Auf dem Weg zum Ökofairen Kirchenkreis
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für den 25.09.2020

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21. Dezember

Das ist die Tür der ...

Lupe

Am 21. Dezember 1965 wurde das Internationale Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung (kurz UN-Rassendiskriminierungskonvention; internationale Abkürzung ICERD) von der UN-Generalversammlung verabschiedet.

Es ist eines der sieben Menschenrechtsabkommen der Vereinten Nationen und richtet sich gegen jede rassistische Diskriminierung aufgrund von Rasse, Hautfarbe, Abstammung, nationaler und ethnischer Herkunft.

Es trat als erstes Menschenrechtsabkommen der Vereinten Nationen in Kraft, am 4. Januar 1969, sieben Jahre vor den für das Menschenrechtssystem der UNO grundlegenden Abkommen Sozialpakt und Zivilpakt. 2015 hatten 177 Staaten die Konvention ratifiziert.

Vertragsgegenstand ist nicht nur die Diskriminierung aufgrund von „Rasse“, sondern auch aufgrund weiterer Merkmale: Hautfarbe, Abstammung, nationaler und ethnischer Herkunft. Nicht erfasst werden die Kriterien Sprache, Religion, politische und sonstige Anschauung, oder Geburt wie z. B. bei der Europäischen Menschenrechtskonvention. Die Diskriminierung aufgrund des Geschlechts ist Gegenstand der Frauendiskriminierungskonvention.

Quelle: wikipedia

 

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Lutherkirche in Krefeld

Im 19. Jahrhundert entstehen im Krefelder Süden zahlreiche Textil verarbeitende Betriebe und auf dem Gebiet der bis 1929 selbstständigen Gemeinde Fischeln das Edelstahlwerk. Beides hat die Ansiedlung großer Bevölkerungsgruppen, auch vieler evangelischer Konfession, im Süden Krefelds und südlich davon zur Folge. Für die anwachsende evangelische Bevölkerung dieses Gebiets, die zur Krefelder Stadtgemeinde gehört, werden ab 1894 in der städtischen Turnhalle Ringstraße Gottesdienste abgehalten, bis das Presbyterium der Gemeinde 1898 den Bau der Lutherkirche für den Krefelder Süden beschließt. Diese wird 1904 eingeweiht und ist in den nächsten dreißig Jahren das alleinige Zentrum der Gemeinde im Südbereich, vor allem in den Kriegs- und Nachkriegsjahren des 2. Weltkrieges, in denen sie als einzige unzerstörte evangelische Stadtkirche der Gesamtgemeinde dient.

Die Lutherkirche und ihre Walcker-Orgel stehen als Ensemble unter Denkmalschutz. Der Architekt Eduard Arnold plante die Kirche samt Innenausstattung mit Orgelprospekt, so dass ein konsequent umgesetztes Gesamtwerk nach dem Wiesbadener Programm entstand.

Ebenso wie in den 1950er Jahren die Wandmalereien im Kirchenraum erst abgewaschen und dann übermalt wurden, erfuhr die Orgel im Sog der so genannten Orgelbewegung eine damals übliche "Modernisierung" im Sinne eines barocken Vorbildes. Allerdings waren die Veränderungen nicht so tiefgreifend, dass das Klangbild definitiv zerstört wurde; der größte Teil des Pfeifenmaterials war erhalten und rückbaubar.
Daran arbeiteten vor Ort von April bis Juni 2010 die Orgelbauer der Werkstatt Scheffler, nachdem in Brandenburg die notwendigen Vorarbeiten geleistet worden waren.

Am 4. Juli 2010 war es soweit: Die Walcker-Orgel konnte wieder in Dienst genommen werden. Inzwischen erklingt die Orgel in den Gottesdiensten und zu Konzerten.

Quelle: Heimat 81/2010 und www.walcker-orgel-krefeld.de

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Die Markuskirche in Fischeln ist die 2. Kirche der Gemeinde Krefeld-Süd

Die Gemeinde Krefeld-Süd wächst, besonders durch Neubaugebiete im Stadtbezirk Fischeln in den siebziger Jahren. Das hat zur Konsequenz, dass aus den ehemals drei Pfarrbezirken der Gemeinde fünf werden und 1958 die Markuskirche in Fischeln und 1966 die Matthäuskirche in Stahldorf (diese wurde 2002 an die Griechisch-Orthodoxe Gemeinde Krefeld verkauft) eingeweiht werden.

In Fischeln gibt es evangelisches Gemeindeleben nach kleinen Anfängen in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts im Grunde erst seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Der Bau der Markuskirche 1958 gab diesem Gemeindeleben ein räumliches Zentrum. Der moderne, inzwischen unter Denkmalschutz stehende Kirchbau, der reformierte Theologie in Architektur umsetzt, vermittelt auch heute noch etwas von der Aufbruchstimmung und dem Mut zu „einer neuen zeitgemäßen Kirche“, die für das Gemeindeleben wichtig waren und sind.

Im Eingangsbereich der Markuskirche ist der Beginn des Markusevangeliums „Bereitet dem Herrn den Weg“ in farbigem Betonglas künstlerisch eindrucksvoll gestaltet durch Frère Marc aus Taizé.

Der helle Gottesdienstraum bietet etwa 300 Menschen Platz, die sich im Halb-rund um den Abendmahlstisch versammeln. Durch die flexible Bestuhlung lässt sich die Kirche gut für Gottesdienste in neuer Form, aber auch als Raum für andere Veranstaltungen nutzen.

Der Kirchenraum selbst ist vom Architekten Rudolf Esch diagonal in ein Quadrat gesetzt. So wird die Konzentration auf den Bereich des Abendmahlstisches, von dem aus auch gepredigt wird, unterstrichen.

In drei Nebenräumen sowie einem Jugendkeller treffen sich die Gruppen und Kreise der Gemeinde.

Die Aussenansicht der Kirche wird stark mit geprägt durch den frei stehenden Glockenträger mit seinen drei Glocken “Glaube„, “Hoffnung„ und “Liebe„. Der Turm wurde vom Architekten bewusst möglichst transparent gestaltet, um den Gesamteindruck der Kirche so wenig wie möglich zu beeinträchtigen.

Im April 2012 wurde der „Vorbau und Verbindungsgang“, also "das Foyer" zur Markuskirche fertiggestellt.

Quelle: Heimat 81/2010 und www.evangelisch-im-sueden.de

 

 



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