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Über das Haus der Stille

Das Haus der Stille ist das Einkehr- und Meditationszentrum der Evangelischen Kirche im Rheinland.

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Auf dem Weg zu größerer Lebendigkeit
20032

Rengsdorf: Haus der Stille
Kraft schöpfen in Gottes Schöpfung
20432

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Losung für den 04.08.2020

Ich will den HERRN loben in den Versammlungen. Psalm 26,12

Wie ist es nun, Brüder und Schwestern? Wenn ihr zusammenkommt, so hat ein jeder einen Psalm, er hat eine Lehre, er hat eine Offenbarung, er hat eine Zungenrede, er hat eine Auslegung. Lasst es alles geschehen zur Erbauung! 1.Korinther 14,26

Service

Eiskristall © Istockphoto, TothGaborGyula

Haus der Stille

Geistlicher Impuls von Wolfgang Eickhoff

Friede geht nicht verloren...

Masaru Emoto (* 22. Juli 1943, † 17. Oktober 2014) war ein japani­scher Politologe,  Alternativmediziner und Parawissenschaftler. Ausgehend von der Technologie zur Magnetfeldresonanz-Analyse beschäftigte er sich seit Anfang der 1990er-Jahre mit der Zusam­menballung von Molekülen im Allgemein und mit Wasser im Be­sonderen. Zur Aktionsdekade der Vereinten Nationen "Wasser – Quelle des Lebens" von 2005 bis 2015 hat Emoto zahlreiche Bücher veröffentlicht, eines auch für Kinder.

Emoto vertrat die Auffassung, dass Wasser die Einflüsse von Ge­danken und Gefühlen aufnehmen und speichern könne. Zu dieser Schlussfolgerung gelangte er durch Experimente mit Wasser in Flaschen, die er entweder positiven Botschaften wie „Danke“ und "Friede" oder negativen Botschaften wie z.B. „Du Idiot“ und "Hass" aussetzte, anschließend gefror und durch ein Mikroskop fotografierte. Seiner Theorie zufolge formt Wasser nach positiven  Botschaf­ten stets voll­kommene Eiskristalle, während Was­ser nach negativen Botschaften unvoll­kommene Kristallformen annimmt.

Das alleine ist schon eine interessante Beobachtung. Spannend wird es nun, wenn man bedenkt, dass der Körper eines erwachsenen Men­schen zu rund 70% aus Wasser besteht, der eines alten Menschen immerhin  noch zu 50%.

Als Jesus seine Jünger aussendet, sagt er: "Wenn ihr in ein Haus kommt, sprecht zuerst: 'Friede sei diesem Haus!' Und wenn dort ein Kind des Friedens ist, so wird euer Friede auf ihm ruhen; wenn aber nicht, so wird sich euer Friede wieder zu euch wenden."

(Lukas 10,5–6)

Der Friedenswunsch ist eine eindeutig positive Botschaft. Und eine kraftvolle dazu. Der Auferstandene kommt später mit den Worten "Friede sei mit euch!" sogar durch verschlossene Türen (Johannes 20,19). Dabei herrschte zur Zeit Jesu alles andere als Friede. Israel war militärisch von der Weltmacht Rom besetzt.  Römische Soldaten patrouillierten in den Straßen und demonstrierten eindrücklich, wer die Herren im Land waren. Es herrschte zwar kein offener Krieg mehr. Aus römischer Sicht war die "Pax Romana" hergestellt: der Erober­ungs­­feldzug  war zu Ende und das Land in römische Provinzen aufgeteilt.

Friede ist bekanntlich mehr als die Abwesenheit von Krieg. Friede bedeutet, dass alle sicher wohnen, dass niemand Angst haben muss, dass alle genug zum Leben haben, dass niemand und nichts unter­drückt oder ausgebeutet wird.

Jesus gibt seinen Jüngern den Frieden nicht als Aufforderung mit auf den Weg, sondern als Wunsch. Als Segen. Sagt: "Friede sei diesem Haus!" Und wenn dort ein Mensch des Friedens ist, wird der mitgebrachte Friede, der Segen Gottes, auf ihm und ihr ruhen.

Wenn nicht, sagt Jesus, dann sollt ihr wissen: Friede geht nicht verloren. Das heißt: Friede kann nicht verschluckt, nicht aufgefres­sen werden von denen, die vom Frieden Gottes nicht wissen wollen, auch wenn es viele sind. Das ist ein Glück und ein großer Trost. Der Friede, den ihr mitgebracht hat, sagt Jesus, wird sich in diesem Fall wieder zu euch wenden. Und weil nicht nur Friede, sondern auch Unfriede Kreise zieht, fügt Jesus hinzu: In einem solchen Fall sprecht "Auch den Staub aus eurer Stadt, der sich an unsere Füße gehängt hat, schütteln wir [wieder] ab auf euch. Doch sollt ihr wissen: das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen." (Lukas 10,11) Friede lässt sich nicht auf­hal­ten.

Masaru Emoto hat mit seiner Botschaft vom Wasser ein "World-Peace-Projekt" auf den Weg gebracht, mit dem er vor allem Kinder errei­chen wollte.  In Fortführung  dieser Idee zieren mittlerweile Friedensfahnen mit Wasserkristall-Motiven zahlreiche Land­schaften in Norditalien.  Schön anzusehen und hoffnungsvoll dazu.

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