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Frauenpolitischer Studientag - jetzt anmelden: 15.06.2020 in Bonn

Prozesse lustvoll steuern. Frauenpolitischer Studientag zu kirchlichem Leitungshandeln. Anmeldung über das Pastoralkolleg.


Leiten im Presbyterium

Der Text „Leiten im Presbyterium“ aus dem Gemeinsamen Pastoralkolleg bietet auf 23 Seiten komprimierte Hinweise, die Arbeit in Presbyterien so zu gestalten, dass sie Freude macht und gute Ergebnisse hervorbringt.
 

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Transgeschlechtlichkeit

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Intergeschlechtlichkeit: männlich - weiblich - divers

Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu einer dritten positiven Möglichkeit des Geschlechtseintrags bei Geburten (neben männlich und weiblich auch divers) ist das Thema Intergeschlechtlichkeit in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt.

Geschlechtergerechte Sprache

Damit Menschen, die sich nicht männlich oder weiblich zuordnen können oder wollen, auch sprachlich berücksichtigt werden, soll geschlechtergerechte Sprache nach Möglichkeit auf alle Geschlechter inkludierende Begriffe zurückgreifen, wie z.B. „Liebe Geschwister“ (statt „Liebe Schwestern, liebe Brüder“), Studierende (statt Studentinnen und Studenten) oder Mitarbeitende (statt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter).

Im Kontakt mit betroffenen Personen kann die Anrede „Vorname Nachname“ helfen, duale Zuordnungen (Herr, Frau, Bruder, Schwester) zu vermeiden. Letztlich zwingt Sprache durchgehend zur grammatischen Zuordnung und die betroffene Person selbst sollte darüber Auskunft geben, welche Sprachform sie wünscht.

Gender*Sternchen - ein echtes Plus! Gender*Sternchen - ein echtes Plus!

Gender*Sternchen - Sprache schafft Wirklichkeit schafft Sprache

Seit fast 22 Jahren ist es in der rheinischen Kirche Gesetz: Sprache muss geschlechtergerecht sein. Im Gleichstellungsgesetz heißt es: „Kirchengesetze und andere Rechtsvorschriften sollen sprachlich der Gleichstellung von Frauen und Männern Rechnung tragen.“ Der Bundesverfassungsgerichtsbeschluss vom 10.10.2017 zum Personenstandsregister schreibt vor, dass z.B. Stellenausschreibungen geschlechtsneutral formuliert werden müssen.

Bei jungen Menschen schon lange üblich, unter Germanist*innen noch umstritten ist das Gender*Sternchen. Hier hat das Landeskirchenamt den Gebrauch nun liberalisiert: „In Veröffentlichungen des Landeskirchenamtes, die keinen Gesetzescharakter haben, ist künftig neben der Doppelnennung und neutralen Begriffen die Verwendung des so genannten „Gender-Sternchens“ (z.B. Teilnehmer*innen) möglich, das insbesondere bei jüngeren Zielgruppen als angemessene sprachliche Abbildung aller Geschlechter empfunden wird.“ Nachahmung gerne erwünscht!

Eine Zusammenfassung von Grundinformationen und weiterführenden Links finden Sie hier.

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21.03.2019



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