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Architekturpreis der rheinischen Kirche zum dritten Mal vergeben

St. Tönis hat gewonnen - Gemeindehaus einladend und zeitgemäß

Zum dritten Mal ist in Düsseldorf der Architekturpreis der Evangelischen Kirche im Rheinland vergeben worden. Prämiert wurden Neubauten oder Umbauten in den Kategorien Kirche, Gemeindehaus und gebäudebezogene künstlerische Ausstattung.

 

Das neue Gemeindehaus mit Christuskirche der Evangelischen Kirchengemeinde St. Tönis. Foto: EKiR LupeDas neue Gemeindehaus mit Christuskirche der Evangelischen Kirchengemeinde St. Tönis. Foto: EKiR

In der Kategorie Gemeindehaus wurde der Neubau des Gemeindehauses in St. Tönis ausgezeichnet. Die Gemeinde hat sich für den Abbruch des alten, funktional und energetisch nicht mehr tragbaren Gemeindehauses im rückwärtigen Grundstücksbereich entschieden. Das neue Gemeindezentrum wurde direkt an die Kirche angebaut. Durch neue Türen öffnet sich die Kirche zum Foyer des Gemeindezentrums und bietet die Möglichkeit, den Kirchraum bei größeren Gottesdiensten zu erweitern. „Städtebaulich bindet sich das Gebäude sehr gut in die vorhandene Struktur ein und passt sich maßstäblich seiner Umgebung an. Neu und Alt verbinden sich auf eine schlichte und moderne Weise“, heißt es in der Begründung der Jury.

Die Kirchengemeinde stand vor der Herausforderung, das funktional und energetisch nicht mehr zeitgemäße Gemeindehaus neben der Christuskirche zu erneuern.

Hierzu wurde im Jahr 2014 ein Architekturwettbewerb ausgelobt, aus dem das Architektenbüro Dreibund aus Bochum als erster Preis hervorging. Nach der Fertigstellung präsentiert sich die Gemeinde nun ganz neu und einladend zum Ort und das Haus wird inzwischen vielfältig genutzt.

Kerngedanke des Entwurfes war für das Architektenbüro die Bildung eines Ensembles aus Gemeindehaus und Kirche um einen zentralen Hof, der der städtebaulichen Situation des Ortes entspricht. An Stelle eines versteckten Zugangs im rückwertigen Teil der Liegenschaft öffnet sich der Straßenraum nun zum Kirchplatz mit Gemeindehaus und Kirche. Das neue Gemeindehaus rückt an die Kirche heran und bildet so die östliche Platzkante. Die Kirche selbst flankiert die neue Anordnung und bleibt prägender Baustein des Ensembles.

Das alte Gemeindezentrum wurde 1969 in einfacher Bauweise gebaut und wies nach fast 50-jähriger Nutzung größere Bauschäden auf. Eine Instandsetzung war für die Gemeinde wirtschaftlich nicht sinnvoll, zumal auch die Raumsituation nicht mehr den Anforderungen des Gemeindelebens entsprach. Am 13. März 2016 wurde das neue Gebäude eingeweiht.

Text: EKiR

 



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