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für den 07.08.2020

Der HERR wird Zion wieder trösten.

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Herbstsynode in Lank

Rege Diskussion und lange Beratungen

Am 16. November trafen sich die Synodalen in der Kreuzkirche in Lank zur Herbstsynode. Neben dem Bericht des Superintendenten standen der Bericht des Diakonischen Werkes, der Haushalt des Kirchenkreises, einige Wahlen und Anträge auf der Tagesordnung. 

Synodale beim Bericht des Superintendenten Burkhard Kamphausen in der Kreuzkirche in Lank. Foto: Furchheim LupeSynodale beim Bericht des Superintendenten Burkhard Kamphausen in der Kreuzkirche in Lank. Foto: Furchheim

Die Synode begann um 9 Uhr mit einer Andacht von Pfarrerin Frauke Laaser, GMÖ (Gemeindedienst für Mission und Ökumene). Nach der Konstituierung der Synode und Grußworten folgten die Berichte des Superintendenten (siehe PDF weiter unten) und des Diakonischen Werkes, beide mit Aussprache. Anschließend ging es um Personalplanung, Satzungen von Fachausschüssen sowie um Finanzangelegenheiten – unter anderem wurde der Haushalt des Kirchenkreises 2014 vorgestellt. Die Beratungen schlossen gegen 18 Uhr mit der Schlussakte.

Resolution zur Flüchtlingsproblematik wurde verabschiedet

ÖKUMENISCHE PLATTFORM IN DER EUREGIO MAAS_RHEIN (B/D/NL) ZUR ASYL-UND FLÜCHTLINGSPOLITIK

„Wenn bei Dir ein Fremder in eurem Land wohnt, sollt ihr ihn nicht unterdrücken. Der Fremde, der sich bei euch aufhält, soll euch wie ein Einheimischer gelten, und du sollst ihn lieben wie dich selbst.; denn ihr seid selbst Fremde in Ägypten gewesen. Ich bin der Herr, euer Gott."

(3. Buch Mose, Kap. 19, 33-34)

Flucht ist kein Verbrechen

Flucht ist ein Menschenrecht !

Seit Jahrzehnten steigt die Zahl der Opfer einer immer restriktiver und unmenschlicher werdenden europäischen Flüchtlingspolitik. Die Mitglieder der Euregionalen Plattform für Flüchtlingsarbeit halten es unter dem Eindruck der unmenschlichen Zustände, unter denen Flüchtlinge an den Außengrenzen Europas, insbesondere in Nordafrika, und in den Ländern der EU leben müssen, für wichtig und dringlich, deutlich ihre Stimme zu erheben.

Unser Anliegen ist, die Not der Menschen, das Skandalöse ihrer Existenzbedingungen und ihre menschenrechtlichen Ansprüche ins Zentrum der politischen und gesellschaftlichen Aufmerksamkeit zu rücken. In diesem Sinne fordern wir von den politischen Entscheidungsträgern in allen europäischen Ländern, im Europarat und im Europäischen Parlament

• den sofortigen Stopp der Verfolgung und Ermordung von Flüchtlingen in den Anrainerstaaten der EU (z.B. in Marokko) und die Beendigung der Unterstützung dieser Jagd auf Menschen durch die EU, insbesondere durch den Einsatz der FRONTEX
• Transparenz und Kontrolle in Bezug auf den Einsatz von Frontex
• die Einsetzung von unabhängigen Menschenrechtsbeauftragten auf den Schiffen von Frontex
• die Beendigung der europäischen Abschottungspolitik zugunsten einer menschenrechtsorientierten Flüchtlingspolitik
• die Transparenz der Verhandlungen und die Offenlegung aller Vereinbarungen der EU mit den Anrainerstaaten
• die Verbesserung der Seenotrettung an den Außengrenzen der EU
• die solidarische und gerechte Verteilung der Flüchtlinge unter den Ländern der EU
• die freie Wahl ihres Fluchtziels für alle Flüchtlinge (Änderung der Dublin-Vereinbarung)
• den Verzicht auf Kettenabschiebungen
• die Abschaffung der Abschiebehaft
• besondere Schutzmaßnahmen für unbegleitete Kinder und jugendliche Flüchtlinge
• allen Flüchtlingen die Einlegung von Rechtsmitteln mit aufschiebender Wirkung zu ermöglichen
• eine großzügige Handhabung von Familienzusammenführungen
• ein Bleiberecht für Flüchtlinge mit Duldungsstatus
• die Ersetzung des Duldungsstatus durch einen Rechtsstatus
• das Recht auf Arbeit und Ausbildung und Beschulung während des Asylverfahrens/der Duldung.

