Augenblick bitte
Augenblick bitte

Rundbriefe "Augenblick bitte!" (Veranstaltungen in Gemeinden)

mehr
Losung

für den 26.01.2020

Du herrschest über das ungestüme Meer, du stillest seine Wellen, wenn sie sich erheben.

Psalm 89,10

Kirchengemeinden
Kirchengemeinden mehr
Service

20. Mai bis 6. Juni 2010

Besuch aus Humbang / Nord-Sumatra

Drei Delegierte aus dem Partnerkirchenkreis in Indonesien waren bei uns zu Gast: Präses Bonar Nababan, Rintalori Sianturi und Clara Christina Rajagukguk.

Ankunft am Düsseldorfer Flughafen (v.l.): Clara Christina Rajagukguk, Pfarrer Michael Gallach aus Kempen, Präses Bonar Nababan, Ingeborg Horstmann-Rabba aus Meerbusch, Rintalori Sianturi, Silke Nikodemus aus Viersen. LupeAnkunft am Düsseldorfer Flughafen (v.l.): Clara Christina Rajagukguk, Pfarrer Michael Gallach aus Kempen, Präses Bonar Nababan, Ingeborg Horstmann-Rabba aus Meerbusch, Rintalori Sianturi, Silke Nikodemus aus Viersen.

Horas!

Mit einem Tag Verspätung kam die Delegation aus dem Kirchenkreis Humbang auf Nord-Sumatra wohlbehalten auf dem Düsseldorfer Flughafen an. Mit Segensgruß "Horas" in der indonesischen Sprache Batak, der in etwa dem "Schalom" entspricht, wurden sie von Mitgliedern des Partnerschaftskomitees des Ev. Kirchenkreises Krefeld-Viersen empfangen. Die Delegierten gehören der Partnerkirche HKBP (Christliche Protestantische Toba-Batak-Kirche) an. Die Partnerschaft zwischen den beiden Kirchenkreises besteht bereits seit über 25 Jahren. Während ihres Besuches waren die Delegierten in den unterschiedlichen Gemeinden des Ev. Kirchenkreises Krefeld-Viersen unterwegs. Natürlich gehörte zu ihrem Besuch auch ein abwechslungsreiches touristisches Programm.

Unter anderem waren die Delegierten in folgenden Gemeinden:
Fr, 21. Mai, 10 Uhr: Besuch im Ev. Kindergarten Kempen
Fr, 21. Mai, 16 Uhr: Altenheim-Gottesdienst in Wilmendyk, Krefeld.
So, 23. Mai, 10 Uhr: Gottesdienst in Kempen (Predigt: Präses Nababan).
So, 23. Mai, 10 Uhr: Grußwort von Pfarrerin Sianturi im Tauferinnerungs-Gottesdienst, Büderich
Mo, 24, Mai, 11.15 Uhr: Gottesdienst mit Menschen mit Behinderung, St. Cyriakus Hüls
Di, 25. Mai, 10.30 Uhr: Thema Landwirtschaft, Tönisvorst.
Di, 25. Mai, 15 Uhr: Partnerschaftsnachmittag Kempen.
Fr, 28. Mai, ab 20 Uhr: „Nacht der offenen Kirchen“ in Krefeld.
Sa, 29. Mai, 9.30 Uhr: Kinderkirche Lank.
So, 30. Mai – „Partnerschaftssonntag“:
9.45 Uhr: Gottesdienst in der Christuskirche, Bockum (Predigt: Präses Nababan), anschließend Kirchenkaffee.
Nachmittags: Besuch bei „50 Jahre Lukaskirche“, Krefeld-Nord.
17 Uhr: Atempause-Gottesdienst, Pauluskirche Krefeld.
Sa, 5. Juni, 20 Uhr: Chorkonzert in der Paterskirche Kempen.
So, 6. Juni,
8.30 Uhr: Reisesegen in der Pauluskirche, Krefeld.
12.25 Uhr: Abflug Düsseldorf.

Pfingsten in der Thomaskirche in Kempen: Präses Bonar Nababan und Pfarrer Michael Gallach im Gottesdienst mit dem Kinderchor der Gemeinde. LupePfingsten in der Thomaskirche in Kempen: Präses Bonar Nababan und Pfarrer Michael Gallach im Gottesdienst mit dem Kinderchor der Gemeinde.

