 Pfarrer i.R. Paul Schnapp. Zum 1. Oktober war Paul Schnapp dann von dem Amt zurückgetreten, so dass Herr Weber gewählt werden konnte. In der  Gemeindeversammlung am 18. November wurde er auch offiziell verabschiedet. In der Sitzung im November hat das Presbyterium beschlossen, den Wahlgottesdienst am Donnerstag, dem 29. November um 18:30 anzusetzen.

Bei den Baufragen gab es wichtige Fortschritte. Nach der Bezirksvertretung hat im Oktober auch das Bauamt der Stadt Düsseldorf die Baugenehmigung erteilt. Damit konnte Ende Oktober der Rohbau für den Gemeindesaal begonnen werden. In der Sitzung Anfang Oktober stellte Herr Wunderlich in einer power-point-Präsentation die geplante Baumaßnahme „Gemeindesaal“ vor und beschrieb ausführlich die geplante Innengestaltung und die Küche. Sie ist so ausgelegt, dass dort für Vermietungen und Fremdveranstaltungen alle Möglichkeiten für das Catering vorhanden sind. Natürlich haben zunächst einmal  die Bedarfe der Gemeindegruppen Vorrang. Das Presbyterium beschloss das Budget für die Küche bis zu einer Höhe von 60.000 €. Nachdem der Rohbau für den Saal begonnen ist, kann die Entkernung des früheren Pfarrhauses beginnen, in dem die kleineren Räume für Gruppen der Gemeinde entstehen sollen.

Zum Ende des Jahres waren dann auch wie jedes Jahr eine Reihe von Finanzbeschlüssen zu fassen. Bei den Jahresabschlüssen der früheren Jahre sind wir wegen der Umstellung des Rechnungswesen nach wie vor gewaltig im Rückstand. Immerhin konnte das Presbyterium mehreren Vorschlägen der Verwaltung zustimmen, die helfen können, diesen Rückstand schneller aufzu-arbeiten. Völlig rechtzeitig konnte in diesem Jahr der Haushaltsplan und der Stellenplan in der Novembersitzung verabschiedet werden. Er schließt ab mit Erträgen (früher Einnahmen) in Höhe von ca. 1.010 Euro und Aufwendungen (früher Ausgaben) in Höhe von ca. 1.047 Euro.  Zum Ausgleich müssten demnach die Rücklagen der Gemeinde um ca. 36 T€  verringert werden. Da die Gemeinde allerdings eine Nachzahlung für Kirchensteuern aus früheren Jahren in Höhe von ca. 45 T€ erhält, bleibt ein kleiner Überschuss.

In der Gemeindeversammlung am 18. November hat die Finanzkirchmeisterin diese Zahlen der Gemeinde erläutert. Vom 26. 11. bis zum 7. 12. liegt der Haushaltsplan im Gemeindebüro zur Einsicht aus, wie es die Kirchen(verwaltungs)ordnung vorschreibt. Satz zum Thema Ausgleich streichen Im jährlichen Haushaltsplan einer Kirchengemeinde werden die laufenden Erträge und Aufwendungen erfasst. Längerfristige  Investitionsmaßnahmen, wie z. B. die  Baumaßnahmen Am Röttchen werden in gesonderten Finanzplänen und Baukassen erfasst und abgerechnet. Insofern erscheinen diese Baukosten nicht in der Haushaltsplanung für das Jahr 2019.

Ebenfalls für das kommende Jahr wurde der Kollektenplan beschlossen. Ein kleiner Ausschuss hatte aus der Vorschlagsliste der Landeskirche eine ausgewogene Mischung von Kollektenzwecken zusammengestellt: u. a.  diakonische Aufgaben im In- und Ausland, Katastrophenhilfe, Kirchenmusik und Jugendarbeit.   Noch im Oktober war die Diakonie-Sammlung Thema. In den letzten Jahren war die Zahl der SammlerInnen, die mit den Listen von Haus zu Haus gingen, immer kleiner geworden, wegen Krankheit und Alter, und weil sich nur noch ganz wenige neue für diesen Dienst fanden. So hat das Presbyterium mit Bedauern entschieden, ganz auf das Sammeln in den Häusern zu verzichten und den Erlös der überwiesenen Spenden (s. Überweisungsträger in der Mitte des Gemeindebriefes) diesmal der Diakoniesammlung zuzuführen. Das Presbyterium dankt all jenen  Gemeindemitgliedern die z.T. seit mehreren Jahrzehnten Jahr für Jahr diesen Dienst übernommen haben, aber auch allen, die die diakonische Arbeit in der Gemeinde, im Kirchenkreis und in den großen Einrichtungen in der Landeskirche (z.B. Graf-Recke-Stiftung, Kaiserswerther Diakonie) unterstützt haben.

Für 2019 wurde beschlossen, wieder  eine Konfirmandenfreizeit in Mönchengladbach durchzuführen, Die Kosten dafür wurden vom Presbyterium bereitgestellt und der Eigenbeitrag der Konfirmanden festgelegt.

Einen besonderen Tagesordnungspunkt gab es noch im Oktober: Das Presbyterium hatte über die Fahrtkosten der Pfarrer zu den Beerdigungen zu beraten. Bisher werden diese Fahrten, wenn nötig vom Bestatter übernommen, der ein Taxiunternehmen beauftragt. Diese Kosten erscheinen dann auf der Rechnung der Bestattungskosten und werden von den Angehörigen und Erben bezahlt. Viele Pfarrer verzichten aber auf die Erstattung durch die Angehörigen, benutzen das Fahrrad oder stellen der Gemeinde die Fahrten in Rechnung. Um diese Frage in Düsseldorf einheitlich regeln zu können, bietet der Kirchenkreis an, den tatsächlichen Bedarf zu klären und, wenn nötig, einen Taxi-Sammelvertrag auszuhandeln. Das Presbyterium hat diesen Vorschlag des Kirchenkreises gerne angenommen und würde sich einem solchen Sammelvertrag anschließen. Sie sehen, manchmal sind es Dinge, an die niemand denkt, die das Presbyterium entscheiden muss. Es ist aber auch in solchen Dingen wichtig, dass alle Beteiligten wissen, was auf sie zukommt: die Angehörigen, die Bestatter, die Taxifahrer und die Pfarrer. Schließlich wollen alle, dass der Pfarrer oder die Pfarrerin pünktlich auf dem Friedhof ist, unabhängig davon wie viel Verkehr gerade in der Stadt ist.

Dies ist nun mein letzter Bericht aus dem Presbyterium. Ich hoffe, dass Sie, liebe Leserin, lieber Leser dadurch einen Einblick in die Arbeit der Leitung Ihrer Gemeinde gewonnen haben und dass Ihnen die Vielseitigkeit der Aufgaben verständlicher geworden ist.  Herr Schaaf und Herr Pfarrer Weber haben zugesagt, dass die Reihe auch in Zukunft weitergeht.

Dafür sage ich herzlichen Dank.  Noch immer sind nicht alle Mandate im Presbyterium besetzt. Bis zur Wahl im Jahre 2020 können noch zwei weitere Presbyterinnen oder Presbyter hinzu kommen.

Der Kirchengemeinde Unterrath-Lichtenbroich wünsche ich gute Erfahrungen mit ihren neuen Pfarrern, Segen und Gedeihen in allen Aufgabengebieten.

Es hat mir Freude gemacht, unter und mit Ihnen arbeiten zu dürfen.

Herzliche Grüße
Paul Schnapp

 

14.11.2018



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