Auf dem Weg zum Ökofairen Kirchenkreis
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11. bis 18. November: Musikalische Stafette im Kirchenkreis Krefeld-Viersen

Musik in vielen Facetten ertönt in den Gemeinden

Die "Musikalische Stafette" läuft durch die 38 Kirchenkreise der Ev. Kirche im Rheinland. Am Sonntag, 11. November erhält unser Kirchenkreis den Staffelstab aus Duisburg - in Form einer Kiste, in die Plakate/Programme der Veranstaltungen gelegt werden.

 

Lupe

"Reformation und Musik" heißt das Themenjahr 2012 der Evangelischen Kirche in Deutschland auf dem Weg zum Reformationsjubiläum 2017. Neben vielen weiteren Aktionen in diesem „Jahr der Kirchenmusik“ beteiligt sich die Ev. Kirche im Rheinland mit einer "Kirchenmusikalische Stafette", die durch die 38 Kirchenkreise zieht. "Musik war der Herzschlag der Reformation", schrieb Nikolaus Schneider, Präses der Ev. Kirche im Rheinland in seinem Vorwart zur Stafette. "Martin Luther übersetzte die Bibel nicht nur ins Deutsche, sondern auch zentrale biblisch-theologische Erkenntnisse in Lieder... Der Gemeindegesang war von Beginn an ein Kennzeichen der evangelischen Gemeinden."

In unseren Gemeinden gibt es eine enorme Vielfalt an Musik. Einige ihrer Facetten sind zu hören vom 11. bis 18. November, wenn die "Musikalischen Stafette" in unserem Kirchenkreis verweilt. Ein Besuch (oder zwei oder drei) lohnt/en sich!

Den Flyer mit dem Gesamtprogramm finden Sie weiter unten als PDF zum Download.

Eine Radiosendung zur Musikalischen Stafette im Ev. Kirchenkreis Krefeld-Viersen gibt es am Montag, 5. November, 21 Uhr in der RheinZeit-Magazin auf WelleNiederrhein:
- mit Beispielen aus der Probenarbeit zum „Requiem in c“ von Johann Michael Haydn in der Thomaskirche in Kempen,
- Auszügen aus dem Programm von „Acis und Galatea“ von Georg Friedrich Händel bei der Matinee des Willicher MusikProjekts am 28. Oktober im Schloß Neersen
- sowie Auszügen aus dem Rockoratorium „Credo“ von Wilhelm Willms und Hans-Jörg Böckeler im Reformationsgottesdienst am 31. Oktober in der Friedenskirche Krefeld
- und Interviews mit den Kantoren Hans-Jörg Böckeler (Friedenskirche Krerfeld), Stefanie Hollinger (Kempen), Klaus-Peter Pfeifer (Ev. Emmaus-Kirchengemeinde) und Friedrich Stahl (Süchteln)

Nachzuhören ist die Sendung im Anschluss auch im Internet unter www.radio-kufa.de
Interviews, Beiträge und Moderation: Bettina Furchheim
Produktion: Rolf Frangen

Requiem von Mozart / Requiem von Haydn in Kempen

Lupe

Sonntag, 11. November, 17 Uhr, Paterskirche, Burgstraße 19, 47906 Kempen
Johann Michael Haydn: Requiem in c (Schrattenbach)
Wolfgang Amadeus Mozart: Requiem d-moll (Süßmayr-Fassung)

Mitwirkende:
Solisten der Musikhochschule Katowice, Polen: Karolina Widera, Sopran; Natalia Skrycka, Alt; Feliks Widera, Tenor; Bartosz Araszkiewicz, Bass;
Ev. Kantorei Kempen; Propstei-Cäcilienchor Kempen; Rheinisches Oratorienorchester
Leitung: Stefanie Hollinger
Eintritt: 15 Euro / erm. 10 Euro

Michael Haydn – jüngerer Bruder des bekannteren Joseph Haydn – lebte und wirkte 43 Jahre lang als Konzertmeister der Hofkapelle in Salzburg. Als Michael Haydns Requiem in c – komponiert zum Tode seines Dienstherrn Fürsterzbischof Sigismund Graf Schrattenbach – zum ersten Mal im Januar 1772 in Salzburg erklang, wirkten auch Leopold Mozart und sein damals 16jähriger Sohn Wolfgang Amadeus Mozart mit. Haydns Requiem gehört zu seinen bedeutendsten Kirchenwerken. Die berührende Tiefe und Intensität der Komposition rührt wahrscheinlich auch daher, dass nicht nur sein Dienstherr Schrattenbach, sondern auch seine erst knapp einjährige einzige Tochter Aloysia Josepha im Jahre 1771 verstarb.

