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Sonntag, 1. März 2015, 17 Uhr

10 Jahre "Atempause" in der Pauluskirche

Immer neue, spannende Themen - mitten aus dem Alltag. Abwechslungsreich aufbereitet, mit Moderation und Diskussionen, umrahmt mit Musik und Theater. Das ist die "Atempause", der "etwas andere Gottesdienst". Das Jubiläum wird gefeiert: am 1. März, 17 Uhr! 

Lupe

Zehn Jahre "Atempause" – Ein etwas anderer Rückblick

Kein Scherz – zehn Jahre gibt es bereits unseren modernen Gottesdienst ATEMPAUSE. Waren Sie schon einmal dort? Oder ist Kirche nichts (mehr) für Sie – nach dem Motto: „Kirche? Ich bin doch nicht blöd“. Sie werden Ihre Gründe haben. Und wissen Sie was? Diese nehmen wir sehr ernst. Denn die ATEMPAUSE ist anders. Oder haben Sie schon einmal im Gottesdienst einen Pfarrer auf einem Moped in die Kirche fahren sehen, während vorne im Altarbereich vier Wettkandidaten auf der Couch sitzen und nur noch staunen und lachen? „Wetten, dass..., es Gott gibt“ war das Thema. „Wer´s glaubt, wird selig“ – mag vielleicht der Eine oder Andere denken – „Träum weiter“.

Nix wie wegLeben, bis der Arzt kommt“. Sogar „Die Schnelllebigkeit unserer Zeit“ haben wir kritisch unter die Lupe genommen. Denn am „Anfang war die Sehnsucht“. Gut zu wissen, denn „Du hast die Wahl“. Wir sind nämlich für unser Leben selbst verantwortlich und können wählen, an wen wir glauben: „Buddha, Jesus oder Mohammed“. Ich persönlich bin für Jesus – wen wundert’s, denn bei Ihm darf ich scheitern und neu anfangen.

Das nannten wir „Die Kunst des Scheiterns“. Wer so etwas erlebt hat, der kann vor Freude singen. „Come, let us sing“ ermutigt uns der Gospelchor „Go(o) Friends“ – in der „ADVENTure“ Zeit.
Worum geht’s eigentlich“ in der ATEMPAUSE? Um unser Leben. Haben Sie alles im Griff? Ich nicht. Deshalb lass ich Gott auch mal zu Wort kommen – u.a. in „Stoßgebeten und anderen Wortwechseln“. Mehr noch: Oft stellen wir ihm Fragen: „Wo warst du, Gott?“ Meistens dann, wenn wir an Grenzen stoßen. Kann ER überhaupt helfen? Und welche Rolle spielt Jesus überhaupt dabei? Wer war er wirklich? „Spinner, Mythos oder Gottes Sohn?“ Das wird man doch wohl mal fragen dürfen – denn nicht wenige fühlen sich in ihrem Atheismus bestätigt – nach dem Motto „Ich bin Atheist – Gott sei Dank!“ Und so ist man schnell fertig mit wichtigen Fragen des Lebens. Es sei denn, es geht um Liebe und Beziehungen – das lässt uns irgendwie nicht in Ruhe: „Ein Mann, eine Frau, ein Missverständnis“. Selbst an dieses heiße Eisen haben wir uns gewagt. Auch IKEA lässt grüßen: „Suchst du noch oder liebst du schon?

Und Dieter Bohlen musste uns einmal sein Grinsen auf dem Plakat zur Verfügung stellen – „Merci, dass es mich gibt“. Wer kann von sich schon so etwas sagen?! Wenn ich nämlich in den Spiegel gucke und leise flüstre „Spieglein, Spieglein an der Wand…“ – da will ich doch die Antwort gar nicht wissen. Oder doch? Dann bleibt mir einfach nur noch zu hoffen –„Hoffentlich – hoff-endlich“. Der FC Bayern braucht so was wie Hoffnung scheinbar nicht, denn „Gott muss ein Bayer sein“ – bei dem Erfolg. „Yes, we can“ – oder einfach „Schwein gehabt?“ „Life is live“ – so ist das Leben.

Entschuldigen Sie bitte“, aber haben Sie über die fettkursiv-gedruckten Themen schon einmal ernsthaft nachgedacht? Wie Sie merken, das ATEMPAUSE-Team tut es seit zehn Jahren. Gönnen Sie sich doch einmal eine ATEMPAUSE, z.B. am 1. März oder 26. Juni, jeweils um 17 Uhr. Es wird Ihnen bestimmt gut tun.

Michael Wendel, Diakon an der Pauluskirche

Was die Menschen bewegt - das ist jeweils Thema bei der "Atempause"

Zum Thema einer Atempause 2009 - "Wetten, dass ... es Gott gibt" - kam Pfarrer Volker Hendricks mit dem Moped in den Kirchraum. Foto: Furchheim LupeZum Thema einer Atempause 2009 - "Wetten, dass ... es Gott gibt" - kam Pfarrer Volker Hendricks mit dem Moped in den Kirchraum. Foto: Furchheim

Jeder Gottesdienst hat sein Thema – dabei schauen wir uns um: Was bewegt die Menschen heute? Und was wird dazu gesagt? Bei YouTube oder beim Gespräch mit dem Kumpel? Das bringt das Team auf die Bühne – nicht selten zur Freude der Gottesdienst-Besucher. Denn es darf auch gelacht werden bei der Atempause. Das befreit und hilft, die Wirklichkeit in den Blick zu nehmen.

Das wird dann konfrontiert mit dem, was Gott sagt, wie er sich Leben vorstellt. Mit immer neuer Kreativität von den Theaterstücken bis hin zur liebevollen Dekoration der Kirche lebt die Atempause seit zehn Jahren von engagierten Menschen aus der Gemeinde. Und von spannenden, lebensnahen Impulsen, die der Prediger dazu gibt. Beim anschließenden Buffet im Gemeindehaus wird das dann Gesprächsthema. Oder man trifft einfach nette Menschen und schließt neue Bekanntschaften.

Pfarrer Volker Hendricks, Pauluskirche 

25.02.2015



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