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Willicher Kirchenmusikwoche: 31.10. bis 17.11.2019

"Trost und Zuversicht"

Die 15. Willicher Kirchenmusikwoche steht unter dem Thema "Trost und Zuversicht". Die Musik als Trösterin begleitet die Menschheit von Anfang an. Schon König Saul wurde durch das Harfenspiel des Hirtenjungen David von seiner Schwermut befreit. 

Ingrida Spalinskaité und Giedré Siaulyté sind das "Harfenduo Unicum". Foto: Svetlana Batura LupeIngrida Spalinskaité und Giedré Siaulyté sind das "Harfenduo Unicum". Foto: Svetlana Batura

Eröffnet wird die Kirchenmusikwoche am Donnerstag, den 31. Oktober um 19.30 Uhr mit einem Bach-Kantaten-Gottesdienst zum Reformationsfest in der Willicher Auferstehungskirche. Es erklingt die Bachkantate „Herz und Mund und Tat und Leben“ mit der berühmt gewordenen Choralfassung von „Jesus bleibet meine Freude“. Die Predigt hält Pfarrer Rolf Klein von der Emmaus-Kirchengemeinde.
 

Ein Harfenkonzert der besonderen Art gibt es am Sonntag, den 3. November mit dem „Harfenduo Unicum“ um 18 Uhr in der Neersener Friedenskirche. Da erklingen keltische und baltische Harfe gemeinsam gespielt von Ingrida Spalinskaité und Giedré Siaulyté. Über das irische  „Danny boy“ bis zu Pachelbels Kanon reicht die Palette dieser einmaligen Kombination zweier herausragender Musikerinnen.
 

Wie ein Mensch mit einer unheilbaren Krankheit die Musik als Quelle der Zuversicht erlebt, zeigt auf komische aber auch anrührende Weise der Film über die Sopranistin Florence Foster Jenkins, die eigentlich gar nicht singen konnte. In der Hauptrolle erleben Sie die unvergleichliche Meryl Streep als Florence. Der Film wurde für 2 Oscars nominiert. Zu sehen ist er am Mittwoch, den 6. November um 20 Uhr in der Schiefbahner Hoffnungskirche.

 

„Ein deutsches Requiem“ von Johannes Brahms gehört zu den herausragenden Werken der romantischen Chorsinfonik. Als Zuhörer und als Musiker kann man sich der Wirkung dieser Musik nicht entziehen. Sie reißt einen heraus aus dem Alltag und erzeugt ein Gefühl von Geborgenheit und Wärme.

Johannes Brahms ist ein Meister der Melodien. Mit seinem Requiem schafft er eine neue Form der Trostmusik und zugleich den Durchbruch als Komponist. 

Bei der Uraufführung im Bremer Dom am Karfreitag des Jahres 1868 unter seiner Leitung, erklangen auch Stücke anderer Komponisten, die zu Beginn unseres Konzertes vorgestellt werden. Auszüge aus dem „Messias“ von Händel mit dem berühmt gewordenen „Halleluja“ und der „Matthäus-Passion“ von Bach mit der „Erbarme-dich-Arie“ zeigen die Quellen auf, aus denen Brahms schöpfte, und die sich auch in seinem Requiem wiederfinden. Das innige Andante aus dem a-Moll Violinkonzert von Bach und das „Abendlied“ von Schumann in einer Fassung für Cello und Harfe setzen zusätzliche instrumentale Akzente, die den Zuhörer auf das Requiem einstimmen.

Die erste Aufführung findet am Freitag, den 8. November um 20 Uhr in der Kath. Pfarrkirche St. Johannes Baptist in Willich-Anrath statt.
Die zweite Aufführung folgt am Sonntag, den 17. November um 18 Uhr in der Friedenskirche in Krefeld. Es musizieren die Emmaus-Kantorei Willich, der große Chor des Willicher MusikProjektes und die Camerata Louis Spohr aus Düsseldorf in sinfonischer Besetzung. Als Bariton konnte Dmitri Vargin von der Deutschen Oper am Rhein gewonnen werden. Die Sopranpartie singt die lyrische Sopranistin Katharina Leyhe. Zu der Aufführung in Krefeld gibt es eine Einführung am Mittwoch, den 13. November um 20 Uhr im Foyer der Friedenskirche in Krefeld.

 

Für das Brahms Requiem sind Karten von 10 bis 28 Euro im Vorverkauf über das Ev. Gemeindebüro Krusestraße 20 in Willich, über das Kath. Pfarrbüro Heribertstraße 30 in Willich-Anrath  oder über das Internet unter www.friedenskirche-krefeld.de  erhältlich. Kinder und Jugendliche, Studenten und Auszubildende bis 27 Jahre zahlen nur 5 Euro in der 2. bis 4. Kategorie. Kartentelefon: 02154 / 4996710
 

Alle anderen Veranstaltungen der Kirchenmusikwoche sind bei freiem Eintritt zu erleben. Um eine Spende am Ausgang wird gebeten

 



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