Losung

für den 17.11.2019

Die Israeliten schrien zu dem HERRN und sprachen: Wir haben an dir gesündigt; denn wir haben unsern Gott verlassen.

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Aus dem Presbyterium

Es gibt ein Missverständnis aufzuklären, das die Nutzung des Gemeindehauses betrifft: Wir haben am 21. September ein Gemeindefest gefeiert. Es war das letzte, das wir im Gemeindehaus am Diezelweg 55 veranstaltet haben. Und wir haben es als Abschiedsfest begangen. Dies allerdings war nicht so gemeint, dass mit diesem Tag das Haus nicht mehr genutzt werden kann. Wir haben einfach die Gelegenheit wahrgenommen, mit möglichst vielen Menschen beim Gemeindefest auch dem bevorstehenden Abschied Raum zu geben. Im kommenden Jahr wollen wir in fast gleicher Weise mit einem Gemeindefest im September den Betrieb Am Röttchen offiziell aufnehmen, auch, wenn die Einrichtungen
dort schon vorher genutzt werden können. Also: Das Gemeindehaus Diezelweg bleibt in Betrieb bis die Räume Am Röttchen fertig sind. Das Letzte, was dort nach heutigem Stand der Planung fertig werden wird, ist die große Peter-Orgel in der Petruskirche, etwa im September 2020.
In der ersten Sitzung nach den Ferien hat das Presbyterium unter der Überschrift „Zeit fürs Wesentliche“ die Dienstanweisungen für unseren Pfarrdienst konkretisiert und die Zuständigkeiten so geordnet, dass man sagen kann: „Wir haben jetzt zwei Gemeindepfarrer und nicht mehr zwei Bezirkspfarrer.“ Dies soll allerdings nicht heißen, dass Pfarrerin Schmücker nur für Jugend und Familien da ist und Pfarrer Weber nur für die Älteren. Dies sollen zwar Schwerpunkte ihrer Arbeit sein, sie sind aber beide vollwertige Pfarrerin und Pfarrer, die sich beide umfassend um die Seelsorge kümmern und zu allen Themen rund um die Gemeinde und das Leben ansprechbar sind.
Sie haben schon von der DSGVO gehört, der Datenschutzgrundverordnung der EU? Wenn Sie hin und wieder im Internet unterwegs sind, wird Ihnen aufgefallen sein, dass Sie in den letzten Monaten immer wieder gefragt werden, ob Sie mit etwas einverstanden sind. Das können Cookies sein, die man auf Ihrem Rechner hinterlasseschneeweiß und alle Glocken läuten.
Wenn ich diese Zeile schreibe, ist die Petruskirche eingerüstet und die Fassaden werden überarbeitet. Bald wird mit dem Austausch der Fenster begonnen. Im September haben die ersten Beleuchtungsproben mit den neuen Lampen stattgefunden. Im Saal warten wir darauf, dass die Fußbodenheizung installiert ist und der Estrich gelegt werden kann. Dass das ehemalige Pfarrhaus nun Gemeindehaus wird, kann man ebenfalls schon erkennen. Es gibt neue Fenster und die Räume werden nach und nach hergerichtet. Die Fotos von Michael Wunderlich zum Baufortschritt finden Sie ab Seite 28 im Gemeindebrief.
Ich kann mich noch daran erinnern, wie wir mit Pfarrer Niewerth vor vielen Jahren die Bänke für die Pauluskirche gekauft haben. Das war nach der Renovierung der Kirche in den 80er Jahren. Die Bänke sind stabil und schwer und angenehm geformt. Man kann gut auch längere Zeit bequem sitzen. Wir werden sie auf der Empore der Petruskirche weiter nutzen. Der Platz reicht aber nicht für alle, sodass wir die restlichen zum Kauf anbieten wollen
(siehe Seite 27 im Gemeindebrief).
Auf Seite 25 im Gemeindebrief finden Sie zwei Ankündigungen zu Konzerten unter Mitwirkung unserer Kantorei. Gemeinsam mit dem apollochor salve musica e.V., dem Projektchor des Luisen-Gymnasiums und einem Orchester führen wir das „Requiem“ von Mozart auf, in einem zweiten, kleineren Konzert am dritten Advent das „In dulci jubilo“ von Buxtehude nebst einigen Liedern zum Mitsingen. Die Aufteilung auf 2 Konzerte war wegen des ungewissen Zustands der Petruskirche zu diesem Zeitpunkt notwendig. Solisten und Orchester mussten so frühzeitig gebucht werden, dass sicherheitshalber als Aufführungsort für das Requiem die Kirche St. Mariä Empfängnis, Oststr. 42, gewählt wurde. Hier werden traditionell Teile unseres Weihnachtskonzertes im Gottesdienst aufgeführt. Diesmal also am 24. November nur dort. Das Konzert am 3. Advent ist dann in der Petruskirche. Wir bitten um Verständnis und hoffen, dass Ihnen beide Konzerte viel Freude bereiten.
Lassen Sie mich abschließend noch auf die Gemeindeversammlung am 17. November hinweisen. Gemeindeversammlungen sind jährliche Pflichtveranstaltungen jeder evangelischen Kirchengemeinde. Sie geben Ihnen Gelegenheit sich über alle Belange der Gemeinde zu informieren und uns, den Pfarrern und Presbytern, die Möglichkeit, Ihre Meinungen und Ihren Rat zu wichtigen Fragen zu erfahren. In diesem Jahr wird es insbesondere um das zukünftige Presbyterium gehen. Neben unseren zwei Pfarrern und einer Mitarbeiterin werden 12 Menschen gesucht, die sich in besonderer Weise für die Gemeinde verantwortlich fühlen und ein wenig von ihren Kenntnissen, Talenten und Fähigkeiten für unsere Gemeinschaft in Unterrath und Lichtenbroich einsetzen wollen, damit unsere Stadtteile Orte bleiben, in denen man gerne wohnt und freundlich miteinander umgeht. Wenn Ihnen noch jemand einfällt, die oder der Ihnen geeignet erscheint, können Sie sie oder ihn auf der Gemeindeversammlung noch vorschlagen.

Ich grüße Sie herzlich
Kurt Schaaf
Vorsitzender des Presbyteriums

 

18.03.2019



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