Das Requiem c-moll wurde in Salzburg oft aufgeführt. Teile daraus erklangen bei Michael Haydns eigenem Seelenamt sowie bei den Trauerfeierlichkeiten für Joseph Haydn. Es ist unzweifelhaft, dass Mozart sich bei der Komposition seines berühmten Requiems in d-moll stark auf Haydns Requiem bezieht. Die Ähnlich-keiten der Motivik, der Stimmführung, der harmonischen Wendungen und der Instrumentierung sind an vie-len Stellen unüberhörbar. Viel ist bereits über die Entstehung des Mozart-Requiems geschrieben worden. Mozart selbst hat sein Werk nie vollenden können. In der Aufführung am 11. November wird die Fassung seines Schülers Franz Xaver Süssmayrs erklingen. Die direkte Gegenüberstellung dieser beiden Requien, die im Abstand von 20 Jahren entstanden, ist bereits jetzt in der Probenphase für die Sängerinnen und Sänger der beiden Kempener Chöre ungemein spannend und reizvoll. Die beiden Werke an einem Abend im Konzert zu hören, wird nicht minder interessant sein.

Rockoratorium "Credo" in der Friedenskirche Krefeld

Lupe

Freitag, 16. November, 19.30 Uhr Evangelische Friedenskirche Krefeld, Luisenplatz 1, 47799 Krefeld
Credo – Rockoratorium in 3 Teilen

für 5 Solostimmen, zwei 4-6-stimmige Chöre, Jugendchor, Orchester und Band.
Text: Wilhelm Willms, Musik: Hans-Jörg Böckeler

Mitwirkende:
Christiane Böckeler (Sopran); Heike Mueller-Böckeler (Alt); Michael Hanhart (Rocktenor); Markus Wöckel (Bariton); Jürgen Moll (Bass); Dio-Chor Krefeld (Dionysiuschor Krefeld e. V.), Projektchor CREDO;
Leitung: Hans-Jörg Böckeler
Eintritt: 20 Euro / erm. 16 Euro, nur Hörplätze 10 Euro

Das CREDO ist ein zeitgeschichtliches Lebenswerk des Kantors Hans-Jörg Böckeler mit Texten von Wilhelm Willms, der vor 10 Jahren verstarb. Zu seiner Zeit war dieser ein junger und sehr engagierter Kaplan an der Dionysius-Kirche in Krefeld und Böckeler der junge engagierte Kantor. Die beiden gelten als ein Duo, das in der Kirchen-Musik der Folgezeit nach 1968 (Gründung des Dio-Chores als Jugendchor der Dionysius-Kirche) nicht mehr weg zu denken ist.

Der Text ist eine persönliche Auslegung des christlichen Glaubensbekenntnisses, das unter dem Namen "Kevelaerer Kredo" veröffentlicht wurde. Im Vorwort heisst es hier: - warum KEVELAERER KREDO? - weil auch ein CREDO ein Gnadenort ist. - Die Poetik eines CREDO ist mit der Poetik einer GNADENKAPELLE zu vergleichen. Der Text soll zum Nachdenken anregen, "damit jeder seine eigene Antwort finden kann". "Jeder Mensch ist auf der Suche nach Geborgenheit. Diese ureigene Sehnsucht ist unabhängig von Konfessionen. Alles ist das Eine, alles geht auf einen Ursprung zurück, nachdem wir alle suchen", meinte Wilhelm Willms. Hans-Jörg Böckeler machte aus dem "Kevelaerer Kredo" ein Rockoratorium, das besonders die junge Generation ansprechen soll. Im Text heißt es unter anderem: die worte – die sätze – dieses credo – sind fragwürdig – sie sind würdig – immer neu befragt zu werden... – glauben ist weder wissen –noch nicht wissen – glauben liegt in der mitte.

Die Oper "Acis und Galatea" von Händel in Willich

Lupe

Samstag, 17. November, 20 Uhr, Jakob-Frantzen-Halle, Schiefbahner Straße 2, 47877 Willich
Georg Friedrich Händel: Acis und Galatea in der Bearbeitung von F. Mendelssohn Bartholdy

Oper in 2 Akten für Solisten, Tänzer und Chor.
Mitwirkende:
Anneli Pfeffer, Galatea; Johannes Klüser, Acis; Mark Heines, Damon; Ulf Bunde, Polyphem;
Cooksey Dance Ensemble; Emmaus-Kantorei Willich; Willicher MusikProjekt; Camerata Louis Spohr;
Joseph P. Cooksey, Choreografie
Klaus Peter Pfeifer, Idee und musikalische Leitung
Karten zu 15, 20 und  25 Euro; Kinder und Jugendliche zahlen 5 Euro (Tribüne). Kartentelefon: 02154 / 4996710

Dreimal komponierte Georg Friedrich Händel die Liebesgeschichte von dem Schäfer Acis und der Nymphe Galatea nach den „Metamorphosen“ des Ovid. Schon zu Lebzeiten gehörte diese Oper zu seinen beliebtesten und am meisten gespielten Werken. Maskierte Darsteller, Tänzer und Chöre belebten die Szenerie der Aufführungen in Neapel und London. Die Wirkung dieser auch „Masque“ genannten Form lässt sich mit der Popularität heutiger Musicals vergleichen. Mozart und Mendelssohn schufen eigene Bearbeitungen dieser einzigartigen Musik. In der Willicher Aufführung werden die Tänzerinnen und Tänzer des „Cooksey Dance Ensemble“ gemeinsam mit dem Chor des Willicher MusikProjektes die Orchesterfassung von Felix Mendelssohn Bartholdy als neue halbszenische Interpretation vorstellen.
Eine Veranstaltung der Ev. Emmaus-Kirchengemeinde Willich

 

 

05.11.2012



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