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Losung

für den 09.04.2020

Lasst uns gehen, den HERRN anzuflehen und zu suchen den HERRN Zebaoth; wir wollen mit euch gehen.

Sacharja 8,21

Wenn Sie unsere Hilfe brauchen

Seelsorge in schwieriger Zeit

Normalerweise sind Seelsorgende Menschen nah in Krisenzeiten. Nah sein, ist aber in Zeiten von „Shut down“ nicht geboten. Das Infektionsrisiko wäre einfach zu hoch.

Foto:James Chan/Pixabay Foto:James Chan/Pixabay

Die Krankenhäuser haben die Kontakte auf das absolute Minimum begrenzt. Davon ist auch die Seelsorge im SANA-Klinikum und den anderen Krankenhäusern der Region betroffen. Die Seelsorgerinnen und Seelsorger kommen nur noch auf ausdrückliche Anforderung durch die Pflegenden zu einzelnen Patientinnen und Patienten. Die entsprechenden Rufnummern sind hinterlegt. Die Jugendarrestanstalt Remscheid hat ihren Betrieb gänzlich eingestellt und keine Arrestanten mehr einbestellt. Somit ist auch keine Seelsorge in diesem Bereich mehr möglich und nötig. Die Notfallseelsorge steht weiterhin zur Verfügung. Allerdings gelten hier auch die besonderen Bedingungen des Infektionsschutzes. Die Einsatzleitungen versuchen schon bei der Alarmierung das Risiko der Notfallseelsorgenden so gering wie möglich zu halten. Selbstverständlich besteht das überregionale Angebot der Telefonseelsorge.

Diese ist unter der Rufnummer 0800/111 0 111 · 0800/111 0 222 · 116 123 rund um die Uhr kostenfrei zu erreichen.

Schriftliche Grüße und Mitteilungen werden für die Menschen vorbereitet, die normalerweise durch die Seelsorgenden aufgesucht werden. In Gedanken, im Gebet bleiben wir einander verbunden.

 

Gott, stärke den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft.

Du, unser Gott, was wir bisher weit weg von uns glaubten hat uns erreicht: ein Virus, das so bedrohlich ist, dass es die gewohnte Ordnung im Land durcheinanderbringt und unser Leben spürbar einschränkt. Viele von uns haben Angst vor dem, was noch werden kann. Viele wissen nicht, wie sie schaffen sollen, was nun verlangt ist. Viele bangen um ihre wirtschaftliche Existenz. Gott, alles ist so ungewohnt, und wir können nicht einmal mehr zusammenkommen, um uns im Gottesdienst stärken zu lassen.
Wir denken an die Infizierten, die in Quarantäne warten, was auf sie zukommt: Lass sie den Beistand erhalten, den sie brauchen. Wir bitten dich für die Erkrankten, die um ihr Leben kämpfen müssen: Halte deine Hand schützend über sie und bewahre denen, die sie behandeln und die sie pflegen ihre Kraft und Menschlichkeit.
Wie gut, dass so Viele ihr Wissen einsetzen, um das Virus zu bekämpfen: Lass ihre Erkenntnisse allen Menschen zugutekommen, und gib denen, die jetzt entscheiden müssen, wie es weitergeht, Weisheit, Mut und einen Blick für die, deren Leben sich dadurch ändert.
Gott, stärke den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft, weite unseren Blick für die, die uns gerade jetzt brauchen, und lass uns über die Sorge um das eigene Leben nicht die vergessen, die schlimmer dran sind, die keine Hilfe erfahren, die an den Grenzen Europas um ihr Überleben kämpfen. Bring uns in dieser Krise zur Einsicht für das, was im Leben wirklich zählt, und weck in uns Kräfte zum Guten.

Sylvia Bukowski

 

16.03.2020



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