Unser großes Wochenende zum Frieden
Friedensfest

Tatsächlich Frieden

Vom 27. bis 29. September 2019 veranstaltete der Kirchenkreis Lennep ein Wochenende ganz im Zeichen des Friedens. Hier finden Sie weitere Informationen im Rückblick.

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Diakonisches Werk
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Sonntag, 26. Januar, 10.00 Uhr
Gottesdienst in der ev. Kirche Lüttinghausen
Kirche Lüttringhausen
Sonntag, 26. Januar, 10.00 Uhr
Ökumenischer Kleinkindgottesdienst im Gemeindehaus
ev.Gemeindehaus Lüttringhausen
Sonntag, 26. Januar, 17.00 Uhr
Gottesdienst in der ev. Kirche Goldenberg (Film)
Kirche Goldenberg

 

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Kirchenmusik
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Musik(er)leben im Kirchenkreis 

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Kirchengemeinden
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Losung

für den 26.01.2020

Du herrschest über das ungestüme Meer, du stillest seine Wellen, wenn sie sich erheben.

Psalm 89,10

"Wir in dieser Welt" - von Vikarin Sarah Kannemann, Wermelskirchen

Vom weisen Umgang mit der Macht

Es ist erstaunlich, wie schnell das gerade eben begonnene neue Jahr schon wieder Routine geworden ist. Nach dem hoffnungsvollen Start kehrt der Alltag doch ziemlich schnell wieder ein, und mit ihm eine gewisse Ernüchterung:

Schwierigkeiten, Herausforderungen und Konflikte haben an der Jahresgrenze nicht halt gemacht, sondern sind mit über die Schwelle gehüpft. Sie begleiten uns auch weiterhin im neuen Jahr – in kleiner und privater genauso wie in großer und weltweiter Perspektive.Gerade angesichts der großen Krisenherde und weltweiten Herausforderungen ist es manchmal schwer, nicht in Verbitterung oder Resignation zu verfallen, dass alles immer nur so weitergehen wird. Denn hinter vielen Konflikten steht ein komplexes Ringen um Macht und Einfluss, das vielfach dem Zugriff entzogen ist. Da wäre es einmal spannend, völlig quer zu denken:

"Denn die stolzen Männer müssen sich beugen"

Wie sähe die Welt ohne Machtpoker und Konkurrenzdenken aus? Wäre sie eine bessere? Ohne Kriege, Zerstörung von Lebensgrundlagen, ohne Armut und Hass? Genau das wagen die Propheten im Alten Testament, zum Beispiel Jesaja: Er schildert eine Welt, in der einst Schwerter zu Pflugscharen und Spieße zu Sicheln werden, in der kein Volk mehr gegen das andere Krieg führt (Jesaja 2,4).

Denn „die stolzen Männer müssen sich beugen; der Herr aber allein wird hoch sein an jenem Tage“ (Jesaja 2,11). Gott, der Anwalt der Armen und Schwachen, kehrt einmal die Verhältnisse um. Gegen allen Augenschein auf seine Macht zu vertrauen, schenkt Hoffnung – aller bitteren Realitäten zum Trotz: Irdische Macht zerrinnt, sie ist nur auf Zeit. Sie wird immer irgendwann enden. In diesem Sinne schon heute zu handeln, weise und klug mit der Macht umzugehen, so, dass sie allen Menschen dient, ist eine echte Perspektive für dieses neue Jahr.

Sarah Kannemann ist Vikarin in der Evangelischen Kirchengemeinde Wermelskirchen

Kommen Sie mit der Autorin ins Gespräch.

"Wir in dieser Welt" erscheint immer Freitags in der Tageszeitung rga

Foto: Steve Buissinne/Pixabay

 

 

 

 

 

 

 

 

24.01.2020



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