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Ausstellung zum Reformationstag

Bildersturm in Krefeld?

Am Reformationstag wird in der Alten Kirche in Krefeld die ´Ausstellung „Bildersturm“ - 95 Bilder zu Bibelversen´ eröffnet: Samstag, 31. Oktober, 10 Uhr. Zudem wird der Künstler Sascha Dörger aus Mülheim/Ruhr seinen Zyklus zu den „Zehn Geboten“ vorstellen.

Lupe

"Machen Sie sich ein Bild" - so lautete die Aktion der Krefelder evangelischen Gemeinden zum Reformationstag 2015.
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Hier ein Link zu einem Artikel von der Eröffnung am Reformationstag
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/krefeld/krefelder-malen-bilder-zu-bibelversen-aid-1.5526318
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Welche Bilder sich die Krefelder gemacht haben, das ist jetzt in der Alten Kirche zu sehen. Zudem wird der Künstler Sascha Dörger aus Mülheim / Ruhr wird mit seinem Zyklus zu den "Zehn Geboten" präsent sein. 

Am Reformationstag - Samstag, 31. Oktober 2015 - wird die Ausstellung eröffnet. In einer musikalischen Andacht wird die Bilderserie vorgestellt. Dazu werden Bilder zu Bibelversen gezeigt, die Menschen aus Krefeld gestaltet haben. 

Beim anschließenden Empfang wird der neue Oberbürgermeister Krefelds, Frank Meyer, ein Grußwort sprechen. Anschließend ist ausreichend Gelegenheit zum Gespräch mit den anwesenden Künstlern.

Jeder konnte mitmachen: Erwachsene, Jugendliche und Kinder. Aus 95 Bibelsprüchen auf der Internetseite
des Evangelischen Gemeindeverbandes konnte sich jeder einen Spruch aussuchen, sich damit
auseinandersetzen und ein Bild malen oder gestalten. Wer jedoch einen anderen Bibelvers hatte,
der ihm etwas ganz Besonderes bedeutet, der konnte auch diesen gerne gestalterisch darstellen.
Viele haben „ihren“ Vers umgesetzt: Schüler des Berufskollegs Glockenspitz oder Kinder
des Familienzentrums der Christuskirche Bockum. Ebenso beispielsweise Jungen und
Mädchen des Jugendzentrums Funzel, des Dietrich-Bonhoeffer-Hauses in Gartenstadt oder Konfirmanden
der Krefelder Gemeinden.

Bis 29. November werden die Kunstwerke in der Alten Kirche präsentiert: Donnerstags von 15 bis 18 Uhr, an den Samstagen, 7. und 21. November, jeweils von 11 bis 15 Uhr.

Neues "mediales Zeitalter" brach an

Kinnder und Jugendliche stellen ein Bibelvlies her - eine Aktion der Ev. Kirchengemeinde Oppum auf dem Ev. Kirchentag in Köln, 2007. Foto: Furchheim LupeKinnder und Jugendliche stellen ein Bibelvlies her - eine Aktion der Ev. Kirchengemeinde Oppum auf dem Ev. Kirchentag in Köln, 2007. Foto: Furchheim

Vor 499 Jahren veröffentlichte Martin Luther 95 Thesen gegen den Missbrauch des Ablasses. Der berühmte Thesenanschlag Luthers gilt als Beginn der Reformation. Zeitgleich bricht ein neues „mediales“ Zeitalter an: Gutenbergs Buchdruck ermöglicht neue Mittel und Wege der Kommunikation – die erste Medienrevolution setzt ein und verschafft einer breiten Öffentlichkeit Zugang zu den Gedanken der Reformatoren.

Zudem entwickelt sich die Cranach-Malwerkstatt in Wittenberg zu einer Manufaktur: Bilder und Bildnisse entstehen im Massenverfahren, unterstützen und verstärken die ohnehin mächtige Wirkung des Buchdruckes. So war die Reformation zugleich eine Medien- und Bilderrevolution, eine neue Wort- und Bildsprache entstand.

Also – kommen Sie zur Ausstellung und schauen Sie, welche Bilder sich die Krefelder gemacht haben!

Wenn 2017 das große Jubiläum „500 Jahre Reformation“ gefeiert wird, geht es nicht zuerst um Luther, sondern um die Kraft, um die stürmische Energie, die in den Worten Gottes steckt. Leise oder kräftig sprechen sie zu den Menschen – heute wie vor 500 Jahren.



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