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EKIR.DE/GLOBALISIERUNG

Bericht über den ökumenischen Diskussionsprozess um Globalisierung in Accra 2004

Auf der Versammlung des Reformierten Weltbundes in Accra 2004 wurde das Thema prominent aufgegriffen, ein Bundesschluss oder die Erklärung des status confessionis bezogen auf die „neo-liberale Globalisierung“ wurden beraten wie auch der Begriff "Imperium"

Oberkirchenrat Eberhard Hitzler, EKD-Kirchenamt in Hannover, hielt Ende August 2004 den im Folgenden dokumentierten Vortrag in Kaiserswerth auf einer Fachtagung der Evangelischen Kirche im Rheinland.

 

Bericht über die 24. Generalversammlung des Reformierten Weltbundes,
Accra, Ghana vom 30.7.-14.8.2004

Schwerpunkt:
Der ökumenische Diskussionsprozess um Globalisierung auf der Generalversammlung des Reformierten Weltbundes

Vom 30. Juli bis 12. August 2004 fand in Accra, Ghana die 24. Generalversammlung des Reformierten Weltbundes unter dem Motto, „Dass alle Leben in Fülle haben“ statt. An der Versammlung nahmen 400 Delegierte (insgesamt ca. 1000 Teilnehmer) aus mehr als 200 Mitgliedskirchen in rund 100 Ländern teil. Die EKD war als Beobachterin aus einer „Nicht-Mitgliedskirche“ eingeladen worden. Von besonderem Interesse war dabei die Diskussion um Globalisierung, die ein Schwerpunkt dieser Vollversammlung war.

 

1. Vorgeschichte

Vom Reformierten Weltbund (RWB) gingen in den letzten Jahren die stärksten Impulse für den ökumenischen Diskussionsprozess um Globalisierung aus, an dem er sich gemeinsam mit dem Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK), dem Lutherischen Weltbund (LWB), und regionalen ökumenischen Zusammenschlüssen wie der KEK engagiert beteiligt hat. Auf der letzten Generalversammlung 1997 des RWB in Debrecen wurde zu einem „Processus Confessionis“ aufgerufen. In diesem Aufruf heißt es: „Heute rufen wir die Mitgliedskirchen des Reformierten Weltbundes auf allen Ebenen zu einem verbindlichen Prozess der wachsenden Erkenntnis, der Aufklärung und des Bekennens (Processus Confessionis) bezüglich wirtschaftlicher Ungerechtigkeit und ökologischer Zerstörung auf. Die Generalversammlung ruft den Reformierten Weltbund und seine Mitgliedskirchen auf, der Analyse und dem Verständnis wirtschaftlicher Prozesse besondere Aufmerksamkeit zu widmen und ihre Folgen für das Leben der Menschen und die Bedrohung der Schöpfung zu bedenken....“.

In einer Vorbereitungskonferenz des Nord-Süd-Forum der Mitgliedskirchen des Reformierten Weltbundes in London-Colney im Februar 2004 wurde eine „Glaubenshaltung“ (faith stance) abgefasst: „So wie das kapitalistische Marktsystem heute arbeitet, verursacht es Leid und Tod der Menschen und der Schöpfung in großem Ausmaß. .... Wirtschaftliche Globalisierung, globale Geopolitik und Militarisierung der Globalisierung sind miteinander verbunden..... Wissenschaft und Technologie werden missbraucht im Dienst globaler militärischer Macht und des Weltmarktes, anstatt dem Leben zu dienen. ... Der Grund für die heutigen wirtschaftlichen und ökologischen Probleme ist der Neoliberalismus, neoliberaler Kapitalismus.“

Mit kritischen Stellungnahmen zu dieser London-Colney Erklärung wandte sich sowohl der Schweizerische Evangelische Kirchenbund als auch der Reformierte Bund in Deutschland, sowie die reformierten Kirchen in Europa gegen die fundamentale Kritik und Sprache des London-Colney Papiers.

Auf der 24. Generalversammlung des Reformierten Weltbundes im August 2004 in Accra sollte das Thema prominent aufgegriffen werden, ein Bundesschluss oder gar die Erklärung des status confessionis in Bezug auf die „neo-liberale Globalisierung“ waren im Vorfeld im Gespräch.

