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18. Dezember

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Johann Salomo Semler (* 18. Dezember 1725 in Saalfeld, Thüringen; † 14. März 1791 in Halle (Saale)) war ein evangelischer Theologe und Mitbegründer der Aufklärungstheologie, insbesondere der historisch-kritischen Bibelwissenschaft.

Semler wurde in einer pietistischen Familie geboren, studierte in Halle und wurde dann Redakteur einer Zeitschrift. Ab 1752 wirkte er als Theologieprofessor an der Universität Halle und wurde zum Begründer der historisch-kritischen Schriftforschung: Der Bibeltext soll kritisch analysiert werden. Er vollzog eine deutliche Abgrenzung zur altprotestantischen Orthodoxie, zum Pietismus sowie zu den berühmten Aufklärern Voltaire und d'Holbach.

Quelle: wikipedia

Semler unterscheidet zwischen Menschenwort und Gotteswort in der Bibel. Damit wird er zum geistigen Vater der Historisch-Kritischen Methode. Unter Verzicht der Inspirationslehre beschreibt er die geschichtliche Entstehung des Kanons. Göttlichen Ursprungs sei nur, was zur moralischen Ausbesserung diene, das Übrige sei als lokale und temporale Akkomodation (Angleichung) Jesu und der Apostel an ihre Zuhörer zu beurteilen und für die Gegenwart bedeutungslos.
Mit anderen Worten, alles, was der Ethik, dem sozialen Miteinander, dient, ist zu gebrauchen und alles Übrige wie Wunder, Theophanien (Gotteserscheinungen) und Engelsankündigungen sind widervernünftig und damit überflüssig.

Quelle: www.b-m-o.org/bmo-studienschriften.html?file=tl_files/content/Mediathek/...

 

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Evangelischen Kirche in Osterath

In Osterath wurden erstmals 1858 zwei Evange­lische erwähnt. Damals hatte der Ort 1.930 Ein­wohner. Am Ende des 19. Jahrhundert siedelten sich einige Firmen in Osterath an. In deren Ge­folge ka­men auch evangelische Familien nach Osterath, ein bescheidenes Gemeindeleben ent­wickelte sich. In Folge des 2. Weltkriegs wuchs die Gemeinde bis Ende der 40er Jahre auf 850 Mitglieder an. 1949 wurde deshalb unter Ver­wendung einer alten Wehrmachtsbaracke im heutigen Rathauspark eine Notkirche mit 180 Sitzplätzen errichtet, die elf Jahre lang für Gottes­dienste und Gemeindever­anstaltungen genutzt wurde.

Der Zuzug weiterer Evangelischer veranlasste die Evangelische Gemeinde Krefeld, in deren Be­reich Osterath lag, 1960 eine neue Kirche und ein Jugendheim an der Alten Poststraße zu errichten. Die 60er und 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts waren geprägt durch weiteres Wachstum des Ortes und auch der Gemeinde. 1965 wurde Osterath aus der Gemeinde Krefeld ausgegliedert und selbständige Kirchengemeinde.

Von 2000 bis 2006 wurde die Kirche grundsaniert – und, unter Anbau einer gläsernen Apsis, wie­der in Längsrichtung bestuhlt. Neue Prinzipalstücke zieren den Kirchraum. Die Bemalung der De­cke bietet mit den Glasfenstern ein abwechslungsreiches und doch harmonisches Gesamtbild.

Quelle: Heimat 80/2009

 

 



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