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Infoabend am 4. September, 18 Uhr im Haus der Regionen in Krefeld

Ehrenamtliche für die Telefonseelsorge gesucht

"Wir hören zu" - so fordert die Telefonseelsorge Menschen auf, anzurufen und ihre Sorgen zu teilen. Rund um die Uhr. Um dies sicherzustellen, sucht die Ökumenischen Telefonseelsorge Krefeld-Mönchengladbach-Rheydt-Viersen neue Mitarbeitende.

www.telefonseelsorge.de Lupewww.telefonseelsorge.de

"Wir hören zu" – bietet die Telefonseelsorge Menschen an: anzurufen und ihre Sorgen zu teilen. Zwischen 14.000 und 15.000 Gespräche führen die Mitarbeitenden der Ökumenischen Telefonseelsorge Krefeld-Mönchengladbach-Rheydt-Viersen (TS) pro Jahr. Das sind um die 40 Gespräche pro Tag.

"Im Moment haben wir 64 Ehrenamtliche, neben den vier hauptamtlichen Kräften", erklärt Andrea Arndt, Leiterin der TS. "Um eine kontinuierliche Dienstplanbesetzung rund um die Uhr sicherzustellen, benötigen wir dringend weitere Frauen und Männer, die sich in diesem Ehrenamt engagieren möchten." Vielleicht ist es demnächst auch möglich, eine Doppelbesetzung anzubieten. Denn die TS verfügt über zwei Leitungen für die Anrufenden, kann aber meist nur eine Leitung mit Gesprächspartnern besetzen.

Regelmäßig bildet die Telefonseelsorge deshalb neue Ehrenamtliche für diese wichtige Arbeit am Telefon aus. Die nächste Ausbildung beginnt im November 2019. Deshalb lädt die TS zu einem Info-Abend ein für alle Interessierte an einer Mitarbeit: am 4. September, 18 Uhr im Haus der Regionen, Dionysiusplatz 22 in Krefeld. An diesem Abend stellen die drei Hauptamtlichen die Telefonseelsorge vor sowie den Verlauf und die Inhalte der Ausbildung. Fragen zur Ausbildung und zur Mitarbeit in der TS können hier direkt beantwortet werden.

Wer sich für die Ausbildung interessiert, kann sich im Anschluss über einen Fragebogen, der an diesem Tag ausgehändigt wird, anmelden. Zusätzlich wird dies über die Homepage der TS möglich sein. Aus den Bewerbungen werden geeignete Bewerber zu einem Auswahltag eingeladen, den die Hauptamtlichen gemeinsam mit einigen Ehrenamtliche gestalten.

"Wir suchen zwölf qualifizierte, geeignete Menschen", erläutert Arndt und nennt einige Voraussetzungen für eine Mitarbeit in der TS: Mindestalter 25 Jahre, Mitglied in einer der christlichen Kirchen (ACK). Sie sollten psychisch stabil sein, im eigenen Leben bereits mit Krisen umgegangen sein sowie gruppen- und reflexionsfähig sein. Zudem sollten sie Interesse an Menschen haben, an seelsorgerischen Gesprächen zu den unterschiedlichen Bereichen des Lebens. "Und sie müssen die Arbeit mit ihrem Alltag koordinieren können", betont die Leiterin der TS. "So eine Tätigkeit schüttelt man nicht einfach so aus dem Ärmel."

Die qualifizierte und umfassende Ausbildung für die ehrenamtliche Mitarbeit in der Telefonseelsorge endet nach einem Jahr mit der Beauftragung im Dezember 2020. Die Ehrenamtlichen verpflichten sich damit zu einer zweijährigen  Mitarbeit. Alle zwei Jahre wird die Verpflichtung, wenn gewollt, erneuert.

Infoabend für eine Mitarbeit in der Telefonseelsorge: Mittwoch, 4. September, 18 Uhr, Haus der Regionen, Seminarraum, Dionysiusplatz 22, Krefeld,
Homepage: www.telefonseelsorgekrefeld.de

Bettina Furchheim

Die TelefonSeelsorge

Die Telefonseelsorge ist ein Beratungs- und Seelsorgeangebot der evangelischen und katholischen Kirche und wird ausschließlich aus Kirchensteuermitteln finanziert. Sie ist unter den Rufnummern 0800 / 1110111 und 0800 / 1110222 kostenfrei rund um die Uhr für ein anonymes und vertrauliches Gespräch zu erreichen.

 



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