2. Die Diskussionen um Globalisierung in Accra

2.1. Das Thema Globalisierung und wirtschaftliche, politische und militärische Dominanz („Imperium“) der USA und der mit ihnen verbündeten Staaten wurde in zwei von drei thematischen Sektionen (Mission, Bund, Spiritualität) behandelt: In „Bund“ und „Mission“ waren Globalisierung, neo-liberales Weltwirtschaftssystem und Imperium (wirtschaftliche, politische und militärische Weltherrschaft der USA) die beherrschenden Themen. Für die Sektion Bund war dies erwartet worden, für die Sektion Mission eher nicht. Aber nachdem das Schlüsselreferat des Amerikaners Wickeri sehr eingeengt Mission nur im Zusammenhang mit der Globalisierung beschrieben hatte, wurden die sehr guten, regional differenzierten Vorbereitungsstudien zu Mission kaum mehr berücksichtigt. Der Sektionsbericht zu Mission knüpft an Wickeri an und betont, „dass Mission heute im Kontext von Globalisierung und Imperium geschehe“. (Vgl. Anlage Dokument 19-g)

Der für viele sehr beeindruckende Besuch der Sklavenverliese in Elmina und der Kapküste führte im ersten Entwurf des Berichts der „Bundesschluss-Sektion“ zu einem direkten Vergleich der damaligen Sklaverei mit der „ bestehenden Sklaverei des Weltwirtschaftssystems“. Dieser direkte Vergleich wurde auf Intervention der Europäer in der endgültigen Version etwas abgemildert. Trotz der sehr kontroversen Diskussionen um die Begriffe Imperium und status confessionis, um die Alternative zwischen einem formalen Bekenntnis und „dem Bekennen“ einigten sich die 400 Delegierten in einem Konsensverfahren auf einen «Bund für wirtschaftliche und ökologische Gerechtigkeit», der eine Bekenntnis-Erklärung beinhaltet. Die gegenwärtige Weltwirtschaftsordnung wird darin zurückgewiesen, ebenso die Kultur des ungebändigten Konsumverhaltens und das grenzenlose Wachstum. Das englische Orginal „reject“, wurde in der deutschen Übersetzung ursprünglich mit „verwerfen“ wiedergegeben und damit eine große Nähe zu altkirchlichen und zu anderen reformierten Bekenntnissen hergestellt, so zu Barmen und Belhar. Die Delegationen aus Deutschland und der Schweiz haben dieser Übersetzung nicht zugestimmt und darauf bestanden, dass statt dessen nun „wir sagen Nein zu“ oder „wir lehnen ab“ verwendet wurde (Vgl. Anlage Dokument 28-g).

2.2. Der deutschen Delegation ist es in enger Zusammenarbeit mit Vertretern anderer europäischer Kirchen, insbesondere mit den Schweizern, in Accra gelungen, ihre Wünsche, Anliegen und Korrekturen mit großer Besonnenheit so einzubringen, dass die Einheit der reformierten Kirchen gewahrt blieb und die drohende Spaltung ausblieb. Die mögliche und teilweise befürchtete Folge von Debrecen – nämlich die Erklärung eines Status confessionis – ist nicht Wirklichkeit geworden, weil alle Parteien kompromissfähig waren. Ein Status confessionis hätte unweigerlich zur Spaltung des RWB geführt, was offensichtlich von den Verantwortlichen in Accra verhindert werden wollte.
Der nun verabschiedete Text wird zwar in den Kirchen in Europa und erst gegenüber Politik und Wirtschaft nur schwer vermittelbar sein. Sein Gesamtduktus, die einseitigen Schuldzuweisungen nahezu allen Übels der Welt an den neo-liberalen Kapitalismus, an das darauf basierende Weltwirtschaftsystem und das Imperium USA sind im gesellschaftspolitischen Diskurs allenfalls bei ATTAC anschlussfähig. Doch standen die Europäer vor der schwierigen Entscheidung, den Textentwurf völlig abzulehnen und damit den Bruch zu riskieren oder zu versuchen, durch kluge Interventionen den Text moderater und ausgewogener zu halten.