Zudem besuchten die Delegierten vom 31. Mai bis 4. Juni zusammen mit Mitgliedern des Partnerschaftskomitees unseres Kirchenkreises eine Partnerschaftskonsultation bei der „Vereinten Evangelische Mission (VEM) – Gemeinschaft von Kirchen in drei Erdteilen“ in Wuppertal. Dort trafen sich Vertreter/Innen aller an HKBP-Partnerschaften beteiligten Kirchenkreise und kirchlichen Institutionen.

Weitere Informationen bei Pfarrer Michael Gallach, Tel. 02152 / 890962, oder bei anderen Mitgliedern des Partnerschaftskomitees (z.B. Pfarrerin Anke Brüggemann-Diederichs, Udo Degen, Pfarrer Volker Hendricks, Ingeborg Horstmann-Rabba, Ute Kretschmer, Petra Neefken, Pfarrer i.R. Rainer Ollesch, Pfarrer Christian Sandner).

Pfingstpredigt in der Thomaskirche

Passend zu Pfingsten hielt Präses Bonar Nababan seine Predigt in der Thomaskirche auf Englisch. Den Bibeltext las er sogar auf Batak, seiner Muttersprache. Dadurch dass manche Ortsangaben zu verstehen waren, konnte die Gemeinde erahnen, dass es um die Beschreibung des Pfingstfestes in Jerusalem ging, an dem die Jünger den Heiligen Geist empfingen und so in der Lage waren, alle Sprache zu verstehen und zu sprechen.

Pfingsten in der Thomaskirche in Kempen: Präses Bonar Nababan und Pfarrer Michael Gallach im Gottesdienst mit dem Kinderchor der Gemeinde.

Gemeinsam auf der "Kartoffel"-Waage: Delegierte aus Indonesien (Präses Bonar Nababan (2.v.l.) sowie (rechts daneben) Clara Christina Rajagukguk und Rintalori Sianturi) mit Mitgliedern des Partnerschaftskomitees und Ehepaar Dohrenbusch. LupeGemeinsam auf der "Kartoffel"-Waage: Delegierte aus Indonesien (Präses Bonar Nababan (2.v.l.) sowie (rechts daneben) Clara Christina Rajagukguk und Rintalori Sianturi) mit Mitgliedern des Partnerschaftskomitees und Ehepaar Dohrenbusch.

Delegation erhielt Einblick in die Landwirtschaft in Tönisvorst

Die Delegation aus dem Kirchenkreis Humbang auf Nord-Sumatra besuchte am Dienstag den Bauernhof von Anita und Michael Dohrenbusch in Tönisvorst.
Der Besuch der Landwirtschaft von Familie Dohrenbusch war spannend für die Delegation, die begleitet wurde von Pfarrer Michael Gallach, Pfarrer Udo Degen, Sondang Meyer und Silke Nikodemus vom Partnerschaftskomitee. Der Familienbetrieb ist auf Kartoffelanbau für die Herstellung von Pommes frites spezialisiert, die Aufzucht von Muttersauen sowie den Anbau von Getreide.

"Bei uns gibt es keine Betriebe dieser Art", berichtete Präses Bonar Nababan. "Natürlich gibt es bei uns auch Schweinezucht, aber nicht in dieser Größe. Es werden jeweils immer nur ein paar Schweine von einzelnen Familien gehalten." Kartoffelanbau gibt es auf Indonesien nicht, es wird traditionell Reis gepflanzt.

Auf dem Dohrenbusch-Hof werden etwa 2.500 Tonnen Kartoffeln pro Jahr geerntet und in großen, extra gut durchlüfteten und wohl temperierten Hallen bis zum Verkauf gelagert. "Spätestens im April ist dann die gesamte Ernte verkauft", berichtet Michael Dohrenbusch. Die Zuchtsauen - insgesamt sind es zwischen 2.200 und 2.500 - kommen mit etwa 20 kg auf den Hof. "Mit etwa 90 Kilo werden sie dann an Bauern für die Zucht verkauft", erklärt Anita Dohrenbusch. "Das jedoch dauert, denn die Schweine werden bei uns nicht gemästet." Wegen der hohen Hygieneauflagen dürfen die Besucher die Aufzucht jedoch nicht betreten - nur zu hören sind die Schweine immer wieder.



© 2019, Evangelischer Kirchenkreis Krefeld-Viersen
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung