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für den 10.12.2019

Der HERR sprach zu Mose: Das ganze Volk, in dessen Mitte du bist, soll des HERRN Werk sehen.

2.Mose 34,10

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Weltgebetstag 2011

Wie viele Brote habt Ihr?

„Wie viele Brote habt ihr?“ Diesen Titel haben die Frauen aus dem südamerikanischen Chile ihrer Gottesdienstordnung für den Weltgebetstag 2011 gegeben, der am Freitag, 4. März, gefeiert wurde.

Wie viele Brote habt ihr?, Las Bordadoras de Copiulemu. Bildrechte: Weltgebetstag der Frauen - Deutsches Komitee e.V. LupeWie viele Brote habt ihr?, Las Bordadoras de Copiulemu. Bildrechte: Weltgebetstag der Frauen - Deutsches Komitee e.V.

Weiter unten finden Sie eine Liste (als pdf-Datei) der Gotttesdienste und Infoveranstaltungen in den Gemeinden des Kirchenkreises Krefeld-Viersen.

Das Weltgebetstagsland Chile ist ein Land der extremen Gegensätze und das sowohl geographisch, als auch politisch, ökonomisch und gesellschaftlich. Die Schriftstellerin Isabel Allende nennt ihre Heimat Chile ein „spannelanges Land... wo alle Wege enden an dieser Lanze im Süden des Südens von Amerika, viertausenddreihundert Kilometer Berge, Täler, Seen und Meer.“ Auf der einen Seite gibt es Naturschönheiten und Reichtum an Bodenschätzen. Auf der anderen Seite leidet das Land schwer an den Folgen seines unter der Pinochet-Diktatur (1973 bis 1990) etablierten neoliberalen Wirtschaftsmodells, das zu krassen sozialen Unterschieden und der Verelendung großer Bevölkerungsgruppen geführt hat. Das schwere Erdbeben Anfang 2010 hat den Menschen ganz konkret vor Augen geführt: Wir müssen das, was wir haben, solidarisch teilen!

Wie viele Brote habt ihr? fragte Jesus seine Jünger, die ratlos vor den 5.000 Hungrigen standen und ermutigte sie zum gesegneten Teilen der geringen Brotvorräte. Und alle wurden satt. Diese Mutmachgeschichte aus dem Markus-Evangelium stellen die Weltgebetstagsfrauen in den Mittelpunkt ihres Gottesdienstes.

In der Weltgebetstagsliturgie werden wir nicht nur in der Landessprache Spanisch begrüßt, sondern auch mit Worten aus den indigenen Sprachen. Denn bevor die Spanier im Gefolge von Magellan, der 1520 das Land hinter den Anden „entdeckte“, das Gebiet kolonisierten, lebten hier indigene Völker. Bis heute kämpfen diese Volksgruppen Chiles, die rund 10 Prozent der Einwohner ausmachen, um ihre Rechte: die Aymaras ganz im Norden und vor allem die Mapuche im Süden. Dort siedelten sich seit dem 19. Jahrhundert übrigens viele Deutsche an − überwiegend evangelisch-lutherischer Konfession – auf dem fruchtbarem Land der Mapuche.

Angelika Kirchhholtes

Weltgebetstag im Kirchenkreis Krefeld-Viersen

Viele Gemeinden in unserem Kirchenkreis bieten zum Weltgebetstag Gottesdienste, aber auch Info-Abende bzw. Vorbereitungstreffen an. Anbei als pdf-Datei, eine Liste der Veranstaltungsorte. Lassen Sie sich einladen und machen mit!

 

 



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