Augenblick bitte
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Rundbriefe "Augenblick bitte!" (Veranstaltungen in Gemeinden)

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für den 26.01.2020

Du herrschest über das ungestüme Meer, du stillest seine Wellen, wenn sie sich erheben.

Psalm 89,10

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Adventskalender

25. Dezember

Zu welcher Kirche wohl diese Tür gehört?

Lupe

Stille Nacht, heilige Nacht!
Alles schläft, einsam wacht
Nur das traute, hochheilige Paar.
Holder Knabe im lockigen Haar,
Schlaf in himmlischer Ruh,
Schlaf in himmlischer Ruh.

Stille Nacht, heilige Nacht!
Gottes Sohn, o wie lacht
Lieb aus deinem göttlichen Mund,
Da uns schlägt die rettende Stund,
Christ, in deiner Geburt,
Christ, in deiner Geburt.

Stille Nacht, heilige Nacht!
Hirten erst kundgemacht,
Durch der Engel Halleluja.
Tönt es laut von fern und nah:
Christ, der Retter ist da,
Christ, der Retter ist da!

Zu Heiligabend 1818 führten der Arnsdorfer Dorfschullehrer und Organist Franz Xaver Gruber (1787–1863) und der Hilfspfarrer Joseph Mohr (1792–1848) in der ehemaligen Schifferkirche St. Nikola in Oberndorf bei Salzburg das Weihnachtslied Stille Nacht, heilige Nacht erstmals auf.

Das Lied umfasst insgesamt sechs Strophen. Der Text wird häufig im Zusammenhang mit der wenige Jahre zuvor erfolgten Befreiung von der napoleonischen Herrschaft gedeutet.

Die allgemein bekannte Fassung umfasst die erste, zweite und sechste Strophe.

Bei der alljährlichen Gedenkmesse vor der Stille-Nacht-Kapelle in Oberndorf bei Salzburg werden seit dem Jahr 2006 wieder alle sechs Strophen des Liedes aufgeführt.

 

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zur Christuskirche in Dülken

Die evangelische Kirchengemeinde Dülken wurde 1857 gegründet. Ihre Wurzeln lassen sich jedoch zurückverfolgen bis in die Zeit der Reformation. Um 1520 begannen Waldenserprädikanten die Lehren Zwinglis und Calvins zu verbreiten. In dieser Zeit war die Gemeinde allerdings immer Gemeinde im Untergrund und zahlenmäßig sehr klein.

Mit der Industrialisierung unseres Gebietes, wurden sie dann aber auch zahlenmäßig größer. 1854 hatte die Gemeinde 100 Mitglieder, 1914 waren es 920 und nach dem 2. Weltkrieg und der anschließenden Vertreibung wuchs die Zahl auf bis zu 5.600 Gemeindeglieder an. 2015 waren es etwa 3.850.

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Der Grundstein für die Alte Christuskirche wurde schon drei Jahre vor der Gründung unserer Gemeinde gelegt. Ihre heutige äußere Form erhielt sie im Jahre 1876 mit dem Bau des Kirchturms. Die Alte Kirche ist ein Ort mit besonderer Atmosphäre: Bei Trauungen und besonderen Gottesdiensten wie in der Weihnachts- und der Sommerferienzeit ist die Alte Christuskirche ebenso beliebt wie beim wöchentlichen Kindergottesdienst, der hier parallel zum Gottesdienst Anfang und Abschluss findet.

Durch das starke Wachstum der Gemeinde in den Fünfziger Jahren wurde die Alte Kirche bald zu klein. 1967 wurde unmittelbar daneben die Neue Christuskirche eingeweiht und durch ein Foyer mit der Alten Kirche verbunden. Hier finden sonntags in der Regel unsere Gottesdienste statt. Zu großen Anlässen bietet die Kirche bis zu 300 Plätze.

Im Vergleich zur Alten Kirche kommt hier besonders die reformierte Ausrichtung der Gemeinde zur Geltung: eine schlichte, fast nüchterne Gestaltung, die helfen soll, sich auf das Wesentliche, das Wort Gottes, zu konzentrieren.

Gleichzeitig lieben viele Besucher die helle und transparente Atmosphäre – und während der Gottesdienste durch die großen Fenster in doppeltem Sinne eine „Offenheit zum Himmel“.

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Diese Neue Christuskirche wird 2017 abgerissen. Die Gemeinde hatte 2015 beschlossen, sich von dem maroden Gebäude zu trennen. Zu hoch wären die Kosten einer Sanierung. Am 30. Oktober 2016 wurde ein großes Abschiedsfest gefeiert

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Als Nachfolger des alten „Gemeideamtes“ mit dem Jugendhaus „Czolem“ wurde 2001 gegenüber der Alten Kirche ein großes und geräumiges Gemeindezentrum eröffnet. Es beherbergt den Gemeindesaal, den großen Kinder- und Jugendbereich auf drei Etagen mit der Jugendfreizeiteinrichtung „atC@fe“ und unser Gemeindebüro.

Quelle: Heimat 80/2009 und www.ekduelken.de

 

 

 

 



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