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Über das Haus der Stille

Das Haus der Stille ist das Einkehr- und Meditationszentrum der Evangelischen Kirche im Rheinland.

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Kalender

Auf dem Weg zu größerer Lebendigkeit
20032

Rengsdorf: Haus der Stille
Kraft schöpfen in Gottes Schöpfung
20432

Rengsdorf: Haus der Stille

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner

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Haus der Stille, Melsbacher Hohl 5, 56579 Rengsdorf
Telefon 02634 - 92 05 10
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Losung für den 04.08.2020

Ich will den HERRN loben in den Versammlungen. Psalm 26,12

Wie ist es nun, Brüder und Schwestern? Wenn ihr zusammenkommt, so hat ein jeder einen Psalm, er hat eine Lehre, er hat eine Offenbarung, er hat eine Zungenrede, er hat eine Auslegung. Lasst es alles geschehen zur Erbauung! 1.Korinther 14,26

Service

Obdachlose-bittet-um-Hilfe Die große Not in der Welt macht oft hilflos. Foto: Fotolia / chainat

Haus der Stille

Wann ist mein Handeln gut genug? - Geistlicher Impuls von Monika Schänzer

Gerade habe ich einen spannenden Krimi gelesen. Eigentlich war das nur zur Unterhaltung, doch das innere Thema beschäftigt mich nachhaltig. Die grausamen Morde in dieser Geschichte geschahen aus Rache – aus Rache für unterlassene Hilfeleistung. In der Geschichte hatten vermeintlich ganz normale Frauen nicht bemerkt, in wie großer Not die Bekannte war, die sie angesprochen hatte. Klar, die...

Wie Akzeptanz hilft, sich in kleinen Schritten Jesu Anspruch zu nähern

Klar, die Täterin in diesem Krimi ist ein Psychopathin, ihre Reaktion entzündet sich an einem klitzekleinen Funken. Aber das Ausmaß der Rache lässt die Tiefe ihrer früher erlittenen Verletzungen erahnen. Ihre Rache erinnert an ein Pendel, das so weit zurückschwingt, wie es angestoßen wurde.

Ich denke an das sprichwörtliche „Aug um Aug“… und andererseits an Jesu‘ Aufforderung zur Nächsten- und Feindesliebe. Wie oft schon bin ich achtlos an bedürftigen Menschen vorbeigegangen? Wie hilflos fühle ich mich angesichts der Not in der Welt. Ich fühle mich überfordert.  Im Blick auf die Welt entsteht ein Gefühlt der Ohnmacht, und so bin ich im Alltag manchmal zu bequem, Kleingeld für den Obdachlosen aus der Tasche zu kramen, und mal auch ungeduldig oder misstrauisch gegenüber zur Schau gestellter Not. Ja, ich kann andere nur insoweit lieben, wie ich mit mir selbst im Reinen bin. Hadere ich da etwa schon wieder mit der Unfähigkeit, mich selbst zu lieben? Was hilft aus dem Teufelskreis?

Schwächen akzeptieren - ohne aufzugeben

Akzeptanz. Die Akzeptanz meiner Grenzen und Schwächen. Vielleicht kommt daher der Satz: „Wir werden für unsere Schwächen geliebt.“ Ist in diesem Kontext womöglich auch Martin Luthers Erkenntnis gewachsen, dass wir „allein aus Gnade“ uns geliebt und frei wissen dürfen?

Nur mit Gottes Hilfe vermögen wir, was uns gelingt. Manches ist uns gegeben, manches nicht. Dieses Wissen ist keine Entschuldigung für Faulheit oder Nachlässigkeit. Aber es kann uns entlasten, wenn so vieles trotz Mühe nicht gelingt und so manches in Anerkennung der eigenen Grenzen nicht begonnen wird. Diese Facetten achtsam und mit Mut zur Wahrhaftigkeit zu unterscheiden, das ist die große Herausforderung. Dazu  übe ich mich in der Strategie der kleine Schritte getreu der Devise: „Ein bisschen was geht immer.“

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