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Über das Haus der Stille

Das Haus der Stille ist das Einkehr- und Meditationszentrum der Evangelischen Kirche im Rheinland.

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Du stellst meine Füße auf weiten Raum : Einkehrkurs für Männer
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Losung für den 25.05.2019

Singet fröhlich Gott, der unsre Stärke ist! Psalm 81,2

Paulus schreibt: 

Ich will beten mit dem Geist und will auch beten mit dem Verstand; ich will Psalmen singen mit dem Geist und will auch Psalmen singen mit dem Verstand. 1.Korinther 14,15

Service

Geistlicher-Impuls Foto: Laubi/Fuchshuber, Kinderbibel, Verlag Ernst Kaufmann GmbH, Lahr

Haus der Stille

„Bei deinem Heiligenschein blinkt schon wieder das Inspektionslämpchen!“ - Geistlicher Impuls

von Wolfgang Eickhoff.

 

Seit Aschermittwoch steht eine Postkarte mit diesem Satz auf meinem Schreibtisch. Mit einem Augenzwinkern sagt sie mir freundlich aber bestimmt: „Kümmere dich mal wieder um deinen Glauben!“

Vielleicht denken jetzt einige: ‚Als Pfarrer hat man das doch gar nicht nötig. Das ergibt sich im Beruf doch wie von selbst.’ – Wenn die wüssten!
Auch als Pfarrer gehöre ich zu den unendlich geschäftigen Zeitgenossen, die viel zu tun haben, so viele Termine einzuhalten, so viele Leute zu treffen, so viele Verpflichtungen wahrzunehmen haben, dass ich ab und an anfange, mich zu beschweren: „Ich habe zu wenig Zeit für mich selbst!“

Die geistliche Übung besteht dann darin, die Maske mit dem Namen „Ich hab’ so viel zu tun“ abzulegen. Denn ich werde keine Zeit zum Beten haben, bevor ich es nicht an die erste, d.h. die wichtigste Stelle meines Lebens setze, in die Stille zu gehen und mit mir selbst – und mit Gott – allein zu sein. Von allein geschieht das nicht. Irgendetwas muss ich immer noch unbedingt tun oder ich muss unbedingt noch irgendwohin gehen.

Die Passions- und Fastenzeit bietet seit alters her eine gute Gelegenheit zu üben, solch falsche Lebensmuster – Versuchungen – zu überwinden – oder anderes gesagt: zu lassen. Als Jesus nach seiner Taufe von der Geistkraft Gottes in die Wüste geführt wurde, hatte er dort drei Versuchungen zu bestehen: die Versuchung, bedeutungsvoll zu sein (Steine in Brot zu verwandeln); die Versuchung, Eindruck zu machen (von der Brüstungsmauer des Tempels zu springen  und sich von Engeln auffangen zu lassen), und die Versuchung, mächtig zu sein und über alle Reiche der Welt zu herrschen.
Jesus wies alle diese Versuchungen zurück, weil er es nicht nötig hatte, von irgendjemandem bestätigt zu bekommen, dass er wert war, geliebt zu werden. Er war bereits der „geliebte Sohn“. Denn genau das hatte ihn die Geistkraft Gottes bei seiner Taufe im Jordan wissen lassen.

In der „Kinderbibel“ aus dem Verlag Ernst Kaufmann von Werner Laubi (Text) und Annegert Fuchshuber (Bilder) findet sich eine interessante Illustration zur Versuchung Jesu. Darauf ist hinter Jesus eine zweite Person zu sehen, die Jesus etwas ins Ohr flüstert und – eindeutig erkennbar dieselben Gesichtszüge und dieselbe Kleidung wie Jesus trägt. Ich verstehe das so: Auch Jesus musste sich seinen (eigenen) Versuchungen stellen und sie überwinden.

„Bei deinem Heiligenschein blinkt schon wieder das Inspektionslämpchen!“
Ich kann die Kontrollleuchte natürlich ignorieren. Dann werde ich irgendwann sicher „liegen bleiben“.  Ich kann den Hinweis auch dankbar zur Kenntnis nehmen. Das wird sich lohnen!

 

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