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Losung

für den 23.01.2021

So spricht der HERR: 

Es soll meine Freude sein, ihnen Gutes zu tun.

Jeremia 32,41

"Wir in dieser Welt" - von Pfarrerin Antje Menn, Superintendentin

„O du fröhliche“- Was es für mich bedeutet

Heiligabend – das war für mich als Kind und ist bis heute vor allem das „O du fröhliche“-Singen am Ende des Weihnachtsgottesdienstes.

Bild: Pixabay Bild: Pixabay

Das tut der Seele gut zu singen und zu verstehen: „Welt ging verloren, Christ ward geboren“. Sechs Worte, zehn Silben nur, die den Kern der Weihnachtsbotschaft zum Klingen bringen. Gott kommt in die Verlorenheit dieser Welt, mitten in unsere Sorgen und Ängste, von denen wir in diesem Jahr mit Blick auf Corona und anderes viel zu erzählen haben. Doch, davon kündet das Lied, Gott setzt mit dem Kind in der Krippe der Not dieser Welt etwas entgegen: Christ ist geboren! Er wird die Welt nicht lassen wie sie ist. Er bringt Veränderung auf den Weg.

"Weihnachtliche Menschen finden sich nicht damit ab, dass andere verloren gehen"

„O du fröhliche“Johannes Daniel Falk hat dieses Lied 1816 für Waisenkinder gedichtet. Als ein Hoffnungslied, das denen, die viel verloren haben, von der Liebe Gottes zu uns Menschen erzählt. Falk hat diese Liebe in seinem Engagement für die Waisenkinder auch praktisch gelebt. Sein Lied erinnert daran, dass Weihnachten immer auch ein Fest gelebter Nächstenliebe ist. Weihnachtliche Menschen finden sich nicht damit ab, dass andere verloren gehen.
Ob in diesem Jahr, in dem wir so anders Weihnachten feiern müssen, die Freude, von der das Lied singt, aufkommen wird? „Freue dich, o Christenheit“? Wie gut, dass wir nicht selbst für den Grund der Freude sorgen müssen. Denn der wird uns im Kind in der Krippe geschenkt. Wir aber können die Freude weitergeben. Unserem Gegenüber am festlich gedeckten Tisch, bei einem Telefonat oder da, wo Sie arbeiten.

Vielleicht mögen Sie auch das Lied anstimmen, beim Mitfeiern eines online-Gottesdienstes, alleine oder mit anderen.

Ich wünsche Ihnen eine fröhliche und gnadenbringende Weihnachtzeit!

Pfarrerin Antje Menn ist Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Lennep

Persönliche Weihnachtsbotschaft auf YouTube

Hier geht es zur Weihnachtsbotschaft unserer Superintendentin Antje Menn auf YouTube.

 

Kommen Sie mit Pfarrerin Antje Menn ins Gespräch.

Die Kolumne "Wir in dieser Welt" erscheint jeden Freitag in der Tageszeitung rga

Danke für das Foto: Gerd Altmann auf Pixabay

 

 

 

08.10.2020



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