2.3. Die ersten Entwürfe waren in weiten Teilen ideologisch-fundamentalistisch geprägt und verwarfen alles, was vermeintlich im Zusammenhang mit dem „Imperium USA“ und dem „Neoliberalismus“ steht. „Welcome to Star Wars“, mit dieser Polemik kommentierte ein rumänischer Delegierter den Bericht der Sektion Bund. Die Assoziation mit Star Wars wurde hervorgerufen durch den häufigen Gebrauch des Wortes „Empire“ - Imperium als Beschreibung für die wirtschaftliche, politische und militärische Macht unter der Vorherrschaft einer Nation. Doch die Beschreibung und Verwerfung der globalen (Un)-Ordnung, die einen Delegierten aus Osteuropa an kommunistische anti-kapitalistische Rhetorik erinnerten, war für viele Delegierte aus Lateinamerika, Asien und Afrika nicht Science Fiktion, sondern klarer Ausdruck der langersehnten Solidarität des Reformierten Weltbundes: Solidarität mit den Opfern eines Imperiums, das mit wirtschaftlichen, politischen und militärischen Mitteln, mit dem Instrument der Wirtschaftstheorie des „Neo-Liberalismus“, der politischen Macht über die multilateralen Institutionen Weltbank, Internationaler Währungsfonds und Welthandels-organisation und mit seiner überragenden militärischen Stärke zum Hegemon der Welt geworden ist. Dieses Empire stürze den Großteil diese Welt ökologisch und ökonomisch ins Elend, um seinen eigenen Wohlstand und die Interessen der Mächtigen zu sichern. Von vielen Delegierten und Rednern wurde das „Imperium“ als die größte Herausforderung für das Reden und Handeln der Kirchen gesehen. Der theoretische Totalitätsanspruch des Neo-Liberalismus und die faktische politische, ökonomische und militärische Herrschaft der USA und seiner Vasallen über die Welt seien für die Kirchen nicht nur eine ethische Herausforderung, sondern eine Frage von „Leben und Tod“. Die Glaubwürdigkeit, ja die Integrität der Kirchen und ihrer Botschaft stünde auf dem Spiel. Allerdings ist einem osteuropäischen Delegierten in letzter Minute noch gelungen, den Eindruck zu verhindern , man spräche sich für die Alternative „kommunistische Planwirtschaft“ aus. Er bewirkte, dass eine Passage unter Punkt 18 eingefügt wurde, dass alle Wirtschaftssysteme, „einschließlich der Planwirtschaft“, abgelehnt wurden, die „sich Gottes Bund widersetzen“, nicht nur die gegenwärtige Weltwirtschaftsordnung.

2.4. Es ist der Verdienst der Generalversammlung und des nun vorliegenden Textes eines „Bundes für wirtschaftliche und ökologische Gerechtigkeit“, dass reformierte Kirchen in aller Welt Fragen der Wirtschaft und der Umwelt als Priorität auf ihre Tagesordnung gesetzt haben. Es ist weiterhin zu würdigen, dass dieser Text nur mit großer Kompromissfähigkeit von allen Seiten und dem Willen zur Einheit zustande kommen konnte. Welcher Stellenwert dieser Text in der konkreten Arbeit der Mitgliedskirchen haben wird, bleibt abzuwarten. Deutlich ist aber jetzt schon, dass er für die Einen ein Bekenntnistext ist, auf den man sich analog zu Barmen und Belhar berufen kann und der verpflichtende Position für alle Mitgliedskirchen ist. Für Andere - insbesondere für die Europäer - fordert der Text zum Bekennen - d.h. aus christlicher Position heraus Stellung zu beziehen - in Wirtschaftsfragen auf. Für die europäische Fachdiskussion um Globalisierung so z. B. mit Vertretern der Politik, Wirtschaft und Wissenschaft scheint der Text weniger geeignet zu sein. Allerdings ist er ein wichtiger Beitrag für die weitere ökumenische Diskussion um Globalisierung und damit auch für die Generalversammlung des ökumenischen Rates im nächsten Jahr.

2.5. Von der Position der EKD Synode zu Globalisierung („Globalisierung gerecht gestalten“, Amberg 2001) unterscheidet er sich wesentlich durch die Ablehnung des „neo-liberalen Wirtschaftssystems“ und des Imperiums. Während die EKD Synode in der derzeitigen Wirtwirtschaftsordnung ein ungerechtes und defizitäres Wirtschaftssystem sieht, das einer stärkeren internationalen politischen Gestaltung bedarf, das aber auch Chancen beinhalte, ist die Kritik des RWB wesentlich radikaler. Die neo-liberale Globalisierung sei ein mit dem christlichen Glauben unvereinbares geschlossenes System, das abgelehnt werden muss, weil es nicht dem Leben dient, sondern auf Kosten der Armen die Reichen reicher macht. In Übereinstimmung befinden sich EKD und die Aussagen der Generalversammlung des RWB allerdings hinsichtlich der konkreten Empfehlungen für wirtschaftliche Gerechtigkeit und Umweltfragen ebenso wie zu Krieg, Frieden und Geopolitik, die sich im Berichtsentwurf des Ausschusses für öffentliche Angelegenheiten finden (Anlage Dokument GC 21-g, endgültige Version liegt noch nicht vor). Hier werden ganz pragmatische Empfehlungen für Kirchen und Regierungen ausgesprochen, die völlig den EKD Positionen entsprechen. Einige dieser Empfehlungen an die Kirchen können auch von der EKD aktiv aufgegriffen werden, wie z.B. „den Anteil ethischer Investitionen an den Gesamtinvestitionen der Kirchen innerhalb der nächsten vier Jahre um mindestens 20% zu erhöhen und ökumenische Mikrokreditprogramme zu unterstützen“.

3. Weitere Beobachtungen

3.1. Nord- Süd ohne Ost
Stärker als in den letzten Jahren zeigte sich nicht nur beim Thema „Globalisierung“, sondern auch bei anderen Themen wieder eine „Nord-Süd“ Spannung. Dabei wurde deutlich, dass Osteuropa mit seinen ganz eigenen Problemen insbesondere von Kirchenvertretern aus dem Süden kaum wahrgenommen wurde. Osteuropäer wurden meist ebenfalls unter „Norden“ subsumiert. Dies führte immer wieder zu Verstimmung bei Delegierten aus Osteuropa. Deutlich wurde auch, dass trotz der Wahl der amerikanischen Theologen Clifton Kirkpatrick zum Präsidenten des RWB die Kirchen des Südens den Diskurs wesentlich bestimmen, auch wenn dies zu akzeptieren europäischen Kirchenvertretern nicht immer leicht fällt. Denn damit verbunden sind nicht nur andere Weltbilder, sondern auch andere Theologie-, Amts- und Kirchenverständnisse, die wir oft als nicht-akademisch, vormodern und vor-aufklärerisch empfinden. Diese Unterschiede gibt es nicht nur im ÖRK, sondern auch in konfessionellen Bünden.

Die gemeinsame Konfession bietet dabei, wenn überhaupt, nur wenig mehr Brücken als konfessionell gemischte ökumenische Einrichtungen. Die politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahre scheinen sich im Gegenteil auch auf die zwischenkirchlichen Nord-Süd Beziehungen negativ auszuwirken. Kirchen im Norden werden als zu „Imperiums-unkritisch“ verdächtigt. Der finanziellen Abhängigkeit von den Kirchen im Westen muss mit selbstbewusster Rhetorik über die schwachen, nahezu toten Kirchen in Europa begegnet werden. Dazu mit Kritik an der kulturzerstörenden Mission westlicher Kirchen in der Vergangenheit und der Selbstanklage von Kirchenvertretern aus dem Süden, sich nach wie vor in vielen kirchlichen Lebensbereichen der kulturellen Dominanz des Nordens zu unterwerfen. Diese Nord-Süd Polarisierung scheint sich - nach einer vorübergehenden gemeinsamen Suchphase nach dem Wegfall des großen Ost-West Systemkonflikts - in den letzten Jahren eher wieder zu verschärfen.

3.2. Homosexualität, Gebrauch von Kondomen zur Aidsprävention
Homosexualität ist neben der Globalisierung ein weiterer kontroverses Thema mit kirchenspaltendem Potential. Auf der Generalversammlung des RWB ist es geschickt gelungen, dieses Thema und den Streit darüber fast gänzlich zu vermeiden, aber vermutlich nur aufzuschieben. Deutlich wurde aber, dass die unterschiedlichen Positionen dazu wieder zu einem Nord-Süd Konflikt führen, diesmal allerdings mit den Osteuropäern auf der Seite des Südens. Liberalere Positionen zu Homosexualität werden von Kirchenvertretern aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa nahezu unisono als Zeichen des Verrats am Evangelium gesehen, deutlich wird dabei auch ein unterschiedliches Schriftverständnis. Dies ist sicher nicht nur ein Problem der Reformierten, sondern betrifft alle Kirchen der Reformation. Schon fast erstaunlich war es deshalb, dass die Generalversammlung empfiehlt, dass der RWB erklären soll, der Gebrauch von empfängnisverhütenden Mitteln sei keine Sünde. (Siehe Anlage Dokument GC-21-g Empfehlung 7 zu Geschlechtergerechtigkeit). Allerdings gab es diese Empfehlung nicht mit dem Ziel der Aids-Prävention, sondern der Stärkung der Rechte der Frauen.

3.3. Spiritualität
Die „spirituelle Kraft und Vitalität“ der lokalen Kirchen ausgedrückt mit Trommel, Tanz, und graphischer Symbolik wurde als kulturelle Bereichung empfunden, so der Eindruck und die Aussage im Entwurf für eine „Botschaft aus Accra“(Anlage Document GC 29-e, liegt auf Deutsch noch nicht vor). Auch weitere Textpassagen weisen darauf hin, dass u.a. im Dialog mit den Pfingstkirchen gewonnen werden soll, was in der eigenen reformierten Tradition bisher zu kurz kam: Eine Spiritualität, die alle Sinne anspricht. Eine bemerkenswerte Entwicklung, die wohl vor allem auf die kulturellen Einflüsse der reformierten Kirchen im Süden zurückzuführen ist. Dass es vor allem die Pfingstkirchen sind, mit denen der Dialog gesucht werden soll, ist auch deshalb nicht verwunderlich, weil diese die größte Herausforderung für die reformierten Kirchen in den Ländern des Südens darstellen.

 

16.2.2007



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