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Über das Haus der Stille

Das Haus der Stille ist das Einkehr- und Meditationszentrum der Evangelischen Kirche im Rheinland.

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Kalender

Auf dem Weg zu größerer Lebendigkeit
20032

Rengsdorf: Haus der Stille
Kraft schöpfen in Gottes Schöpfung
20432

Rengsdorf: Haus der Stille

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner

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Nehmen Sie mit uns Kontakt auf:

Haus der Stille, Melsbacher Hohl 5, 56579 Rengsdorf
Telefon 02634 - 92 05 10
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Losung für den 04.08.2020

Ich will den HERRN loben in den Versammlungen. Psalm 26,12

Wie ist es nun, Brüder und Schwestern? Wenn ihr zusammenkommt, so hat ein jeder einen Psalm, er hat eine Lehre, er hat eine Offenbarung, er hat eine Zungenrede, er hat eine Auslegung. Lasst es alles geschehen zur Erbauung! 1.Korinther 14,26

Service

Bild Rendezvous mit Gott

Haus der Stille

Geistlicher Impuls von Angelika Vogel

Rendezvous mit Gott

Gelegenheiten für ein „Rendezvous mit Gott“ gibt es immer. – Natürlich ist es wunderbar, im Haus der Stille ausgiebig Zeit zu haben zum Schweigen, Beten, Meditieren. Es ist ein Geschenk, an solch einem Ort ausgiebig Zeit zu haben für die Begegnung mit Gott.

Der Alltag, in den ich dann zurückkehre, hat in der Regel aber eine andere Struktur und eine Fülle von Anforderungen. Und manchmal gelingt es nicht, die guten Vorsätze, auch zu Hause regelmäßig zu meditieren, in die Tat umzusetzen. Dennoch ist es  möglich, dass die Begegnung mit Gott nicht zu kurz kommt: In „Tiefenbohrungen“, in „Blitzzuwendungen zu Gott“, wie Madeleine Delbrêl das nennt.

Nachdem sie zum Glauben gekommen war, hat die Französin Madeleine Delbrêl als Sozialarbeiterin  in Ivry, einem Pariser Vorort in einem kommunistisch-atheistischen Milieu gearbeitet. Eine ihrer wesentlichen Einsichten war, dass der Alltag der Ort der Heiligkeit ist. Mitten im Alltag will sie immer wieder den Kontakt mit Gott suchen. Dafür braucht es keinen Aufwand, weder an Zeit noch an Raum. Denn die einfachste alltägliche Handlung birgt die Möglichkeit in sich, Gott und seinem Wort zu begegnen. Während ich die Straße entlang gehe, beim Salat putzen, beim Staubsaugen, beim Warten auf eine Gesprächspartnerin -- immer und überall ist es möglich, unsere Verbundenheit mit Gott zu leben. Diese kleinen Zeit –Zwischenräume, „Zeitstaub“ wie sie es auch nennt, können zu Gebetsmomenten werden, wenn wir dafür bereit sind. Sie können als „Blitzhinwendung zu Gott“, als „Blitzakte des Untertauchens in Gott“ genutzt werden. „Tiefenbohrung“ nennt Madeleine das. Es kommt nicht auf die Länge des Gebets an, sondern auf die Innigkeit: Gott wird in einer konzentrierten Gebets-Tiefe gesucht. Diese Augenblicke bringen mich wieder mit der Quelle in Verbindung, mit dem Ursprung des lebendigen Wassers. Die Sehnsucht, Gott zu begegnen, wird erfüllt.Diese kurze intensive Begegnung mit Gott füllt mich aus und strahlt aus in die Art und Weise, wie ich meinen Alltag lebe.

Im Haus der Stille oder an anderen Rückzugsorten haben wir die Zeit-Fläche zum Gebet. Im Alltag ist das Gebet oft nur durch schmale und tiefe Bohrungen möglich, wobei Intensität die Dauer ersetzt. Madeleine Delbrêl ermutigt uns, die im Alltag oft nur spärlich verfügbaren Zeit-Räume für diese Tiefenbohrungen zu nutzen und mich so der Gegenwart Gottes zu vergewissern. 

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