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Über das Haus der Stille

Das Haus der Stille ist das Einkehr- und Meditationszentrum der Evangelischen Kirche im Rheinland.

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Kalender

Auf dem Weg zu größerer Lebendigkeit
20032

Rengsdorf: Haus der Stille
Kraft schöpfen in Gottes Schöpfung
20432

Rengsdorf: Haus der Stille

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Nehmen Sie mit uns Kontakt auf:

Haus der Stille, Melsbacher Hohl 5, 56579 Rengsdorf
Telefon 02634 - 92 05 10
E-Mail anmeldung.hds@ekir.de

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Losung für den 04.08.2020

Ich will den HERRN loben in den Versammlungen. Psalm 26,12

Wie ist es nun, Brüder und Schwestern? Wenn ihr zusammenkommt, so hat ein jeder einen Psalm, er hat eine Lehre, er hat eine Offenbarung, er hat eine Zungenrede, er hat eine Auslegung. Lasst es alles geschehen zur Erbauung! 1.Korinther 14,26

Service

Quelle: unsplash / Andrew Small Quelle: unsplash / Andrew Small

Haus der Stille

Geistlicher Impuls von Rüdiger Maschwitz

"Wach auf, der du schläfst, steh auf von den Toten, so wird Christus dich erleuchten." (Epheser 5,14)

Wach auf! Dies ist das Anliegen des spirituell geprägten Lebens und besonders jedes Meditationsweges. Diese Anregung zum Wach sein und wach werden durchzieht die biblische Tradition: Wach auf, wach auf mitten in deinem Leben. Verbringe dein Leben nicht schlafend, vor dich hin träumend, teilnahmslos, immer zu müde. Nimm wahr, was um dich herum geschieht. Lebe nicht wie ein Toter: Erstarrt; von deinem Fühlen und den Gefühlen abgetrennt, lieblos und leblos mitten im Leben, sich selbst und andere aufgebend.

So höre ich diesen Text, der mich immer wieder neu darin erinnert selbst wach und aufmerksam zu leben. Darum geht es aber nicht nur in der Meditation oder in Exerzitien oder in den Zeiten im Haus der Stille, sondern erst recht im alltäglichen Leben. Da wird es sogar zur Hilfe, denn wach sein, bedeutet ich kann wahrnehmen. Der Mensch nimmt sich wahr, seine nahen und fernen Mitmenschen, die Schöpfung und Gott. Im Wahrnehmen erweitere ich so meinen Horizont.

Damit nehme ich die eigenen Realitäten ernst, die persönlichen Bezüge und die gesellschaftlichen Wirklichkeiten. Ich stelle mich meiner Freude, dem Schmerz, den Veränderungsmöglichkeiten und ihren Grenzen. Dies ist nicht immer einfach. So umfasst Wahrnehmen das ganze Leben: das Gute, das Schwierige, das Normale und Gleichgültige. Und dieses Wahrnehmen und Wach werden führt zur Achtsamkeit im Kleinen und Großen. Dabei ist und wird Achtsamkeit nicht zur Pflicht oder neuen Leistung, sondern zu (m)einer alltäglichen Haltung, die ihren Ursprung im Wach sein, also im geistlichen Leben hat.

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