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Über das Haus der Stille

Das Haus der Stille ist das Einkehr- und Meditationszentrum der Evangelischen Kirche im Rheinland.

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Kalender

Auf dem Weg zu größerer Lebendigkeit
20032

Rengsdorf: Haus der Stille
Kraft schöpfen in Gottes Schöpfung
20432

Rengsdorf: Haus der Stille

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Losung für den 04.08.2020

Ich will den HERRN loben in den Versammlungen. Psalm 26,12

Wie ist es nun, Brüder und Schwestern? Wenn ihr zusammenkommt, so hat ein jeder einen Psalm, er hat eine Lehre, er hat eine Offenbarung, er hat eine Zungenrede, er hat eine Auslegung. Lasst es alles geschehen zur Erbauung! 1.Korinther 14,26

Service

Haus der Stille

Eine Zeit voller Güter - Geistlicher Impuls

von Irene Hildenhagen

Dieser Frühjahrsmonat Mai hat es in sich. Mit Macht hat sich die Natur in den vergangenen Wochen Bahn gebrochen. In den Wäldern grünt und wächst es so schnell, dass man zuschauen kann. Blumen sprießen am Wegrand und in den Gärten mit leuchtenden Farben hervor und verbreiten Lebenslust.

Foto: Dorothea Mueth Foto: Dorothea Mueth

„Gott, wie sind Deine Werke so groß und viel! Du hast sie alle weise geordnet, und die Erde ist voll deiner Güter.“ Diese Worte aus Psalm 104 bewahrheiten sich in diesen Maitagen. Die Fülle in der Natur spiegelt sich auch in unseren Unternehmungen wider. Kein anderer Monat hat so viele Feiertage und damit freie Tage wie der Mai. Ein riesiges Freizeitangebot erwartet uns: Musikfeste, Gartenmärkte, Aufführungen, Einladungen zu Grillpartys, Workshops und Ausflügen konkurrieren um unsere Aufmerksamkeit. Vieles ist möglich, fast schon zu vieles, zumal das Wetter gut mitspielt. Wie lässt sich all der Fülle in der Natur und an (potenziellen) Aktivitäten angemessen begegnen?

Mich unterbrechen lassen, um wirklich wahrzunehmen

Staunen über die Fülle, die sich jetzt zeigt, kann ich vor allem, wenn ich mich nicht in der Fülle verliere, sondern meinen eigenen Standpunkt bewahre bzw. immer wieder neu finde. Daher braucht es Zeiten, in denen ich mich unterbrechen lasse im Aktivsein. Ein Gartenstuhl oder eine Bank laden mich zu einer Pause ein. Oder auch ein See, in dem sich Licht und Farben dieses Monats ruhig spiegeln. Hier darf ich für einige Zeit verweilen und mit Augen, Nase und Ohren wahrnehmen, wieviel Leben in der Luft und in der Erde liegt und sich kraftvoll ausdrückt. Ich selbst brauche für einige Zeit mal nichts zu tun. Ich darf nur da sein und wahrnehmen: Ich bin Teil einer wunderbaren Schöpfung. Für einen Moment ist alles vorhanden. Ich vermisse nichts. Alles ist gut, so wie es ist. Auch ich bin in Ordnung. So wie ich bin, bin ich ein einzigartiger Mensch, den Gott geschaffen hat. „Die Erde ist voll der Güter Gottes!“ Das ist die „Mai-Erkenntnis“ meiner Seele. Sie lässt mich dankbar und froh diese Zeit erleben.

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