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Über das Haus der Stille

Das Haus der Stille ist das Einkehr- und Meditationszentrum der Evangelischen Kirche im Rheinland.

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,,Meine Zeit steht in deinen Händen'' (Peter Strauch) : Stille Tage über Silvester
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,,Suche Frieden und jage ihm nach!'' (Psalm 34,15)
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Geistliche Begleitung Gruppe H 09
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Losung für den 12.12.2018

Siehe, auch jetzt noch ist mein Zeuge im Himmel, und mein Fürsprecher ist in der Höhe. Hiob 16,19

Paulus schreibt: 

Bei meinem ersten Verhör stand mir niemand bei, sondern sie verließen mich alle. Es sei ihnen nicht zugerechnet. Der Herr aber stand mir bei und stärkte mich. 2.Timotheus 4,16-17

Service

Sprechstunde Was kann ich fuer Sie tun? Schon die Frage ist heilsam.

Haus der Stille

"Was kann ich für Sie tun?" - Geistlicher Impuls von Martina Patenge

Wenn es Winter wird: Das ist die Zeit der Erkältungen und Infekte und so oft auch für einen Arztbesuch. „Was kann ich für Sie tun?“ begrüßt mich meine Hausärztin. Sie schaut mich an, und ich sage, was los ist. Sie hört zu, notiert sich manchmal etwas, fischt die Laborwerte der vorigen Untersuchungen aus den Unterlagen, fragt weiter. Bei ihr ist die Sprechstunde wirklich noch eine Sprechstunde.

Was kann ich fuer Sie tun? Schon die Frage ist heilsam. Was kann ich fuer Sie tun? Schon die Frage ist heilsam.

„Was kann ich für Sie tun?“ – allein diese Frage wirkt schon heilsam. Ich werde angeschaut. Ich werde ernstgenommen. Ich darf sagen, was mir weh tut, oder auch sagen, dass es mir besser geht. Ich darf wirklich sprechen, die Ärztin hört zu und entscheidet dann, was sie mir verordnet. Mit dieser Hausärztin habe ich großes Glück, ich weiß.

Sprechstunde mit Jesus

Sicherlich meint auch Jesus einen solchen Arzt, wenn er zu seinen Jüngern sagt: Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. (Lk 5,31). Er meint sich selbst, er arbeitet wie ein guter Arzt für alle, die zu ihm kommen und bei ihm Hilfe suchen. Manchmal sind es tatsächlich körperlich Kranke; wir kennen viele Heilungsgeschichten. Aber zu Jesus kommen auch Leute, denen es aus anderen Gründen schlecht geht. Solche, die am Rand der Gesellschaft leben. Und die mit einem fragwürdigen Lebenswandel. Für sie alle ist Jesus der „Arzt“. Er ist der Arzt auch für die, die Hilfe suchen, weil sie von Zweifeln geplagt sind, oder nicht so recht wissen, ob sie an Gott glauben können oder wollen.

Für sie alle hat Jesus vor gut 2000 Jahren Sprechstunde gehalten – ohne Versicherungskarte. Einfach so, aus Liebe. Aus Mitgefühl. Weil er helfen wollte. Die Bibel ist voll von solchen Erzählungen, wie Jesus die hilfesuchenden Leute gefragt hat: „Was kann ich für dich tun?“  

Das Geschenk, gehört zu werden

Und heute? Heute hält er immer noch Sprechstunde. 24 Stunden am Tag kann ich mit Jesus sprechen. Kann mein Leid klagen oder meine Fragen stellen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich alles sagen kann. Auch zum hundertsten Mal kann ich mit derselben Klage kommen. Zum hundertsten Mal hat Jesus ein offenes Ohr. Bin ich froh, dass Jesus so viel Geduld hat und das aushält! Nicht immer werden meine Wünsche erfüllt. So einfach ist das nicht mit dem Beten. Aber ich werde gehört! Das spüre ich. Und ich erhalte Antworten oder finde plötzlich neue Wege. Ich kriege neuen Mut. Und fühle mich schon viel besser.

​Martina Patenge ist Diplom-Theologin, Mutter und Großmutter. Sie arbeitet als Referentin für Glaubensvertiefung, Exerzitienleiterin und Meditationslehrerin im Kardinal-Volk-Haus in Bingen.

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