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Evangelische Hauptstelle für Familien- und Lebensberatung
Graf-Recke-Straße 209a
(Eingang Altdorferstr.)
40237 Düsseldorf
Telefon 0211 / 36 10 300
Fax 0211 / 36 10 309
E-Mail: beratung.hauptstelle@ekir.de

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Sie suchen eine Supervisorin oder einen Supervisor?

Foto: ra2studio, 123rf.com Foto: ra2studio, 123rf.com

Die Kirchenleitung der EKiR empfiehlt für die Supervision Supervisorinnen und Supervisoren, die sich unter anderem durch ihre Feldkompetenz im Bereich der Kirche besonders auszeichnen.
Die Liste der ​Supervisorinnen und Supervisoren ist alphabetisch.pdf  und auch nach plz.pdf geordnet.

Hier finden sie die Liste der Supervisor*innen, die zurzeit in Ausbildung sind.

Sie können frei aus der Liste wählen und schließen direkt einen Kontrakt. Die aufgeführten Personen haben sich verpflichtet, die Neue Rahmenrichtlinien gültig ab 01.2019 der EKiR bezüglich Supervision und Coaching anzuerkennen.
Dazu gehören auch die Honorarrichtlinien:
• Einzelsupervision / Coaching: je Einheit (90 min) bis zu 120,- € ohne Mehrwertsteuer
• Gruppensupervision / Teamsupervision: je Einheit (90 min) bis zu 150,- € ohne Mehrwertsteuer

Eine benötigte Supervision ist vom Anstellungsträger zu genehmigen.

 

Für Pfarrerinnen und Pfarrer werden ab Januar 2019, in einem festgelegten Rahmen, Kosten für Supervision übernommen.

Das Merkblatt zum Antrags- und Abrechnungsverfahren für Pfarrerinnen und Pfarrer finden Sie hier

Die ausfüllbaren  Anträge für Einzelsupervision hier

Die ausfüllbaren Anträge für Gruppensupervision hier

Sie möchten auf die Liste der von der EKiR empfohlenen Supervisorinnen und Supervisoren?

Personen, die eine durch die DGfP oder durch die DGSv anerkannte Supervisionsausbildung absolviert haben und die der Evangelischen Kirche angehören, können einen Antrag zur Aufnahme in das Netzwerk der von der Kirchenleitung empfohlenen Supersisorinnen und Supervisoren stellen, die bei entsprechender Eignung erfolgt. Bitte nehmen Sie auch die Hinweise für den Aufnahmeantrag zur Kenntnis.

Bei Interesse setzten Sie sich bitte mit Gabriele Kibat oder Andrea Brix, unter den unten angegebenen Kontaktdaten, in Verbindung. Dort bekommen Sie die entsprechenden Anträge zur Aufnahme.

Pfarrerinnen und Pfarrer, die sich in einer Supervisionsausbildung befinden, können auf eine gesonderte Liste aufgenommen werden. Den Antrag finden Sie hier. Senden Sie ihn bitte ausgefüllt ebenso an u.g. Adresse mit dem Stichwort „Supervisorenliste“.

Weitere Informationen erhalten Sie von Gabriele Kibat oder Andrea Brix, Evangelische Hauptstelle für Familien- und Lebensberatung, Graf-Recke-Straße 209a, 40237 Düsseldorf, beratung.hauptstelle@ekir.de, Tel.: 0211-3610-300
Fax: 0211-3610-309

Fachtag des Netzwerkes Supervision und Coaching

Fachtag des Netzwerkes Supervision und Coaching

Unter dem Titel „Evangelische Kirche im Wandel und Umbruch - Supervision und Coaching in Organisationen unter Veränderungsdruck“ tagte das Netzwerk Supervision und Coaching der EKiR am 10. Juli 2019 im Landeskirchenamt.

Die aktuelle Studie „Kirche im Umbruch – zwischen demographischem Wandel und nachlassender Kirchenverbundenheit“ bringt es auf den Punkt, was in den Kirchengemeinden, Einrichtungen und auf landeskirchlicher Ebene bereits schon länger zu spüren ist: Die Ressourcen werden knapper – die finanziellen Möglichkeiten sinken, der theologische Nachwuchs bleibt aus, Gemeindezentren werden geschlossen, Gemeinden zusammengelegt.

In Prozessen solcher Verknappung und Veränderungen und in Situationen des Umbruchs, kann es bei den betroffenen Menschen zu besonderen Dynamiken von Ängsten, Sorgen und Verunsicherungen kommen. Die eigentlichen Aufgaben der Organisation geraten aus dem Blick. Supervision und Coaching sind somit ein wichtiges Element, diese Spannung auszuhalten, zu verstehen und sich damit ggf. anfreunden zu können. In vielen Organisationen scheint jedoch eine Veränderung nach der anderen zu folgen, ohne dass für die Beteiligten der Sinn dieser Veränderung zu erkennen ist. Dies hat in der Regel destruktive Folgen für die Personen und Organisationen. Kersti Weiß wünscht der Evangelischen Kirche, ihre Veränderungen ressourcen- werte- und sinnorientiert anzugehen. Wenn dies gelänge, hätte Kirche eine ausgesprochene Attraktivität und Vorbildcharakter für andere Organisationen, die Veränderungen angehen müssen. „Veränderungen selbst gestalten ist sinnvoller, als diese von oben aufgedrückt zu bekommen. Dass die da oben auch von unten kommen wird oft vergessen.“ meint Kersti Weiß.


Kersti Weiß, Diplom-Psychologin, Psychotherapeutin, Supervisorin DGSv und ehemalige Leiterin des Instituts für Personalberatung, Organisationsentwicklung und Supervision in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau gelang es in ihrem anschaulichen Vortrag, die Sichtweisen auf solche Dynamiken zu verändern. Wenn wir von Verknappung von Ressourcen sprechen, denken wir in der Regel an Zeit und Geld. Dabei stehen uns noch viele weitere Ressourcen zur Verfügung, wie zum Beispiel Engagement, Kontakt zu anderen Menschen, Wissen, Sinn, Werte, Auseinandersetzungsfähigkeit, Humor, Gesundheit und vieles mehr. Den Blick in Umbruchsituationen zu weiten und neue Denk-, Sicht-, und Verhaltensweisen für sich zu entdecken, ist eine Funktion von Supervision und Coaching. Kersti Weiß konnte dieses auch bei den anwesenden Supervisorinnen und Supervisoren bewirken.

Es schloss sich ein reger Austausch über die Aufgaben und Perspektiven des Arbeitsbereiches Supervision und Coaching sowie ein Ideenaustausch zur weiteren Vernetzung an. Die Fachartikel von Kersti Weiß und die Arbeitsergebnisse des Tages sind für die Supervisorinnen und Supervisoren des Netzwerkes der EKiR in Kürze im EKiR-Cloudspeicher zu finden.

Gabriele Kibat

10.08.2020



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