Welche Förderprogramme gibt es für eine neue Heizung im Gemeindehaus? Und wie regeln andere Kirchenkreise eigentlich ihr Umweltmanagement? Mit dem Netzwerk „Energie und Kirche“ hat die Energieagentur.NRW 2016 deutschlandweit eine Plattform geschaffen, die hauptamtlichen Mitarbeitenden in den Landeskirchen und Bistümer, wie etwa Architekten oder Umweltbeauftragte, zur Vernetzung und zum Austausch dienen soll. Das Netzwerk, in dem auch die Evangelische Kirche im Rheinland Mitglied ist, wurde auf Anregung von sechs Bistümern und Landeskirchen ins Leben gerufen. „Ziel ist es, die Vernetzung zu unterstützen, Synergien zu fördern und Doppelarbeit zu vermeiden“, heißt es in den Informationen zum Angebot.
Herzstück der Internetseite ist ein Forum, in dem Nutzerinnen und Nutzer ihre Fragen zum Klimaschutz und energieeffizenten Bauen stellen, um Einschätzungen bitten und von ihren Projekten berichten können. Daneben stehen Förderrichtlinien, Anträge und Listen als Download zur Verfügung, die andere Akteure bereits erstellt haben. Ein wöchentlicher Newsletter informiert über aktuelle Forendiskussionen, neue Download-Dateien, anstehende Termine und auch Stellenausschreibungen im Bereich Energiewirtschaft.
Nutzbar ist das passwortgeschützte Angebot im Internet über eine Lizenz. Als Mitglied des Netzwerkes verfügt die Evangelische Kirche im Rheinland über 20 Lizenzen, die bisher noch nicht voll ausgeschöpft sind. Fachleute in Kirchenkreisen, die Interesse an einer Lizenz haben, können sich bei Landeskirchenbaudirektorin Gudrun Gotthardt, Leiterin des Dezernats 5.2 Bauen und Liegenschaften, unter E-Mail: gudrun.gotthardt@ekir.de melden. Ist das Kontingent vergeben, können für rund 40 Euro im Jahr auch Einzellizenzen erworben werden.