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Verband ev. Gehörloser im Rheinland

Bericht und Diashow vom Gemeindetag am 29.10.2016 in Essen mit Vorstandswahl

Wie in jedem Jahr trafen sich Mitglieder aus den Gehörlosengemeinden der rheinischen Kirche zum Verbandstag.

Lupe

Auf der einen Seite gibt es einige Dinge, die besprochen und beschlossen werden müssen. Das ist nicht immer spannend. Am Nachmittag hatten wir als kulturellen Höhepunkt die Stadtrundfahrt durch Essen. Auf der anderen Seite trifft man aber auch alte Bekannte und macht neue Bekanntschaften. Man erfährt, was in den anderen Gemeinden los ist. Vielleicht gibt es ja Ideen für die eigene Gemeinde oder Hilfe bei Problemen.
Der kommissarische Vorsitzende Peter Engel begrüßte alle aus Nah und Fern sehr herzlich. Er bedankte sich bei der Rüttenscheider Gemeinde für ihre Gastfreundschaft. Mit der Tageslosung eröffnete er den Gemeindetag.
In diesem Jahr war der Bericht über das, was der Verband gemacht hat nicht nur ein einfacher Bericht, sondern ein Interview. So fragte Christian Aengenheister unseren kommissarischen Vorsitzenden Peter Engel und unseren Schatzmeister Rainer Marmann darüber, was im letzten Jahr los war. Besuch der Landessynode, Gebärdenchor auf der Missionale, Mitarbeit auf dem Pfingsttreffen in Mülheim waren nur einige Punkte über die im Interview erzählt wurden. 

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Dann kamen die Wahlen. Peter Engel ist nun gewählter Vorsitzender. Vorher hat er das Amt kommissarisch übernehmen müssen, weil Andrea Soremba weggezogen ist und das Amt nicht mehr führen konnte. Rainer Marmann ist wieder Schatzmeister. Detlef Kogge ist als stellvertretender Vorsitzender gewählt worden und Volker Emler als Geschäftsführer. Christian Aengenheister und Ralf Maier wurden als Beisitzer wiedergewählt, Udo Stordel ist als Beisitzer neu im Vorstand.
Nach dem Mittagessen ging es zum Parkplatz des Grugaparkes. Dort holte uns ein Doppelstockbus zur Stadtrundfahrt ab. Im oberen Stock hatten wir einen guten Überblick. 

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Früher kannte man Essen nur als schmutzige Ruhrgebietsstadt mit qualmenden Industrieschornsteinen. Diese Zeiten sind vorbei. Die alten Gebäude werden heute anders genutzt. Kunst und Kultur findet hier statt.
Ein anderer Höhepunkt war die Margaretenhöhe: ein Wohnbereich, der mitten in dieser Arbeitergegend fast aussieht, wie ein Dorf, mit kleinen Häusern, einem zentralen Markt und Lebensmittehandel. Essen, die Stadt der Familie Krupp, die diese Fabriken aufgebaut hat. Sie sind darüber reich und mächtig geworden. So lebten sie auch in einer Villa in der grünen Gegend von Essen. Die Villa Hügel zeigt schon von außen durch ihre Gebäude den großen Reichtum.
Wir haben vieles erfahren über diese Ruhrgebietsstadt. Es war eine Stadtrundfahrt der anderen Art. Sie endete für viele am Hauptbahnhof, von wo es nach Hause ging. Einige fuhren noch zur Gruga, weil dort ihre Autos standen. So war der Gemeindetag: Arbeit, Interessantes, Lehrreich und viel Spaß.
Peter Engel / Detlef Kogge 

 

23.11.2016



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