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Frühjahrssynode Evangelischer Kirchenkreis Krefeld-Viersen

Beratungen in Krefeld

Gut 120 Synodale aus 26 Kirchengemeinden trafen sich zu Beratungen und Wahlen am 24. April 2010 in der Ev. Pauluskirchengemeinde Krefeld.

Die Kreissynode tagte in der Pauluskirche. Foto: B. Furchheim LupeDie Kreissynode tagte in der Pauluskirche. Foto: B. Furchheim

Bei der 1. Tagung zur 69. ordentlichen Kreissynode verabschiedete die Kreissynode folgenden Beschlussvorschlag zum inhaltlichen Schwerpunkt "Kinderarmut" (weitere Informationen wie "Vortrag zum Thema Kinderarmut" und Berichte der Medien finden Sie weiter unten auf der Seite, in den angehängten PDF-Dokumenten sowie im "Rundbrief Mai 2010" - auf der Startseite der Homepage oben rechts):

Die Kreissynode hat sich mit Ursachen und Auswirkungen der Armut von Kindern beschäftigt und darüber hinaus beraten, in welcher Weise kirchliches Handeln im Bereich des Kirchenkreises hierauf reagieren kann.

Die Synode nimmt dankbar die Aktivitäten des Diakonischen Werkes des Kirchenkreises und in den Gemeinden in diesem Handlungsfeld zur Kenntnis. Sie bittet, diese Bemühungen noch zu intensivieren, insbesondere durch Initiierung von und Beteiligung an "Runden Tischen gegen Kinderarmut" mit Vernetzung und Vertiefung bestehender Aktivitäten sowie der Entwicklung neuer Ideen.

Die Gemeinden werden gebeten, u.a. in Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk zur Bekämpfung und Verhinderung der Kinderarmut beizutragen und ortsnahe Angebote zu entwickeln und bereitzuhalten.

Insbesondere werden die Gemeinden gebeten zu prüfen, inwieweit Kostenbeiträge etwa im Bereich der Kindertagesstätten, bei Unterrichts- sowie Freizeit- und Erholungsmaßnahmen der Teilnehmenden wegfallen können. Darüber hinaus wird angeregt, durch Erzielung von Spenden sowie durch ehrenamtliche Arbeit Ressourcen zu erschließen, um der Kinderarmut wirksam zu begegnen.
Westdeutsche Zeitung, 26. April 2010:

Kirchenkreis: Familien mangelt es an Geld und Zeit
Synode regt einen „Runden Tisch gegen Kinderarmut“ an.

Krefeld. Kinderarmut – das Schwerpunktthema für die Frühjahrssynode des Kirchenkreises Krefeld-Viersen knüpfte an die Herbstsynode 2008 an. Damals ging es um „Armut in einem reichen Land“.

Nach einem Gottesdienst in der Pauluskirche informierten am Samstag Fachleute die 123 Synodalen über die Situation der Kinder in Krefeld und Umgebung. Eine Grundschullehrerin, ein Arzt und ein Schuldnerberater berichteten, und der Direktor des Diakonischen Werks Rheinland, Uwe Becker, hielt ein Referat.

Synode Kirchenkreis Die Synode des Kirchenkreises Krefeld-Viersen besteht aus etwa 150 Synodalen. Sie kommen aus 26 Gemeinden sowie aus kirchlichen Einrichtungen.Der Kirchenkreis erstreckt sich auf knapp 740 Quadratkilometern von Nettetal bis Krefeld und von Meerbusch bis Straelen. Ihm gehören etwa 113 000 evangelischen Christen an.
„Das war in seiner Schärfe und Genauigkeit beeindruckend“, betont Ernst Hermann Eckes, Vorsitzender des Kuratoriums der Diakonie Krefeld-Viersen.

Zu den Ergebnissen der angeregten Diskussion gehört eine stärkere Betonung des Sonntags. „Armut ist nicht nur finanzieller Art. Viele Kinder bekommen auch keine Zeit von ihren Eltern“, sagt Superintendent Burkhard Kamphausen.

Man solle versuchen, das gemeinsame Erleben am Sonntag wieder als Teil des Familienlebens zu befördern. Wobei Familie heute ein weit gefasster Begriff ist: In Deutschland leben 40 Prozent der Kinder bei einem Elternteil. Kamphausen: „Das alte System funktioniert nicht mehr so wie früher.“

Die Kreissynode fasste zum Thema einen Beschluss, der die Einrichtung eines „Runden Tisches gegen Kinderarmut“ bei der Diakonie anregt. Von den Gemeinden werden eine Vernetzung der bestehenden Aktivitäten und die Entwicklung neuer Ideen erbeten.

Ehrenamtler sollen stärker eingebunden werden, auch will man sich um Sponsoren oder Fördervereine bemühen.

Die Diakonie hat damit begonnen, alle Aktivitäten aufzuzeichnen. „So können wir sehen, was es schon gibt und wo noch weiße Flecken vorhanden sind“, sagt Eckes.

Ein weiteres Thema waren die Finanzen: „Der derzeitige Umfang der Arbeit lässt sich mit dem Umfang der Finanzen nicht in Deckung bringen“, sagt Kamphausen. Die Herbstsynode wird wohl einige Veränderungen im Haushalt mit sich bringen.

Christina Schulte

Die Synode des Ev. Kirchenkreises Krefeld-Viersen besteht aus etwa 150 Synodalen. Sie kommen aus 26 unterschiedlichen Gemeinden, sowie aus kirchlichen Einrichtungen und Arbeitsfeldern. Der Ev. Kirchenkreis Krefeld-Viersen erstreckt sich auf knapp 740 Quadratkilometern im Westen von Nettetal bis Krefeld im Osten, und von Meerbusch im Süden bis Straelen im Norden. Ihm gehören etwa 113.000 evangelischen Christinnen und Christen an. Die Kreissynode ist das Leitungs­gremium des Kirchenkreises. Ihm stehen Kreissynodalvorstand und – an seiner Spitze – der Superintendent vor.

 

 



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