Unser großes Wochenende zum Frieden
Friedensfest

Tatsächlich Frieden

Vom 27. bis 29. September 2019 veranstaltete der Kirchenkreis Lennep ein Wochenende ganz im Zeichen des Friedens. Hier finden Sie weitere Informationen im Rückblick.

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Diakonisches Werk
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Donnerstag, 23. Januar, 10.00 Uhr
Gottesdienst im Haus Clarenbach
Haus Clarenbach
Sonntag, 26. Januar, 10.00 Uhr
Gottesdienst in der ev. Kirche Lüttinghausen
Kirche Lüttringhausen
Sonntag, 26. Januar, 10.00 Uhr
Ökumenischer Kleinkindgottesdienst im Gemeindehaus
ev.Gemeindehaus Lüttringhausen

 

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Kirchenmusik
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Losung

für den 22.01.2020

Glaubt ihr nicht, so bleibt ihr nicht.

Jesaja 7,9

Warum die Fusion zweier Kirchengemeinden als Chance gesehen wird

Jetzt machen wir Nägel mit Köpfen

Die beiden evangelischen Kirchengemeinden Dahlerau und Remlingrade verschmelzen ab 1. Januar 2020 zur evangelischen Kirchengemeinde Remlingrade-Dahlerau.

Pfarrer Ernst Albrecht Keller vor der evangelischen Kirche in Remlingrade. Foto: Volk LupePfarrer Ernst Albrecht Keller vor der evangelischen Kirche in Remlingrade. Foto: Volk

Über den Namen war sich die Gemeindeversammlung nach einer Befragung Anfang Juli 2019 schnell einig. Und Pfarrer Ernst Albrecht Keller schaut ohnehin optimistisch in die Zukunft: „Die Fusion gibt uns viel Raum, Neues auszuprobieren“, ist er überzeugt.

Dabei unterscheiden sich die beiden Kirchengemeinden durchaus. Die Kirchengemeinde Remlingrade ist mit etwa 485 Gemeindegliedern landwirtschaftlich geprägt. „Eine selbstbewusste Kirchengemeinde mit starkem Zusammenhalt untereinander, an der Grenze zur westfälischen Landeskirche“, beschreibt sie Pfarrer Keller. Die 1744 erbaute und denkmalgeschützte Kirche ist auch heute als idyllischer Ort für Hochzeiten beliebt.

Die Gemeinde von Dahlerau ist dagegen überwiegend industriell geprägt. 1870 lebten 2500 Menschen in der Wupperortschaft. Bekannte Tuchfabrikanten sorgten dafür, dass die einstige Hochburg der Textilindustrie 1894 eine stattliche Kirche samt Pfarrhaus bekam. Nicht nur das Kirchenensemble auch die Ausstattung wurde seinerzeit von den Unternehmer-Familien gestiftet.

In der denkmalgeschützten Kirche wollen sich viele Hochzeitspaare trauen lassen. Foto: Volk LupeIn der denkmalgeschützten Kirche wollen sich viele Hochzeitspaare trauen lassen. Foto: Volk

Die besten Traditionen aus beiden Kirchengemeinden verstärken

Schon in den vergangenen Jahren näherten sich die beiden Kirchengemeinden immer weiter an. Bereits Kellers Vorgängerin im Amt Pfarrerin Maria Kluge, war seit Juli 2014 im Zuge der pfarramtlichen Verbindung für die beiden Kirchengemeinden Dahlerau und Remlingrade zuständig. 

Pfarrer Ernst Albrecht Keller möchte gemeinsam mit den aktiven Gemeindemitgliedern die besten Traditionen aus beiden Gemeinden in der neuen fusionierten Gemeinde fortleben lassen: Die Gepflogenheit aus Dahlerau, vieles im persönlichen Kontakt zu klären, die Strahlkraft und Quirligkeit des Ev. Kindergartens „Die Wuppermäuse“, den Posaunenchor Remlingrade, der zukünftig auch den Musikern des bisherigen Posaunenchores Dahlerau eine kreative Heimat ist.

Pfarrer Ernst Albrecht Keller freut sich darauf, die Kinder- und Jugendarbeit auszubauen. Dabei kommt ihm zugute, dass er bereits vor Antritt dieser Pfarrstelle unter dem Dach des CVJM Westbund (Christlicher Verein junger Menschen) viele Jugendveranstaltungen organisiert hat. Aber auch Senioren sollen häufiger besucht werden. Und ein Projekt liegt ihm besonders am Herzen: Oldtimer-Liebhaber Pfarrer Keller möchte seinen alten Citroën 2CV gemeinsam mit jungen Leuten aus der Kirchengemeinde zur Hochzeits-Ente umbauen. „Sie kann dann sehr effektvoll junge Paare zur Kirche bringen“, sagt er schmunzelnd.

Er ist auch überzeugt, dass die Wahl des neuen Presbyteriums im März 2020 die Schubkraft der Gemeindefusion verstärken wird. Gemeinde entsteht erst dort, wo sich Menschen kennen und gut zusammenarbeiten, betont er. „Jetzt machen wir Nägel mit Köpfen.“

 

 

27.12.2019



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