Wir fordern eine Flüchtlingspolitik, die im Einklang steht mit den Grundwerten, auf denen die europäische Zivilisation basiert, mit der Menschenrechtscharta der UN, mit der Europäischen Menschenrechtscharta und mit unserem christlichen Auftrag.

Wir fordern alle Christen auf, die wachrüttelnden Worte von Papst Franziskus auf Lampedusa als Auftrag anzunehmen, sich ohne Wenn und Aber für eine Umkehr in der europäischen Flüchtlingspolitik stark zu machen.

Spendenaufruf für die Philippinen

Dieser Aufruf zur Hilfe für die Philippinen stammt von dem Generalsekretär der VEM, Pfarrer Dr. Fideon Mwombeki - er wurde auf der Synode an die Synodalen zum Weiterleiten an die Gemeinden verteilt. Hier noch einmal der Text:

Liebe Synodale der Kreissynode Krefeld-Viersen,
liebe Gemeindemitglieder,
die Bilder und Berichte aus den Notstandsgebieten der Philippinen sind erschütternd.
Durch den Taifun sind auch Einrichtungen unserer philippinischen Partnerkirche (UCCP) zerstört worden. Das kirchliche Bethanien-Krankenhaus in Tacloban ist schwer beschädigt. Die unteren Etagen wurden überflutet. Medikamentenvorräte und die Intensivstation wurden von den Wassermassen fortgespült.
Ungewiss bleibt, wie schnell die Bevölkerung mit sauberem Wasser, Lebensmitteln, Medikamenten und Decken versorgt werden kann. Wegen der zusammengebrochenen Kommunikationsleitungen ist der Kontakt in die betroffenen Gebiete schwierig. Zerstörte Straßen, Rollfelder und Häfen stellen die Helferinnen und Helfer vor enorme Probleme.
Auf der Insel Leyte hat die UCCP ein Nothilfezentrum eingerichtet. Die Mitarbeitenden der philippinischen Partnerkirche helfen, wo sie nur können. Kirchengebäude, die erhalten geblieben sind, dienen vielen obdachlos gewordenen Menschen als Notunterkunft. Viele suchen noch verzweifelt nach Angehörigen.
Nicht nur die Grundversorgung der Menschen ist notwendig, sondern auch der seelische und geist-liche Beistand.
Bischof Marigza, Leiter der Vereinigten Kirche Christi in den Philippinen (UCCP) sendet uns einen Appell aus der Krisenregion:
"Wir erleben jetzt Tage, die alles infrage stellen und uns zugleich herausfordern. Doch gerade in dieser Tragödie stellen wir uns als Christen auf die Seite der Armen und Ohnmächtigen, deren Stimme sonst niemand hört".

Bitte begleiten Sie die von dieser furchtbaren Katastrophe betroffenen Menschen in Ihren Gebeten und hel-fen Sie mit Ihrer Spende.

Mit freundlichen Grüßen
Pfarrer Dr. Fidon Mwombeki, Generalsekretär der VEM

Not und Verzweiflung! Bitte helfen Sie den betroffenen Menschen in den Philippinen
Bitte unterstützen Sie uns in unserem Bemühen, den Opfern von Taifun "Haiyan" zu helfen! Schon mit klei-nen Beträgen können Sie Großes bewirken. Sei es durch Ihre einmalige oder dauerhafte Unterstützung - jede Spende bedeutet sinnvolle und nachhaltige Hilfe!

Spendenkonto: KD-Bank eG (BLZ 350 601 90); Kontonummer: 90 90 90 8
SWIFT/BIC: GENO DE D1 DKD ; IBAN: DE45 3506 0190 0009 0909 08

Vereinte Evangelische Mission, Gemeinschaft von Kirchen in drei Erdteilen
Rudolfstraße 137
42285 Wuppertal
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Fax.: 0202 89004-179
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