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10. Dezember

Diese Tür gehört zur  ...

Lupe

"Es muss ein Ende haben, dass Wörter Verbrechen sein können",

fordert die "Charta 08". Die Charta, unter die Liu Xiaobo seine Unterschrift setzte, gemeinsam mit rund 300 Intellektuellen und Aktivisten. Sie liest sich wie ein Entwurf für eine neue Verfassung für China. Zwei Tage nachdem Liu festgenommen worden war, wurde das Dokument zum 60. Jahrestag der Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen am 10. Dezember 2008 veröffentlicht.
Ob Zufall oder Absicht - auf den Tag genau zwei Jahre später, wurde Liu Xiaobo der Friedensnobelpreis "für seinen langen und gewaltlosen Kampf für fundamentale Menschenrechte in China" zuerkannt. Doch sein Stuhl blieb 2010 leer. Der 54-Jährige saß und sitzt im Jinzhou-Gefängnis (Provinz Liaoning) in Nordostchina seine elfjährige Haftstrafe ab.
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Auch in diesem Jahr wird heute in Oslo der Friedensnobelpreis verliehen. Gleichzeitig ist dies der Internationale Tag der Menschenrechte. Aus Empörung über die andauernde Inhaftierung des chinesischen Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo protestieren ca. 350 Schülerinnen und Schüler des Rhein-Maas Berufskollegs von 11:00-13:00 Uhr vor der Chinesischen Botschaft in Berlin.

Prominente Unterstützung kommt vom Bundestagsabgeordneten Uwe Schummer, von Tienchi Martin-Liao, der Vorsitzende des chinesischen PEN-Zentrums und Helmuth Frauendorfer, dem stellvertretenden Direktor der Gedenkstätte Berlin Hohenschönhausen.

Markus Dröge, evangelischer Bischof von Berlin, Brandenburg und der schlesischen Oberlausitz, schickt eine Botschaft, die vor Ort verlesen wird.

Das Engagement des Berufskollegs aus dem Kreis Viersen hat bereits Tradition. Hervorgegangen aus dem Religionsunterricht des Kempener Pfarrers Roland Kühne ist der Einsatz für die Einhaltung der Menschenrechte seit Jahren fester Bestandteil des Schulprogramms und die aktuellen politischen Entwicklungen unterstreichen die Wichtigkeit dieses Themas. In diesem Jahr demonstrieren Schülerinnen und Schüler bereits zum siebten Mal vor der Botschaft in Berlin. Die Kundgebung wird durch verschiedene Aktionen begleitet. Ein übergroßer, von Schülern gebauter Stuhl symbolisiert das Fehlen Lius bei der damaligen Preisverleihung und es werden Texte von Liu Xiaobo und seiner unter Hausarrest stehenden Frau Liu Xia auf Deutsch und Chinesisch vorgelesen. Gemeinsam mit amnesty international fordern die Schüler ebenfalls die Freilassung des in China zu lebenslanger Haft verurteilten Menschrechtsaktivisten Ilham Tohti.

Quelle: evangelisch.de und Rhein-Maas Berufskolleg Kempen

 

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Thomaskirche in Kempen

Schon seit der Reformationszeit gab es in Kempen evangelische Christen. Diese Gemeinde hatte allerdings nur bis zu Beginn des 18. Jahrhunderts Bestand.

Die jetzige Gemeinde wurde im Jahr 1847 gegründet. Sie bestand aus Beamten, die an den Niederrhein versetzt wurden und aus einigen Kaufleuten. Durch die Ansiedlung der Firma Arnold, die viele Facharbeiter aus Württemberg mitbrachte, erlebte sie einen ersten Aufschwung. In dieser Zeit wurde im Jahre 1910 die Thomaskirche errichtet, die noch heute den Mittelpunkt eines modernen Gemeindezentrums bildet. Nach dem 2. Weltkrieg kamen viele Flüchtlinge aus dem deutschen Osten hinzu. Zu Beginn der 90er Jahre fanden russlanddeutsche Aussiedler in der Gemeinde ihre neue Heimat.

Die Gemeindekonzeption beginnt mit dem Satz: „Wir sind als Gemeinde Christi daran zu erkennen, dass wir eine spürbare und konfliktfähige Gemeinschaft sind, in der jeder aus dem Glauben heraus angenommen wird wie er ist, in der Glaube beweglich gelebt, gelernt und gefeiert wird. Diese Gemeinschaft steht mitten im Leben und hat ihren Platz im Alltag der Menschen.“

Quelle: Heimat 80/2009

 



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