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für den 10.12.2019

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Missionale am 15.03.2014 in Köln

Seit zehn Jahren nehmen wir vom Verband Ev. Gehörloser im Bereich der Ev. Kirche im Rheinland am überregionalen Missionale-Treffen in Köln teil.

Das Missionale ist ein Treffen von Kindern bis zu Erwachsenen aus Gemeinden der evangelischen Landeskirche und aus Freikirchen.

Wir haben in diesem Jahr mit 12 gehörlosen Teilnehmern aus Essen, Wesel und Oberhausen teilgenommen. Gemeinsam mit Pfarrer Kogge aus Neuwied, der unseren Gebärdenchor dirigiert, haben wir uns zur Vorbereitung in einem leeren Konferenzraum getroffen. Pfarrer Emler aus Essen hat die Übung begleitet und auf unser gleichzeitiges Gebärden (=synchron) geachtet.

Nach den Proben haben wir zu Mittag gegessen (Salate, Würstchen, Frikadelle und einen süßen Nachtisch).
Es war noch Zeit, um die Ausstellungsstände anzuschauen. Wie immer in jedem Jahr standen die Büchertische, Infostände und Beratungsangebote im anderen Saal. Dort werden viele christliche Bücher, schöne Karten, viele Prospekte, viele Broschüren und viele schöne Gegenstände zum Verkauf angeboten.

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Dann kamen die beiden Gebärdendolmetscher Herr Reichelt und Frau Freitag. Auf der Bühne stand die Musikgruppe mit verschiedenen Musikinstrumenten. An der Wand hingen großen Video-Leinwände.
Davor war das Pult der Dolmetscher auf dem hohen Treppenstand beleuchtet, damit alle Hörbehinderten besser sehen. Nach kurzer Zeit kamen die knapp 4.000 Teilnehmer und setzten sich im großen Saal!

Nach der Chorgruppe und der Begrüßung durch Pastor Lindner gingen wir, der Gebärdenchor, zur Bühne und zeigten parallel zur Gesangsgruppe das Lied „Anker in der Zeit.“ Wir wurden mit Händeapplaus begrüßt. Der Missionalegottesdienst dauerte rund eine und ein viertel Stunde. 

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Danach gingen die Besucher in den daneben liegenden Saal, um Kaffee zu trinken und leckeren Kuchen zu essen. Das Missionale bat um eine freiwillige Spende für das Essen.

Nach der Kaffeepause gingen einige Besucher nach Hause. Die anderen gingen zu einem der 9 Vortragsangebote. Es tut gut, mit jemandem zu sprechen und auf Gottes Nähe zu vertrauen.

Wir Gehörlosen nahmen an dem Thema „Festgefahren, wenn der Rückwärtsgang im Leben blockiert ist“ mit den zwei Gebärdendolmetschern teil. Pastorin Susanne Stork erzählte Beispiele aus ihrer seelsorgerlichen Arbeit in Gemeinde und Schule, wo und wie Menschen mit Gottes Hilfe aus der Sackgasse – einer festgefahrenen Situation im Leben wieder herausgefunden haben. Dann fuhren wir nach Hause. Es war gut, dass wir mit unseren Augen viel gesehen haben und diese visuellen Eindrücke mitnehmen konnten!

Rainer Marmann / Volker Emler

 

11.04.2014



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