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Über das Haus der Stille

Das Haus der Stille ist das Einkehr- und Meditationszentrum der Evangelischen Kirche im Rheinland.

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Kalender

FÄLLT AUS Stehen - Widerstehen - Wieder Stehen
20222

Rengsdorf: Haus der Stille
FÄLLT AUS Von der Kunst aus der Fülle zu leben
20522

Rengsdorf: Haus der Stille
FÄLLT AUS Stille ist LebensMITTEL
20023

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Losung für den 28.05.2020

Wende dich zu mir und sei mir gnädig; denn ich bin einsam und elend. Psalm 25,16

Der Kranke antwortete Jesus: Herr, ich habe keinen Menschen, der mich in den Teich bringt, wenn das Wasser sich bewegt; wenn ich aber hinkomme, so steigt ein anderer vor mir hinein. Jesus spricht zu ihm: Steh auf, nimm dein Bett und geh hin! Johannes 5,7-8

Service

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Haus der Stille

Alle Jahre wieder...

...die Sehnsucht nach Liebe und Frieden in der Welt. Alle Jahre wieder... die Ernüchterung sie nicht zu finden.

Alle Jahre wieder machen wir uns auf den Weg und landen sehr schnell in den alten Mustern. Noch bevor wir angefangen haben, unsere Weihnachtssehnsucht  wahrzunehmen und aufzusuchen, hat die Werbung schon alle Aufmerksamkeit auf sich gezogen.

Noch bevor wir einen Blick auf das werfen, was wir wirklich brauchen und was uns im Miteinander und im eigenen Herzen mangelt … sind wir schon gefangen in eigenen und fremden Ansprüchen.

Noch bevor wir nach dem Ausschau halten, was das Leben zum Geschenk gemacht, verleitet uns die Geschenkesuche dazu, allein dem Greifbaren und Sichtbaren zu glauben.

… kommt das Christuskind …

Es kommt ja trotzdem. Gott sei Dank. Die Weihnachtsgeschichte ist nicht zerstörbar.
Sie lebt aus der Sehnsucht Gottes nach den Menschen. Sie lebt aus einer unendlich großen Liebe, die ohne Macht und Reichtum auskommt und neu mit uns anfangen will.

Es kommt ja trotzdem. Gott sei Dank. Das Christuskind, das unsere Sehnsucht  neu entzündet. Haben Sie das auch schon beobachtet, was Kinder mit uns anzustellen vermögen? Gerade war da noch ein griesgrämiger Mann, da zeigt sich plötzlich ein verschmitztes Lachen, ein Augenzwinkern, eine spitzbübische Bewegung. Gerade war da noch eine gehetzte Frau, da hält sie auch schon an, kniet sich nieder und zieht einen Apfel oder eine Süßigkeit aus der Tasche, als hätte sie alle Zeit der Welt.

Es kommt ja trotzdem. Gott sei Dank. Das Fest, das die Armut in der Welt nicht ausräumt, aber ihr die Verlorenheit nimmt. Immer wird es Menschen geben, die nicht mehr als den Stall und die Krippe haben und alleine sind mit ihnen … oder vielleicht doch nicht so ganz alleine, weil es doch der Ort ist, an dem Gott geboren wird.

… auf die Erde nieder, wo wir Menschen sind.

In, mit und unter unserem ansprüchlichen, konsumverliebten, gestressten und kleinmütigen Weihnachten …

In, mit und unter den gescheiterten Versuchen, den missverstandenen Liebeserklärungen, dem hilflosen Aufgeben der Hoffnung …

… ist der Raum, den das Christuskind wählt. Es macht sich keine Illusionen. Es will auch nicht zu fremden Leuten. Es will zu uns, so wie wir sind. Es wird dahin kommen, wo wir Menschen sind.

Ihnen und Euch allen, ein fröhliches, befreites Weihnachtsfest.


Ulrike Stürmlinger, Wachtendonk

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