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13. Willicher Kirchenmusikwoche, 15. bis 24. November 2013

Lux aeterna - ewiges Licht

Der Wunsch nach Licht und Wärme ist in den dunklen Novembertagen besonders stark. Im Zentrum der diesjährigen „Willicher Kirchenmusikwoche“ steht der Gedanke des „ewigen Lichtes“, einem Zitat aus der Totenmesse.

Lupe

In insgesamt 7 Veranstaltungen wollen wir diesen Gedanken aufgreifen und ihm in der Sprache der Musik Ausdruck verleihen. Die Musik ist ja wie kaum ein anderes Medium in der Lage, uns mit „Leib und Seele“ anzurühren und Unsagbares zu vermitteln.

Mit Donizettis „Requiem“ bieten wir den Zuhörern wieder ein außergewöhnliches Eröffnungskonzert an, dass mit aller Schönheit dieses italienischen Meisters des Belcanto aber auch mit der Dramatik eines Opernkomponisten aufwartet.(15. 11.)

Das junge Aloysia-Quartett ist mit einem Programm zu „Tod und Auferstehung“ zu hören, in dessen Mittelpunkt ein Werk von Astor Piazolla steht.(17.11.)

Mit dem Film „Matthäuspassion“ von Richard Blank werden wir das Passionsgeschehen und die Musik von Johann Sebastian Bach auf eine ganz neue Art und Weise erleben. Der Regisseur stellt sich im Anschluss an die Vorführung den Fragen des Publikums.(18.11.)

Tradition hat der ökumenische Gottesdienst am Buß- und Bettag. Hier betonen evangelische und katholische Christen ihre Gemeinsamkeiten mit einer Lichterprozession.(20.11.)

Das Trio Contemporaneo wird zeitgenössische Werke zum Thema „Licht“ Werken von Bach und Bartok gegenüberstellen(22.11.) und Marcell Feldberg stellt sein neues Buch "Spiegelungen. Gedichte" vorstellen (24.11.)

Bereits vor Beginn der Woche am 10.11. wird der Wuppertaler Kirchenmusiker Jens Peter Enk eine Einführung mit Klangbeispielen zum Thema geben.

Viele beteilgte Musiker und Musikerinnen und die Sängerinnen und Sänger der Chöre freuen sich auf die Kirchenmusikwoche und hoffen auf einen regen Publikumszuspruch.

Ein besonderer Dank gilt allen Sponsoren, die uns auch in diesem Jahr wieder unterstützen und ohne deren Hilfe die Woche nicht stattfinden könnte.

Klaus-Peter Pfeifer

Das Programm im Detail:

Zur Einstimmung:
Sonntag, 10.11., 17.00 Uhr, Gemeindezentrum der Auferstehungskirche, Willich, Krusestraße 20
Vortrag mit Klangbeispielen: „Vom ewigen Licht in der Musik“
Jens-Peter Enk, Wuppertal

Jens-Peter Enk wurde 1971 in Braunschweig geboren. Mit 7 Jahren erlernte er das Klavier- und bereits mit 11 Jahren das Orgelspiel. Das KIrchenmusikstudium führte ihn an die Hochschule für Musik und Theater nach Hannover und an die Hochschule der Künste nach Bremen.
Als Kantor und Organist wirke er in Hildesheim und Düsseldorf. Zur Zeit arbeitet er in der Arbeitsstelle Kirchenmusik im Theologischen Zentrum der Evangelischen Kirche im Rheinland in Wuppertal. Dort bekleidet er auch die Organistenstelle an der Unterbarmer Hauptkirche.

Freitag, 15.11., 20.00 Uhr, Pfarrkirche St.Johannes-Baptist, Willich- Anrath, Kirchplatz
Eröffnungskonzert
Gaetano Donizetti, Messa da Requiem
Felix Mendelssohn Bartholdy, Psalmkantate „Wie der Hirsch schreit“

Mitwirkende:
Anneli Pfeffer, Sopran
Esther Borghorst, Alt
Mark Heines Tenor
Ulf Bunde, Bass
Yasuyuki Toki, Bass
Emmaus Kantorei Willich
Willicher MusikProjekt
Camerata Louis Spohr
Leitung: Klaus-Peter Pfeifer

Wir stellen Ihnen den italienischen Opernkomponisten Gaetano Donizetti mit seiner Requiem-Vertonung vor, die er 1835 zum Gedenken an Vincenzo Bellini komponierte. Donizetti ist als Meister des Belcanto bekannt und seine Opern „Lucia di Lammermoor“, „Don Pasquale“ und „Der Liebestrank“ gehören bis heute zum weltweiten Opernrepertoire. Dass der Komponist bereits 39 Jahre vor Verdi ein Requiem komponierte, das manche Passagen dieses heute so beliebten Werkes vorwegzunehmen scheint, ist den heutigen Musikhörern kaum bewusst.
Wieder wollen wir Sie also mit einer Neuentdeckung überraschen und freuen uns auf Ihre Resonanz!
Wir stellen Ihnen den italienischen Opernkomponisten Gaetano Donizetti mit seiner Requiem-Vertonung vor, die er 1835 zum Gedenken an Vincenzo Bellini komponierte.
Donizetti ist als Meister des Belcanto bekannt und seine Opern „Lucia di Lammermoor“, „Don Pasquale“ und „Der Liebestrank“ gehören bis heute zum weltweiten Opernrepertoire. Dass der Komponist bereits 39 Jahre vor Verdi ein Requiem komponierte, das manche Passagen dieses heute so beliebten Werkes vorwegzunehmen scheint, ist den heutigen Musikhörern kaum bewusst. Wieder wollen wir Sie also mit einer Neuentdeckung überraschen und freuen uns auf Ihre Resonanz!
Die Psalmkantate "Wie der Hirsch schreit" von Felix Mendelssohn Bartholdy gehört zu den beliebtesten Chor- und Orchesterwerken und zeichnet sich durch eine romantische Klangsprache aus, die schon von Mendelssohns Zeitgenossen hoch gelobt wurde.
Die Live-Projektion des Konzertes auf 2 Großleinwände in den Seitenschiffen sorgt für gute Sicht auf allen Plätzen.
Karten sind ab dem 23. September erhältlich.
Kartentelefon: 02154/ 4996710
Vorverkaufsstellen:
Ev. Gemeindebüro Willich, Krusestraße 20
Kath. Pfarrbüro St.Johannes, Willich-Anrath, Heribertstr. 30
Kath. Pfarrbüro St.Katharina, Willich, Hülsdonkstraße 11
Schreib - und Spielwaren Erren, Willich, Markt 7
Lotto und Toto Adam-Roth, Willich-Anrath, Jakob-Krebs-Str. 15

