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für den 25.05.2019

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Aus dem Presbyterium

Die beiden Sitzungen des Presbyteriums über die ich hier berichten kann, fanden im am 18. März und 15. April statt. Neben dem regelmäßigen ausführlichen Austausch über die Baumaßnahmen Am Röttchen 10, waren diesmal auch andere Themen wichtig: Es ist schon wieder Zeit für eine Presbyteriumswahl. Zwar sind die letzten 4 Jahre wie im Flug vergangen, aber wenn wir unsere Gemeinde heute anschauen, dann muss man sagen, dass sich viel verändert hat. Wir sind deutlich auf dem Weg zu einer Gemeinde Wir haben zwei Pfarrer, zwei Kirchenmusiker, einen Hausmeister und bald ein Gemeindezentrum, das diesen Namen auch verdient. Und mit der Wahl am 1. März 2020 bekommen wir hoffentlich wieder, wie bisher, ein arbeitsfähiges, motiviertes Presbyterium, obwohl einige sehr erfahrene Mitglieder ausscheiden werden. Helfen Sie uns, Menschen zu finden, die bereit und fähig sind, unsere Gemeinde lebendig und in unseren Stadtteilen Unterrath und Lichtenbroich sichtbar und spürbar zu halten. Bis zum 15. September nehmen wir gerne Vorschläge aus der Gemeinde entgegen. Folgende Beschlüsse haben wir im Zusammenhang mit der Wahl getroffen: l Wir wählen nicht mehr in Bezirken, sondern als eine Gemeinde. 

  • Wir bieten Briefwahl für alle an.
  • Falls jemand an der Briefwahl nicht teilnehmen möchte, ist am 1. März 2020 nach dem Gottesdienst bis 16.00 Uhr in der Petruskirche Gelegenheit zur Wahl.
  • Am 17. November 2019 findet eine Gemeindeversammlung statt, auf der sich alle Kandidaten vorstellen.

Die evangelischen Kirchengemeinden sind aufgefordert, aus dem Kreis der hauptamtlich Mitarbeitenden eine Missbrauchsbeauftragte zu benennen. Ich denke nicht, dass in diesen Zeiten weitere Erklärungen dazu notwendig sind. Für unsere Gemeinde hat sich Andrea Fierlings bereit erklärt, diese Aufgabe zu übernehmen. Sie ist bereits in diesem Thema fortgebildet und kann gerne angesprochen werden. Natürlich stehen auch Pfarrerin Schmücker und Pfarrer Weber als seelsorgerliche Gesprächspartner mit Rat und Tat bereit.
Im April und im Mai sind die Glocken unserer entwidmeten Kirchen ausgebaut und auf die Reise zu neuen Standorten geschickt worden. Die Matthiaskirche hatte zwei Glocken. Eine davon war die denkmalgeschützte alte Unterrather Glocke aus dem Jahre 1913, die schon im alten Gemeindesaal der Ahornallee geläutet hat. Diese Glocke werden wir behalten und in der Petruskirche dauerhaft ausstellen. Die zweite Glocke wird im Sommer in Brandenburg, in der evangelischen Kirche der Gemeinde Schönewalde, Ortsteil Bernsdorf erklingen.
Die beiden Glocken der Pauluskirche werden katholisch. Sie wechseln in das Erzbistum Mainz. Die kleine Glocke läutet bald in Herbstein für die katholische Pfarrgemeinde Sankt Jakobus der Ältere und Johannes der Täufer, die große Glocke geht in die katholische Kirchengemeinde Sankt Laurentius in Dreieich. Eine kleine Gruppe von Kindern der Kita Diezelweg schaute interessiert zu, als die beiden Handwerker des Glockenhändlers erstaunlich unkompliziert mit einfachen Mitteln die beiden Glocken nacheinander aus dem kleinen Turm herabließen. Die große Glocke wiegt immerhin 250 kg. Die Beckerath-Orgel der Pauluskirche wartet auf den Abschluss der Renovierungsarbeiten in der Kirche des katholischen Priesterseminars in Kattowitz. Sie wird dann dort eingebaut. Der Verkauf des Grundstücks der Pauluskirche geht langsam voran. Es wird noch an Formulierungen des Kaufvertrages gearbeitet. Parallel wurde ein Landschaftplaner beauftragt, einen Vorschlag für die Gestaltung des neuen Außengeländes der Kita Diezelweg zu erarbeiten. Die Errichtung des Gemeindesaales Am Röttchen macht sichtbare Fortschritte. In den kommenden Monaten werden die Arbeiten mehr verborgen im Inneren des Gebäudes stattfinden. Heizung, Sanitärinstallationen, Elektrik und Lüftung werden still und leise eingebaut. Besonders gespannt sind wir natürlich auf die Wirkung der Fensterbilder mit der Apostelgeschichte aus der Pauluskirche, die ein Blickfang im Foyer werden sollen. Am 3. Juni 2019 beginnen die Außenarbeiten an der Petruskirche. Die Fassade wird aufgearbeitet und die Fenster werden erneuert. Wir sind dankbar, dass die Denkmalbehörde uns gestattet hat, neue Fenster einzusetzen, statt auf einer Aufarbeitung der alten, ziemlich maroden Substanz zu bestehen. Gleichzeitig beginnt die Sanierung des Turmes. Die Umgestaltung des ehemaligen Pfarrhauses zum Gemeindehaus geht zügig weiter, sodass mit der Fertigstellung des Gemeindesaales und des Gemeindehauses wie geplant im Herbst gerechnet werden kann. Damit steht aber auch der Termin der Schließung des Gemeindehauses am Diezelweg 55 fest. Das Presbyterium plant, dieses Ereignis mit einem Abschiedsfest am 21. September zu begehen. Das Gebäude fällt dann mit dem Grundstück in das Eigentum des Kirchenkreises Düsseldorf zurück. Über die weitere Verwendung ist bisher keine Entscheidung getroffen worden. Aus „gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen“ hört man, dass zunächst der Versuch unternommen wird, die vorhandene Bausubstanz einer neuen Verwendung zuzuführen.

Ich grüße Sie herzlich
Kurt Schaaf
Vorsitzender des Presbyteriums

 

18.03.2019



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