Auf dem Weg zum Ökofairen Kirchenkreis
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für den 31.10.2020

Ich will des Morgens rühmen deine Güte; denn du bist mir Schutz und Zuflucht in meiner Not.

Psalm 59,17

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Ökumenisches Zentrum in Gartenstadt

Wir bilden eine WG

Am Sonntag, 6. September ziehen die evangelische und die katholische Kirchengemeinde in Krefeld-Gartenstadt unter ein Dach. Das Ökumenische Gemeindezentrum Gartenstadt mit der Pius-Lukas-Kirche wird feierlich eröffnet.

Ausschnitt des Flyers zur Eröffnung des Ökumenischen Gemeindezentrums. Flyer: Kirchengemeinden Krefeld-Nord und St. Nikolaus. LupeAusschnitt des Flyers zur Eröffnung des Ökumenischen Gemeindezentrums. Flyer: Kirchengemeinden Krefeld-Nord und St. Nikolaus.

In einem Ökumenischen Gottesdienst nehmen die Evangelischen Christen Abschied von ihrer Lukaskirche. Der Gottesdienst beginnt um 14 Uhr. 

Die liturgischen Gegenstände wie Altarbibel, Taufschale und Abendmahlsgeräte tragen die Gemeindemitglieder in die einen halben Kilometer entfernte Pius-Lukas-Kirche, wie die gemeinsam genutzte Kirche ab jetzt heißt. In dem Ökumenischen Gemeindezentrum endet der Gottesdienst. 

Ökumene hat in Gartenstadt eine lange Tradition. Pfarrer Christoph Tebbe von der Lukaskirche und Pfarrer Dr. Christoph Zettner von St. Pius freuen sich auf die WG ihrer beiden Kirchengemeinden: "Wir halten Ökumene für bereichernd." Die Kirche wurde renoviert und im Inneren etwas abgeändert.  Es gibt nicht eine evangelische Seite und eine katholische Seite, sondern alles wird gemeinsam genutzt. Der Altar der evangelischen Kirche findet seinen Platz im kleineren Gebäudeteil, das große Holzkreuz wird in dem großen Gebäudeteil über das Taufbecken gehängt.
 
Die Lukaskirche samt Grundstück wurde an die Evangelische Altenhilfe Krefeld verkauft. Hier entstehen Service-Wohnungen für Senioren, neben dem Kindergarten und dem Evangelischen Jugendzentrum. "Es bleibt in evangelischen Hand und bildet ein schönes Ensemble - von ganz jung bis ganz neu", meint Pfarrer Tebbe. 

Symbolisch werden Glocken, die nach dem Abriss des Turms von neun Jahren ungenutzt in der Lukaskirche standen, das Alte mit dem Neuen verbinden. Eine Glocke wird einen Platz in dem neuen Wohnhaus für Senioren finden, eine andere wird in der Pius-Lukas-Kirche in ein Gestell gehängt, so dass sie angeschlagen werden kann.

Es ist das vierte Ökumenische Zentrum in der Evangelischen Kirche im Rheinland, das erste im Bistum Aachen.  

 



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