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Donnerstag, 16. Juli, 10.00 Uhr
Gottesdienst im Haus Clarenbach / oder vor den Balkonen
Haus Clarenbach
Donnerstag, 16. Juli, 18.00 Uhr
Viertel-Andacht in der Ev. Kirche Lüttringhausen
Kirche Lüttringhausen
Donnerstag, 16. Juli, 19.00 Uhr
Abendandacht - 20 Minuten Zeit für Ruhe und Besinnung.
Stephanus-Gemeindezentrum Hilgen-Neuenhaus

 

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Losung

für den 14.07.2020

Man wird wieder hören den Jubel der Freude und Wonne, die Stimme des Bräutigams und der Braut und die Stimme derer, die da sagen: »Danket dem HERRN Zebaoth; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich.«

Jeremia 33,11

Wochenandacht - diesmal von Pfarrerin Susanne Peters-Gößling

Gott allein kennt unser Herz

Sinkende Infektionszahlen und die Corona-App machen’s möglich: Wir können uns endlich wieder freier bewegen und die Einschränkungen, die uns seit Mitte März begleiten, werden nach und nach gelockert. Da fällt manchem ein Stein vom Herzen – auch mir.

Foto: pixabay.com Foto: pixabay.com

Ich freue mich darauf, endlich Familie, Freunde, Nachbarn und vor allem auch Gemeindemitglieder wieder ohne Kontaktbeschränkungen treffen zu können – wenn auch weiterhin unter Einhaltung der Coronaregeln. Wir bleiben in unseren Gemeinden vorsichtig, und einige feiern ihre Gottesdienste in diesem Sommer unter freiem Himmel. Natürlich ist es uns ein Herzensanliegen, die Gemeindearbeit in den Gemeindehäusern bald wieder aufzunehmen und in den Kirchen Gottesdienst miteinander zu feiern.

Im Monatsspruch für Juni heißt es: „Du allein kennst das Herz aller Menschenkinder.“ (1. Könige 8, 39)

Der weise König Salomo sagt diese Worte bei der Einweihung des Tempels in Jerusalem vor fast 3000 Jahren. Er hat ein Haus für Gott errichtet, doch gleichzeitig muss er zugeben: „Sollte Gott wirklich auf Erden wohnen? Siehe, der Himmel und aller Himmel Himmel können dich nicht fassen – wie sollte es dann dies Haus tun, das ich gebaut habe.“

In Krisenzeiten an Gott wenden!

Wir sehnen uns nach einem Ort, an dem Gott uns nahe ist und an dem wir von Gott gehört werden. In der Liturgie der Lenneper Stadtkirche heißt es: „Wir kommen zu Gott, aus aller Unruhe, mit so vielen Gedanken, die wir uns machen über das Leben und unsere Welt. Wir kommen zu Gott mit unseren Sorgen und Ängsten, mit Sehnsucht und Hoffnung. Hier ist ein Ort der Stille. Hier sind Menschen vor uns getröstet, gestärkt und ermutigt worden. So finden auch wir uns ein, legen ab, was uns Unruhe macht und was auf uns lastet. Hier dürfen wir aufatmen und darauf vertrauen, dass Gott uns nahe ist.“

Das uralte Gebet Salomos ruft dazu auf, sich in Krisenzeiten an Gott zu wenden. Denn Gott kennt unser Herz; er weiß, wie es in uns aussieht und was uns bewegt. Er hört uns zu. Ganz gleich, an welchem Ort wir uns befinden: Wir können darauf vertrauen, dass Gott uns nahe ist – in unseren Gebeten und Gottesdiensten und in den Begegnungen mit unseren Mitmenschen, die jetzt wieder leichter möglich sind. Gott sei Dank!

Susanne Peters-Gößling ist Pfarrerin in der  Ev. Kirchengemeinde Remscheid-Lennep.

Kommen Sie mit der Autorin ins Gespräch.

 

19.06.2020



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