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Herbstsynode: Evangelischer Kirchenkreis Krefeld-Viersen

Beratungen in Krefeld

Gut 110 Synodale aus 26 Kirchengemeinden trafen sich zu Beratungen und Wahlen am 6. November 2010 in der Ev. Pauluskirchengemeinde Krefeld.

Die Kreissynode tagte in der Pauluskirche. Foto: B. Furchheim LupeDie Kreissynode tagte in der Pauluskirche. Foto: B. Furchheim

Auf der Herbstsynode des Ev. Kirchenkreises Krefeld-Viersen (2. Tagung zur 69. ordentlichen Kreissynode) am 6. November 2010 in der Pauluskirche in Krefeld stand der Bericht des Superintendenten Burkhard Kamphausen (siehe PDF-Datei im Anhang) sowie des Diakonischen Werkes (siehe PDF-Datei im Anhang) auf dem Programm.

Kamphausen richtete seinen Bericht an den klassischen Grundaufgaben der Kirche aus: Gottesdienst, Diakonie – bzw. Nächstenliebe, Gemeinschaft und Zeugnis. Er machte deutlich, welche Vielfalt und welcher Reichtum an Aktivitäten in Gemeinden vorhanden ist, wie auch Kooperationen, Ökumene und Partnerschaften eine Bereicherung darstellen. „Religion ist kein Selbstzweck“, meinte Kamphausen. „Es will gelebt und weitergegeben sein. Der Ort dafür ist die Welt, in der wir leben und die Verhältnisse, die wir vorfinden und mit gestalten.“

Er zeigte auch Perspektiven auf – wie diese Aufgaben in Zukunft bewältigt werden können. Dazu wird es notwendig sein, Strukturen zu finden, die dies möglich machen: „Wie kleinräumig müssen wir sein, um vor Ort weiter präsent zu bleiben, wie großräumig müssen wir werden, um Dienste weiter vorhalten zu können? Wann sind wir zu klein, so dass wir uns ineffektiv verzetteln und wann sind wir zu groß, so dass die Arbeit bei Zielgruppen gar nicht mehr ankommen kann?“ Das werde beileibe nicht nur vom Geld und von wirtschaftlichen Entwicklungen abhängen, sondern es werden vor allem Menschen gebraucht, die sich dieser Dinge annehmen: beruflich, ehrenamtlich, projektbezogen, wie auch immer.

Nur wenige Menschen studieren zur Zeit im Rheinland Theologie, sodass es in der nahen und mittleren Zukunft kaum Besetzungsmöglichkeiten für frei werdende Stellen geben werde. Heute, so wurde in der sich anschließenden Aussprache deutlich, könne man Jugendlichen ohne weiteres empfehlen, Theologie zu studieren, da die Aussichten, im Anschluss an das Studium auch eine Stelle zu bekommen, inzwischen wieder sehr gut sind.

Pfarrerin Anke Brüggemann-Diederichs berichtete aus dem Diakonischen Werk. Als kommissarische Vorsitzende des Kuratorium des Diakonischen Werkes machte sie deutlich, an wie vielen Stellen Diakonie zum Einsatz kommt. Sie ist beeindruckt von der hohen Identifikation der Mitarbeitenden mit ihrer Arbeit. Schon jetzt aber zeigt sich, „wir werden die Arbeit der Diakonie weiter entwickeln müssen, denn wir merken an vielen Stellen: Der Bedarf steigt.“

Im Anschluss an die Berichte wurde Guntram Teichgräber von der Kirchengemeinde Krefeld-Süd in den Kreissynodalvorstand gewählt. Sein Vorgänger, Ernst-Hermann Eckes aus Meerbusch-Lank war aus persönlichen Gründen von seinem Amt zurückgetreten. Zudem wurden noch Synodalbeauftragte für Seelsorge sowie für Senioren gewählt wie auch einige Vertreter für Ausschüsse.

Der Haushalt 2011 wurde auf 4,9 Millionen Euro festgestellt. Eine Deckungslücke zwischen Einnahmen und Ausgaben von 148.000 Euro wird aus den Rücklagen entnommen. Dies ist notwendig trotz der Sparmaßnahmen, die auf der Sondersynode Ende September beschlossen wurden. Denn nur wenige der Maßnahmen konnten direkt für diesen Haushalt umgesetzt werden. Die meisten greifen erst ab 2012.

Die nächste Synode findet am 9. April 2011 statt.

Die Synode des Ev. Kirchenkreises Krefeld-Viersen besteht aus etwa 145 Synodalen. Sie kommen aus 26 unterschiedlichen Gemeinden, sowie aus kirchlichen Einrichtungen und Arbeitsfeldern. Der Ev. Kirchenkreis Krefeld-Viersen erstreckt sich auf knapp 740 Quadratkilometern im Westen von Nettetal bis Krefeld im Osten, und von Meerbusch im Süden bis Straelen im Norden. Ihm gehören etwa 112.500 evangelischen Christinnen und Christen an. Die Kreissynode ist das Leitungs­gremium des Kirchenkreises. Ihm stehen Kreissynodalvorstand und – an seiner Spitze – der Superintendent vor.

 

 

15.11.2010



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