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Ökumenische Plattform in der Euregio Maas-Rhein (B/D/NL) zur Asyl- und Flüchtlingspolitik: Resolution

Flucht ist kein Verbrechen - Flucht ist ein Menschenrecht!

Ökumenisches Friedensgebet macht auf Schicksal von Flüchtlingen aufmerksam - unter dem Titel der aktuell veröffentlichten Resolution der Ökumenischen Plattform in der Euregio Maas-Rhein (B/D/NL) zur Asyl- und Flüchtlingspolitik.

Flucht ist kein Verbrechen - Flucht ist ein Menschenrecht! Foto (aus der Resolution): Jens Sanning LupeFlucht ist kein Verbrechen - Flucht ist ein Menschenrecht! Foto (aus der Resolution): Jens Sanning

 

 

„Flucht ist kein Verbrechen – Flucht ist ein Menschenrecht!“ heißt nicht nur die aktuell veröffentlichte Resolution der Ökumenischen Plattform in der Euregio Maas-Rhein (B/D/NL) zur Asyl- und Flüchtlingspolitik. Unter diesem Titel veranstalten die Christen in der Euregio auch länderübergreifend ein ökumenisches Friedensgebet im Aachener Dom. Der Gottesdienst beginnt am Sonntag, 2. Februar, um 17 Uhr.

Das Friedensgebet wird von einer ökumenischen Arbeitsgruppe um den Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Aachen, Pfarrer Hans-Peter Bruckhoff, und den katholischen Pfarrer Edmund Erlemann, ehemaliger Regionaldekan in Mönchengladbach, gestaltet. Mitwirken werden außerdem Weihbischof Everardus Johannes de Jong vom Bistum Roermond, Pfarrer Helmut Schmitz aus Eupen sowie Superintendent Jens Sannig vom Evangelischen Kirchenkreis Jülich und viele weitere Gemeindeglieder der katholischen und protestantischen Kirchen und Engagierte aus allen drei Ländern. Unter ihnen ist auch Emanuel Ndahayo aus Ruanda, der in Deutschland als Flüchtling anerkannt ist. Im Gottesdienst wird er von seinen persönlichen Erlebnissen auf der Flucht und in deutschen Flüchtlingsunterkünften berichten. Der Ablauf des Gottesdienstes wird auf dem Ökumenischen Friedensgebet der Gemeinschaft Sant‘ Egidio basieren. Sängerinnen und Sänger von Sant‘ Egidio aus Aachen und Mönchengladbach werden im Gottesdienst ebenfalls mitwirken. Der Text der Resolution wird am Ende des Gottesdienstes verteilt.

„Wir können und wollen den Tod der vielen Flüchtlinge an den Außengrenzen der Europäischen Union und die katastrophalen Lebensbedingungen in den meisten Auffanglagern nicht fraglos und klaglos hinnehmen“, sagt Pfarrer i.R. Helmut Aston, der in der Ökumenischen Flüchtlingsplattform mitarbeitet. „Und auch bei uns erleben wir eine Abwehrhaltung und Rassismus gegenüber den Menschen, die es unter großem Gefahren und Entbehrungen bis zu uns geschafft haben. Unsere Klagen bringen wir in dem gemeinsamen Gottesdienst vor Gott. In unseren Fürbitten stellen wir uns zu den betroffenen Menschen. Unter einander ermutigen wir uns, Gottes Gebot zur Liebe gegenüber den ‚Fremden‘ bei uns Gestalt zu geben.“

16.01.2014



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