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Landessynode 2019 in Bad Neuenahr

Einige Vorstandsmitglieder des Verbandes Evangelischer Gehörloser im Bereich der Evangelischen Kirchen im Rheinland e.V. haben am 07.01.2019 die Landessynode besucht.

Die Teilnehmer sind Rainer Marmann, Guido Holthaus, Ralf Maier, Simone Pfitzner und Volker Emler. Die Landessynode ist das Parlament der Ev. Kirche im Rheinland. Einmal im Jahr im Januar treffen sich die gewählten Vertreter (Pfarrerinnen und Pfarrer, Presbyterinnen - Vertreter der Gemeinden) in Bad Neuenahr um die Fragen und Probleme der Kirche zu entscheiden.

Die interessante Andacht zur Jahreslosung hielt Hans Leyendecker, Journalist und Präsident des 37. Deutschen Evangelischen Kirchentages. Danach begrüßte Präses Rekowski einige Ehrengäste und die Besucher/Vertreter der Gehörlosengemeinden im Rheinland (Handapplaus der Synode).

Danach berichtete der Vizepräses der Ev. Kirche von Westfalen Ulf Schlüter von dem guten und vertrauensvollen Verhältnis und der guten Zusammenarbeit der beiden Landeskirchen Rheinland und Westfalen.

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Präses Manfred Rekowski betonte am Vormittag in seinem Bericht auf der Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland: So wichtig und richtig das Tun der Kirche sei, so sehr liege ihm auch daran, „dass nicht verborgen bleibt, von wem und von welcher Hoffnung wir uns dabei bewegen lassen. Es ist die Hoffnung auf Gottes kommendes Reich. Dies ist unser Markenzeichen als Kirche Jesu Christi, gerade auch dann, wenn wir öffentliche Verantwortung wahrnehmen.

Am Beispiel der Sozialpolitik machte Präses Rekowski deutlich, wo der Glaube zum Handeln dränge. So wachse ein großer Prozentsatz der Kinder in unserem reichen Land unter Hartz-IV-Bedingungen auf. Untersuchungen haben ergeben, dass ungeplante Ausgaben von vielen nicht zusätzlich zum tagtäglichen Lebensunterhalt gestemmt werden können.

Präses Rekowski warnte vor dem bedenkenlosen Einsatz des pränatalen Test auf Down-Syndrom. Rekowski wörtlich: „Die Diskussionen bio- und medizinethischer Fragen müssen intensiv geführt werden. Anderenfalls verändern sich schleichend ethische Standards mit weitreichenden Folgen für betroffene Menschen, aber auch für uns alle im gesellschaftlichen Miteinander!“

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Ebenso nahm Präses Rekwoski Stellung zu den vom Braunkohletagebau betroffenen Regionen der Landeskirche:  „Insgesamt sind fünf unserer Kirchenkreise vom Braunkohletagebau betroffen. Dort leben über 450.000 evangelische Gemeindeglieder. Ich danke allen, die solche Gespräche, in denen in der Regel unterschiedliche Interessen aufeinandertreffen, führen.“

Zum Schluss unterstrich Präses Rekowski, dass wir in den Gemeinden für eine gute Qualität der Gottesdienste sorgen müssen, damit wieder mehr Menschen angesprochen werden,

Danach gab es eine Aussprache des Präsesberichtes.

Die Gebärdendolmetscher Frau Freytag und Herr Reichelt übersetzten alles. Wir haben dadurch den Inhalt der Grußworte und des Präsesberichtes gut verstanden.

Nach dem Mittagessen fuhren wir nach Hause. Es war ein sehr interessanter Tag.

Rainer Marmann / Volker Emler

 

21.03.2019



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