Samstag 16.11.13 18.30 Uhr St. Maria Neersen- Wortgottesdiest
"Ein Licht zu erleuchten die Heiden" - Chormusik von Heinrich Schütz u.a.
Projektchor Willich - Schiefbahn, Ltg. Friederike Braun, Marcell Feldberg

 

Sonntag, 17. 11., 17.00 Uhr , Pfarrkirche St. Katharina, Willich
Kammerkonzert mit dem Aloysia-Quartett
“Lux aeterna- Tod und Auferstehung“
Werke von Philip Glass, Wolfgang Amadeus Mozart, Astor Piazzolla,
Dmitri Schostakowitsch und Franz Schubert
Ausführende:
Esther Anne Adrian (Flöte)
Johanna Bastian (Violine)
Auste Ovsiukaite (Viola)
Titus Maack (Violoncello)
Das Programm befasst sich mit Tod und Auferstehung gleich in mehrfacher Hinsicht. Während dieses Spannungsverhältnis den Abend mit dem eingangs erklingenden fröhlichen und vor Vitalität sprühenden Flötenquartett von W. A. Mozart und der düsteren Erlkönig-Vertonung von Franz Schubert rahmt, ist das Hauptwerk des Konzerts, Cuatro Estaciones Porteñas (Die Jahreszeiten) von Astor Piazolla, eine Auseinandersetzung mit diesem Thema innerhalb eines Werkes.
Aloysia Quartett: Das Quartett gründete sich 2010 im Rahmen eines Kammermusikprojektes der beiden Berliner Musikhochschulen UdK und Hanns Eisler. Seitdem arbeiten die MusikerInnen intensiv zusammen.
Konzertengagements führten sie u. a. ins Schloss Charlottenburg Berlin, Grand Hotel
Heiligendamm, in die Kunstscheune Nakenstorf und den Rittersaal Schwerin. Das Quartett setzt einen besonderen Schwerpunkt auf die Verbindung von Musik mit anderen Künsten. Im Dezember fand in Dresden die Premiere des Stücks „In der Erinnerung“ mit dem Schauspieler Martin Heise statt. Für das Gemeinschaftsprojekt „Satirische Streiche“ mit dem Kabarettisten Joe Fass ist eine Tournee nach Istanbul im Herbst diesen Jahres geplant.

Montag, 18. 11., 20.00 Uhr, Hoffnungskirche, Willich-Schiefbahn, Wallgraben
Filmvorführung  „Matthäuspassion“ (Deutschland 2006)
(Im Anschluss Gespräch mit dem Regisseur Dr. Richard Blank. Moderation: Pfarrer Dr. Michael Haarmann)
Die Matthäuspassion von J. S. Bach ist durchsetzt mit weltlichen Texten, ein Verweis auf die menschliche Seite der Christusfigur. Der Film von Richard Blank folgt der Musik Bachs und versetzt die Handlung in das München unserer Tage. Christus trägt das Kreuz durch die Fußgängerzone, der Prozess Jesu findet in einem aufgelassenen Theater statt, die Kreuzigung auf der Theresienwiese ist eingerahmt von städtischem Panorama. Die Bilder der Passion, getragen von der Musik J. S. Bachs, erweisen sich als zeitlos und entfalten auch in einer aktuellen Umgebung ihre expressive Kraft.

Mittwoch, 20. 11., 19.00 Uhr, Hoffnungskirche und Pfarrkirche St. Hubertus, Willich-Schiefbahn
Ökumenischer Gottesdienst und Lichterprozession
von der Hoffnungskirche zur Pfarrkirche St. Hubertus.
Musikalische Gestaltung durch die Kirchenchöre der ev. und kath. Kirchengemeinden.

Freitag, 22.11., 20.00 Uhr, Friedenskirche, Willich-Neersen, Bengdbruchstraße
Konzert mit dem Trio Contemporaneo
Benjamin Nachbar, Viola
Günther Wiesemann, Klavier und Schlaginstrumente
Jens Peter Enk, Orgel
Werke von Johann Christian Bach, Johann Sebastian Bach, Bartolomeo Campagnoli, Béla Bartok und Günther Wiesemann

Sonntag 24.11.13 17 Uhr St. Hubertus Schiefbahn - Abschlusskonzert
Buchvorstellung: Marcell Feldberg "Spiegelungen. Gedichte" (Radius Verlag).
Aus dem "Archiv der Bilder I - CIV" Texte - Lichtbilder - Musik,
Werke von J.S. Bacg, Violine: N.N., Lesung: Rosi Weber, Marcell Feldberg.



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