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Leiten im Presbyterium

Der Text „Leiten im Presbyterium“ aus dem Gemeinsamen Pastoralkolleg bietet auf 23 Seiten komprimierte Hinweise, die Arbeit in Presbyterien so zu gestalten, dass sie Freude macht und gute Ergebnisse hervorbringt.
 

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Materialien

Diskriminierungsfreie Sprache

Eine diskriminierungsfreie Sprache verwendet Personenbezeichnungen, die alle Geschlechter umfassen.

Die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche im Rheinland hat bereits 1995 Leitlinien zur Abfassung von Gesetzen, Verordnungen und Formularen erlassen. Auch das Gleichstellungsgesetz fordert in §3: "Kirchengesetze und andere Rechtsvorschriften sollen sprachlich der Gleichstellung von Frauen und Männern Rechnung tragen.“ und empfiehlt die Verwendung von geschlechtsneutralen Personenbezeichnungen.

 

Seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts von 2017 zu einer dritten positiven Möglichkeit des Geschlechtseintrags bei Geburten (neben männlich und weiblich auch divers) sollte diskriminierungsfreie Sprache nach Möglichkeit auf alle Geschlechter inkludierende Begriffe zurückgreifen, wie z.B. „Liebe Geschwister“ (statt „Liebe Schwestern, liebe Brüder“), Studierende (statt Studentinnen und Studenten) oder Mitarbeitende (statt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter). So werden auch Menschen, die sich nicht männlich oder weiblich zuordnen können oder wollen, sprachlich berücksichtigt.

 

Im Kontakt mit betroffenen Personen kann die Anrede „Vorname Nachname“ helfen, duale Zuordnungen (Herr, Frau, Bruder, Schwester) zu vermeiden. Letztlich zwingt Sprache durchgehend zur grammatischen Zuordnung und die betroffene Person selbst sollte darüber Auskunft geben, welche Sprachform sie wünscht.

Gender*Sternchen - ein echtes Plus! Gender*Sternchen - ein echtes Plus!

Gender*Sternchen - Sprache schafft Wirklichkeit schafft Sprache

Bei jungen Menschen schon lange üblich, unter Germanist*innen noch umstritten ist das Gender*Sternchen. Hier hat das Landeskirchenamt den Gebrauch nun liberalisiert: „In Veröffentlichungen des Landeskirchenamtes, die keinen Gesetzescharakter haben, ist künftig neben der Doppelnennung und neutralen Begriffen die Verwendung des so genannten „Gender-Sternchens“ (z.B. Teilnehmer*innen) möglich, das insbesondere bei jüngeren Zielgruppen als angemessene sprachliche Abbildung aller Geschlechter empfunden wird.“ Nachahmung gerne erwünscht!

 

Praktische Hinweise und Beispiele, wie diese Vorgaben umgesetzt werden können, finden Sie in einem Flyer der EKD: "Sie ist unser bester Mann".

 

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21.03.2019



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