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21. September, 18.00 bis 18.15 Uhr

Kirchenglocken läuten im gesamten Kirchenkreis zum Weltfriedenstag

Am Freitag, 21. September läuteten die evangelische Gemeinden im Kirchenkreis Krefeld-Viersen ihre Glocken - vom Rhein bis zur holländischen Grenze, von Meerbusch bis Straelen-Wachtendonk. Um 18 Uhr waren die Glocken eine Viertelstunde zu hören.

Glocken in der Alten Kirche in Krefeld. Foto: Bettina Furchheim LupeGlocken in der Alten Kirche in Krefeld. Foto: Bettina Furchheim

Hier zwei Videos vom Glockenläuten am Weltfriedenstag am 21. September:
Thomaskirche in Kempen: https://www.facebook.com/bettina.furchheim/videos/1850186668431239/
Christuskirche in Meerbusch-Büderich: https://www.facebook.com/evangelisch.in.buederich/videos/1859272707489600/

Damit sollte an das Ende des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren und an den Ausbruch und das Ende des Dreißigjährigen Krieges von 370 Jahren erinnert werden.

In Krefeld läuteten die Glocken aller Evangelischen Kirchen. In der Pauluskirche am Moritzplatz wurde im Anschluss ein Friedensgebet gehalten, gestaltet von Reinhard Wunsch und Gabriele Köster. In Hüls luden die evangelische und die katholische Kirchengemeinde nach dem Läuten zu einem Gebet und einer Andacht für den Frieden weltweit auf den Hülser Marktplatz in der Nähe des Brunnens ein.

In Viersen läuteten die Glocken der Kreuzkirche im Stadtgebiet, die Glocken der Evangelischen Kirche Süchteln sowie der Christuskirche in Dülken läuten. In der Christuskirche fand im Anschluss eine gemeinsame Friedensandacht der Süchtelner und Dülkener Gemeinde statt. In der Kreuzkirche in Viersen gab es eine ökumenische Andacht.

Die evangelischen Kirchen in Anrath und Vorst, in St. Tönis, Büderich und Osterath sowie in Niederdorf, Straelen und Wachtendonk waren mit ihren Glocken dabei.

In Nettetal läuteten die Kirchenglocken ebenfalls. In der Friedenskirche in Grefrath ging es im Anschluss, um 18.15 Uhr, weiter mit einem Ökumenischer Taizé-Gottesdienst zum Thema "Schöpfung". Dieser wurde vom Arbeitskreis Gottesdienst vorbereitet, unter der Mitwirkung des Chores der kath. Gemeinschaft der Gemeinden Grefrath St. Benedikt  "Junger Chor Aufbruch" unter der Leitung von Johannes Herrig.

In Kempen läuteten die Glocken der Thomaskirche zum Weltfriedenstag. Daran schloß sich eine Friedensandacht in der Kirche an.
Um 19 bis 20.30 Uhr, ging es mit einer Diskussionsrunde weiter.
Thema: Gefahr des Friedens in einer 'friedvollen Zeit'?
Vertreterinnen und Vertreter der Politik und der Kirche waren eingeladen, über Frieden nachzudenken. Was will, was kann und was muss Justiz, Medien, Politik und Kirche unternehmen, um Voraussetzungen für Frieden zu schaffen? In Zeiten von Populismus, Medienschelte, Rechtsextremismus, europäischer Abschottungspolitik wirft sich die Frage auf, wie lange Frieden so noch möglich ist.
Welche Pfade oder Autobahnen auf dem Weg zum Frieden benötigen wir? Wo müssen Demokratinnen und Demokraten 'Seit an Seit' mit Christinnen und Christen sich für Frieden einsetzen. Welche Art von Friedens-Bildung braucht unser Land, Europa, die Welt?
An der Diskussion nehmen teil:
Pfarrer Burkhard Kamphausen, Superintendent des Ev. Kirchenkreises Krefeld-Viersen
Prof. Dr. Klaus-Peter Hufer (Politik- und Bildungswissenschaftler),
Dr. Marcus Optendrenk (MdL, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion NRW),
Udo Schiefner (MdB, SPD-Bundestagsfraktion)
Moderation: Pfarrer Roland Kühne

Christuskirche St. Tönis. Foto: Bettina Furchheim LupeChristuskirche St. Tönis. Foto: Bettina Furchheim

Europaweites Glockenläuten

Im Europäischen Kulturerbejahr 2018 soll am internationalen Friedenstag am 21. September mit einem europaweiten Glockenläuten ein Zeichen für ein friedliches Zusammenleben gesetzt werden. Erstmals in der Geschichte sollen europaweit kirchliche und säkulare Glocken gemeinsam läuten und damit ein starkes Signal des Friedens senden. Die Glocken sollen von 18 bis 18.15 Uhr mitteleuropäischer Zeit läuten.

Das Europäische Kulturerbejahr wurde durch die Europäische Kommission ausgerufen und wird in Deutschland durch das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz koordiniert, dessen Präsidentin Brandenburgs Kulturministerin Martina Münch (SPD) ist. Kommunale Spitzenverbände und Kirchen unterstützen das gemeinsame Glockenläuten maßgeblich und rufen ihre Mitglieder zur Teilnahme auf.

"Die deutschen Städte bekennen sich ausdrücklich zu dieser Idee und zur europäischen Integration und sie sind bereit, sich dafür zu engagieren", betonte der Präsidenten des Deutschen Städtetages, Oberbürgermeister Markus Lewe aus Münster: "Europa ist das Fundament für ein friedliches Zusammenleben und für eine prosperierende Entwicklung in den europäischen Städten." Auch der Deutsche Städte- und Gemeindebund unterstützt das Projekt.

Das Kulturbüro der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) setzt sich für das Mitwirken der evangelischen Kirchengemeinden ein. "Ein bundesweites Läuten, in dem sich kirchliche und weltliche Glocken verbinden, ist ein wunderbares Zeichen für den Frieden. Dieses gemeinsame Klingen und Schwingen eröffnet die akustische Vision einer europäischen Verständigung ganz anderer Art, die wir dringend nötig haben", erklärte Johann Hinrich Claussen, Kulturbeauftragter des Rates der EKD.

 

 



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