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für den 25.09.2020

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Landessynode 2018

Mitgestalten motiviert

Sieben Delegierte aus Krefeld-Viersen gehören zur Landessynode: Superintendent Burkhard Kamphausen, Hans-Henning von Bassewitz, Pfarrer Christoph Helbig, Harald Ohlmeier, Katharina Quack, Pfarrerin Petra Vahrenhorst und Rainer Strack (berufenes Mitglied).

Landessynode 2018 in Bad Neuenahr. Foto: Quack LupeLandessynode 2018 in Bad Neuenahr. Foto: Quack

Die Delegierten sind jedes Jahr Anfang Januar eine Woche in Bad Neuenahr. Sie beraten, diskutieren, stimmen ab. Worauf freuen sie sich? Welche Themen reizten sie in diesem Jahr besonders?

"Wenn die Synode ansteht, freue ich mich insbesondere auf die Gespräche mit den Synodalen. Abgesehen von der Freude über ein Wiedersehen ist mir der Gedankenaustausch besonders wichtig. Dabei stellt man häufig fest, wie vergleichbar die zu lösenden Probleme sind." Hans-Henning von Bassewitz

"Für mich sind die wichtigsten Themen der Landessynode zum einen die theologische Positionsbestimmung für die Begegnung mit Muslimen, weil es unsere eigenen theologischen Grundlagen klärt, was für eine fundierte Begegnung mit dem Islam unbedingt nötig ist.
Zum anderen das Friedenswort, weil es in einer zunehmend kriegerischen Welt einen Paradigmenwechsel vom „gerechten Krieg“ hin zum „gerechten Frieden“ eröffnet.
Spannend finde ich auch das Erprobungsgesetz, da es für die Kirchengemeinden unserer Landeskirche Freiräume ermöglicht auf die veränderte volkskirchliche Wirklichkeit individuell zu reagieren
." Pfarrer Christoph Helbig

"Die Themen „Leichtes Gepäck“ und „Veränderung der Kirchensteuerverteilung“ stehen für mich im Fokus, weil Sie die Zukunft unserer Kirche unter vielfältigen Aspekten mittel- und langfristig maßgeblich beeinflussen werden." Harald Ohlmeier

"Die Themen Sprachfähigkeit - Christen und Muslime. Gibt Hilfe für mich persönlich und alle anderen, sich mit seinem eigenen Glauben auseinander zu setzen und gegenüber Dritten (auch Muslimen) sprachfähig zu sein und meine bzw die evangelische Position zu bestimmen." Katharina Quack
 

Landessyndale (v.l.n.r.): Pfarrer Christop Helbig, Rainer Strack, Hans-Henning von Bassewitz. Foto: Quack LupeLandessyndale (v.l.n.r.): Pfarrer Christop Helbig, Rainer Strack, Hans-Henning von Bassewitz. Foto: Quack

Mitarbeit in Ausschüssen

Die Mitarbeit in (ständigen) Ausschüssen ist ein Teil der Arbeit. Was wurde dort beraten? Was interessiert Sie besonders?

"Als Mitglied des (auch ständigen) KO-Ausschusses (Kirchenordnung - eine Art Rechtsausschuss) suche ich auch gerne das informelle Gespräch mit den Vertretern des LKA.
Es liegt nahe, dass mich Strukturfragen besonders interessieren, aber nicht als Selbstzweck, sondern um im Ergebnis die Arbeit in unserer Kirche zu erleichtern.
" Hans-Henning von Bassewitz

"Ich bin stellvertretender Vorsitzender des ständigen Ausschusses für öffentliche Verantwortung und damit auch im Tagungsausschuss. Beraten haben wir unter anderem das Friedenswort, die Flüchtlingsproblematik an den EU-Außengrenze, da sind wir federführender Ausschuss, das Islampapier." Pfarrer Christoph Helbig
 

Landessynodale (v.l-n.r.): Harald Ohlmeier, Pfarrerin Petra Vahrenhorst, Katharina Quack. Foto: Quack LupeLandessynodale (v.l-n.r.): Harald Ohlmeier, Pfarrerin Petra Vahrenhorst, Katharina Quack. Foto: Quack

Mitgestalten motiviert

Ausschüsse? Und: Was gefällt Ihnen an der Landessynode? Brauchen Sie viel Zeit bereits im Vorfeld, um alle Unterlagen zu lesen und sich damit zu beschäftigen?

"Ich bin Mitglied des synodalen Finanzausschusses in dem die Schwerpunkte der Beratungen naturgemäß im Wesentlichen im Bereich Haushalt, Finanzen, Steuern, Rechnungswesen und Rechnungsprüfung liegen.
Die Synode selbst dauert mit An- und Abreise sechs Tage. An fünf Tagen davon wird in der Regel von 9 bis 22 Uhr, unterbrochen von kurzen Pausen, ernsthaft und konzentriert gearbeitet. Bei Bedarf auch noch länger. Das ist nicht wirklich vergügungssteuerpflichtig!
Die Möglichkeit, mitzugestalten motiviert und wenn es gelingt, eigene Vorstellungen gemeinsam mit anderen Brüdern und Schwestern umzusetzen, löst das durchaus auch Freude aus. Im Vorfeld hält die Freude sich deutlich in Grenzen, weil es gilt, viele Vorlagen (in diesem Jahr waren es 35 mehr oder weniger umfangreiche Drucksachen) nicht nur zu lesen, sondern sie in besonderen Fällen auch durchzuarbeiten. Dafür muss insgesamt wohl noch einmal ein Zeitaufwand getrieben werden, der dem für die eigentliche Synode durchaus nahekommt.
" Harald Ohlmeier

"Ich arbeite im Ausschuss für Kirchenordnung und Rechtsfragen mit. Ich berate dort als federführender Ausschuss neue bzw. veränderte Gesetzesvorlagen. In diesem Jahr zum Beispiel: Verbandsgesetz - Gemeindezugehörigkeit - Gesamtkirchengemeinde - Kirchenordnung.
Mir gefällt der Austausch mit vielen unterschiedlichen Menschen, der Umgang mit besonders kirchenrelevanten Themen, und die Diskussion mit sehr engagierten Menschen, die alle die gleiche Intention haben. Nämlich sich für unsere Kirche einzusetzen und sie lebendig und zukunftsfähig zu machen.
" Katharina Quack

 



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