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Über das Haus der Stille

Das Haus der Stille ist das Einkehr- und Meditationszentrum der Evangelischen Kirche im Rheinland.

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Kalender

Auf dem Weg zu größerer Lebendigkeit
20032

Rengsdorf: Haus der Stille
Kraft schöpfen in Gottes Schöpfung
20432

Rengsdorf: Haus der Stille

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner

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Nehmen Sie mit uns Kontakt auf:

Haus der Stille, Melsbacher Hohl 5, 56579 Rengsdorf
Telefon 02634 - 92 05 10
E-Mail anmeldung.hds@ekir.de

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Losung für den 04.08.2020

Ich will den HERRN loben in den Versammlungen. Psalm 26,12

Wie ist es nun, Brüder und Schwestern? Wenn ihr zusammenkommt, so hat ein jeder einen Psalm, er hat eine Lehre, er hat eine Offenbarung, er hat eine Zungenrede, er hat eine Auslegung. Lasst es alles geschehen zur Erbauung! 1.Korinther 14,26

Service

Haus der Stille, Jubilaeumsfest Zum Erntedankgottesdienst tummeln sich 200 Gäste auf der Festwiese. Foto: Dorothea Müth

Haus der Stille

Festival-Flair: Haus der Stille feiert seine 25 Jahre mit 220 Besuchern und Besucherinnen

Mit Festival-Flair, gut 220 Gästen und vielfältigem Programm hat das Haus der Stille Rengsdorf am Samstag sein 25-jähriges Jubiläum gefeiert. „Die Sonne scheint auf und in uns – die Evangelische Kirche im Rheinland freut sich sehr über dieses Kleinod!“, sagte Oberkirchenrätin Barbara Rudolph, die als Vertreterin von Präses Manfred Rekowski gekommen war.

„In einer von Zeitnot und Leistungsdruck bestimmten Gesellschaft ist das Haus der Stille ein Ort, um sich selbst und Gott auf die Spur zu kommen.“ Bei dem Fest erhielt die Gästeunterkunft des Einkehr- und Meditationszentrums den Namen Frieda-Schindelin-Haus: „Es ist eine Ehre für das Haus der Stille, eins seiner Gebäude nach dieser Stifterin benennen zu dürfen“, betonte Kirchenrat Eckart Schwab, zuständiger Dezernent der Evangelischen Kirche im Rheinland.

Gästedomizil heißt jetzt Frieda-Schindelin-Haus: Schindelin-Großnichte Heike Neumann, Hausleiterin Irene Hildenhagen und Kirchenrat Eckart Schwab enthüllen die Tafel. Foto: Dorothea Müth Gästedomizil heißt jetzt Frieda-Schindelin-Haus: Schindelin-Großnichte Heike Neumann, Hausleiterin Irene Hildenhagen und Kirchenrat Eckart Schwab enthüllen die Tafel. Foto: Dorothea Müth

"Die Ruhe ist unsere Rettung" - Leitgedanke auf der Festwiese

Zum Gottesdienst bei feinstem Sommerwetter tummelten sich auf Stühlen, Kissen oder einfach im Gras junge und alte, langjährige und neue Freunde und Freundinnen des Hauses der Stille auf der Festwiese. Pfarrerin Irene Hildenhagen, Leiterin des Hauses, spannte in ihrer Predigt einen Bogen von der Rettungsinsel in der vernichtenden Sintflut, die Noahs Arche war, zur Stille: „Die Ruhe ist unsere Rettung, wenn Ehrgeiz und Neid sich unter den Menschen breitzumachen drohen.“ Wer innehält und die Stille genießt, nimmt wahr: Wir sind alle in einen natürlichen Kreislauf eingebettet und genau so von Gott geliebt. Mit diesem Wissen kann ein spiritueller Mensch auch ein Rettungsanker für Menschen in Not sein.

Ein Gebet als Gebärde: Bildhauerin Viola Balthes präsentiert Holzskulpturen am Eingang zum Andachtsraum. Foto: Dorothea Müth Ein Gebet als Gebärde: Bildhauerin Viola Balthes präsentiert Holzskulpturen am Eingang zum Andachtsraum. Foto: Dorothea Müth

Ein Halleluja-Kanon, Holzskulpturen, Lavendelgelee und viele weitere Früchte der Stille

Wie beim Erntedank konnten die Besucher viele Früchte der Stille feiern: Sängerin Julia Hagemann übte mit 200 Stimmen den fürs Haus der Stille geschriebenen Kanon „Halleluja“ ein. Bildhauerin Viola Balthes stellte Holzskulpturen aus, die je eine Gebetsgebärde darstellen und wie für den Eingang zur Kapelle geschaffen sind. Der Freundes- und Förderkreis des Hauses der Stille präsentierte in einem Zelt Wort- und Symbolcollagen. In einem anderen Zelt standen Frauen und Männer der ersten Stunde mit dicken Erinnerungsordnern zum Plaudern bereit. Viele Gäste besuchten Schnupperkurse in Klangschalenmeditation, Herzensgebet oder Eutonie; andere genossen bei Jubiläumsbowle und Kuchen einfach das prächtige Gartengelände. Hier geht's zu einer Bildergalerie.

Großnichte von Frieda Schindelin ist stolz auf das Vorbild der Stifterin des Gästehauses

Zur feierlichen Benennung des Frieda-Schindelin-Hauses waren auch Verwandte von Schindelin gekommen. Großnichte Heike Neumann berichtete stolz, wie Frieda Schindelin ihr und ihrer Generation Vorbild und gute Gesprächspartnerin war. „Das Christenleben ist niemals ein Zustand, sondern immer ein Tun, ein Unterwegssein“, sei eine ihrer liebsten Weisheiten gewesen. So hat Frieda Schindelin als erste Frau das theologische Examen in Halle abgelegt und lange in der Frauenhilfe im In- und Ausland gearbeitet. Erst 1963 durfte sie sich offiziell Pastorin nennen, was immer ihr Berufsziel gewesen war. Im Ruhestand baute sie die Telefonseelsorge Wuppertal mit auf und begann sich mit 98 Jahren für das Haus der Stille einzusetzen.

Fest zeigt: Haus der Stille hat großes Potenzial und viele Anhänger

Kostproben aus der Stille-Küche konnten die Gäste gegen Spende mitnehmen: Neben den beliebten Lavendelkeksen auch hausgemachtes Knäckebrot sowie als Jubiläumsedition das neu kreierte Lavendelsektgelee. Zur beschwingten Atmosphäre trugen den ganzen Nachmittag über mit Jazz und Blues der Langenfelder Pianist Mark Gierling und Bandmitglieder von „Paul Gerhardt gets the Blues“ bei. Leiterin Irene Hildenhagen und das Hausteam sind glücklich über die gelungene Feier mit Besuch auch von Bundestagsabgeordnetem Erwin Rüddel, Birgit Haas als Landkreisvertreterin, den Rengsdorfer Bürgermeistern und dem Friedensdienst Eirene: „Nachdem das Haus vor zweieinhalb Jahren noch von der Schließung bedroht war, hat dieses Fest eindeutig gezeigt: Das Meditationszentrum hat großes Potenzial und viele Anhängerinnen und Anhänger.“

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