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Losung

für den 09.04.2020

Lasst uns gehen, den HERRN anzuflehen und zu suchen den HERRN Zebaoth; wir wollen mit euch gehen.

Sacharja 8,21

Superintendent Hartmut Demski

Guter Gott, komm, um zu helfen

Ein seltsamer Sonntag war das. Wahrscheinlich werden wir uns später mal daran erinnern: damals, Laetare 2020, das war der erste Sonntag, als wir uns im ganzen Land nicht mehr zu Gottesdiensten versammeln durften.

Mit viel Freude und Respekt habe ich gesehen, wie viel in dieser Woche auf die Beine gestellt wurde, um das Gemeindeleben aufrecht zu erhalten – und auch Gottesdienst zu feiern. In einer Woche ist da unglaublich viel geschehen! Herzlichen Dank allen, die dazu beigetragen haben. Nun hat die Bundesregierung verschärfte Kontakt-Begrenzungen beschlossen: Nur noch zwei Menschen, die nicht in einem Haushalt zusammenleben, dürfen sich "versammeln". (Ausnahme: zusammenlebende Familien).Das bedeutet weiterhin, dass unser gemeindliches Programm nicht umzusetzen ist. An seine Stelle sind ja inzwischen schon viele verschiedene Ideen und Gestaltungsformen getreten.

 

Foto: LailaLila/Pixabay Foto: LailaLila/Pixabay

Beerdigungen so feierlich wie möglich

Die Durchführung von Beerdigungen ist vom allgemeinen Veranstaltungs- und Versammlungsverbot ausgenommen, aber weiterhin mit Auflagen versehen. Eine Kollegin berichtete, sie bringe Lieder vom Handy mit und eine kleine bluetooth-Box. Ein Zeitungskommentator bedauerte, dass Beerdigungen nun wirklich eine traurige Veranstaltung würden. Aber die Botschaft der Hoffnung, die ist geblieben.Dieses ruhige Wochenende gab auch viel Anlass zu Hoffnung und Zuversicht. Der Kollege in Wesseling begann den Gottesdienst im EKiR -Stream mit dem Text: Ausgefallen ist nicht die Sonne; ausgefallen ist nicht dieser kalte klare Frühlingstag; ausgefallen ist nicht unsere Nachbarschaft, ist nicht unser Leben als Gemeinde, ist nicht unser Vertrauen auf Gott.

Kirchenmusiker treffen mit ihren Beiträgen auf viel Dankbarkeit

Ein kleiner Gruß von einem Quartett unseres Posaunenchores erklang heute vormittag über dem Ostviertel von Wermelskirchen und lockte manche bewegte Nachbarn vor die Türe und auf den Balkon. Andernorts war es der Kirchturm, der den Posaunen als Verkündigungsort diente. Auf Distanz, - und doch ganz nahe dran. Überhaupt entdecken viele unserer Kirchenmusiker/innen zahlreiche mediale Möglichkeiten, um die Musik von der Orgel, von der Tuba, auf der Terasse oder Trostlieder vom heimischen Klavier mit zwei Sängerinnen und einem noch ganz jungen Zuhörer den Menschen nahe zu bringen. Es bewegt mich, all diese Lebens- und Hoffnungszeichen von Gemeinden und Gaube zu hören, zu sehen und davon berichten zu dürfen.

Gott befohlen in diese Woche von Laetare.

Hartmut Demski

Superintendent

 

Fotos: Mit Dank an pixabay

 

 

 

 

Ein Gebet für diese sorgenreiche Zeit

Herr, unser Gott,

wir sind erschrocken über das Leid und die Angst, die das neue Coronavirus auf der Erde verbreiten.

Wir denken an die Menschen, die schwer erkrankt sind.
Wir denken an die Menschen, die gestorben sind.
Wir denken an die, die Angst haben, vor dem was kommt.
Wir bringen unsere Klagen vor dich.
So bitten wir dich heute für alle Menschen, die in den Arztpraxen und Krankenhäusern tätig sind;
für die Männer und Frauen, die für die medizinische Versorgung verantwortlich sind.

Wir bitten dich

für die Menschen in den Gesundheitsämtern, für die Forscherinnen und Forscher, die nach Medikamenten und Impfstoffen suchen.
Wir bitten für alle, die in Staat und Gesellschaft besondere Verantwortung tragen für die Schutzmaßnahmen.
Wir bitten für alle, die unter den wirtschaftlichen Folgen der Quarantäne leiden.

Weil Du unser Gott bist, der uns ins Leben ruft, vertrauen wir trotz aller Gefahr auf Deine Barmherzigkeit und Güte.
Auch wenn wir Deine Wege nicht immer verstehen: Du willst, dass wir leben.
Wir hoffen, weil Du uns liebst.
Guter Gott, komm, um zu helfen, denn wir sind in Sorge und Angst.
Lass uns Deine Güte erfahren.

Amen

Hartmut Demski

 

09.03.2020



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