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Losung für den 20.11.2019

Meine Lippen und meine Seele, die du erlöst hast, sollen fröhlich sein und dir lobsingen. Psalm 71,23

Ermuntert einander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern. Epheser 5,19

Service

2016 Altar mit Steinen Jahresabschlussgottesdienst 2016 Altar mit Steinen Jahresabschlussgottesdienst

Rückblick

Jahresabschlussgottesdienst 2016 - beherzt und begeistert in ein neues Jahr

zum Nachlesen finden Sie hier Gedanken aus dem Gottesdienst am 31.12.2016

Wir stehen vor der Tür zum Neuen Jahr und haben schon den Griff in der Hand. Aber das alte Jahr hält uns noch in seinen Händen. Und was war, ist uns noch ganz nah. Vieles was geschehen ist, wiegt schwer. Es belastet mich und mein Leben. Neben all den großen Ereignissen, die die Zeitungen und Medien füllen, sind da auch die persönlichen Tragödien, die Tränen und Verlust:

Schwer wie ein Stein liegt auf mir:
Die Zerstörung der Natur, die Erderwärmung, die Überflutungen, der Starkregen. Wie wird das weiter gehen, wo wird das noch Enden. Welche Zukunft haben unsere Kinder und Kindeskinder?

Schwer wie ein Stein liegt auf mir:
Die poltischen Veränderungen in der Welt. Der Putsch in der Türkei, die harten Maßnahmen der türkischen Regierung, der Austritt Großbritanniens aus der EU und die Wahl von Donald Trump. Alles ist so anders. Man kommt kaum noch hinterher. Was wird werden.?

Schwer wie ein Stein liegt auf mir:
Die viele Gewalt, von der tagtäglich zu hören und zu lesen ist. Da sind die Ereignisse der letzten Silvesternacht an der Kölner Domplatte und auf dem Bahnhofsvorplatz. Menschen schlagen und treten einander einfach so, ohne erkennbaren Grund. Gewalt bricht sich Bahn.

Schwer wie ein Stein liegt auf mir:
Dass noch immer Menschen im Mittelmeer sterben, in Syrien weiter viele auf der Flucht. So viele Menschen fliehen auf der Welt. Es macht mir Angst. Die Welt kommt nicht zur Ruhe so scheint es.

Schwer wie ein Stein liegt auf mir:
All die Anschläge, die vielen Toten und Verletzten des letzten Jahres. Sie lassen sich kaum mehr aufzählen: Menschen starben auf dem Flughafen in Brüssel, als ein Lastwagen in eine Menschenmenge in Nizza fuhr, bei Amokläufen und Axtangriffen in Zügen. Menschen verloren ihr Leben, während sie einfach einen Weihnachtsmarkt besucht haben.

Schwer wie ein Stein liegt auf mir:
Der Abschied von einem geliebten Menschen, der mein Leben geprägt hat. Viele Tränen sind schon geflossen, aber immer noch bricht sich der Kummer Bahn. Es ist schwer weiter zu leben.

Schwer wie ein Stein liegt auf mir:
Die ganze Verantwortung. Es scheint als müsse ich mich um alles kümmern. Niemand nimmt mir etwas ab. Es erdrückt mich, was ich alles schaffen muss. Wer hilft mir dabei?

...und heute am Ende des Jahres 2016 heißt das aber auch: Bei Gott wird der Mensch nicht festgelegt auf das, was einmal war, was nicht gut war oder was schief gelaufen ist. Immer wieder brauchen wir Erneuerung. Gerade im Blick auf das neue Jahr bedeutet das: den Ballast aus diesem Jahr muss ich nicht in das neue Jahr mitschleppen. Die Steine, die hier vorne auf dem Altar liegen, muss ich nicht mühsam mit mir herumtragen. All das Schwere aus diesem Jahr, alles Versagen, alle Schuld, alles Unfertige darf ich abgeben. Ich darf neu beginnen, immer wieder neu. Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen. (Ez 36,26) Gott schenkt mir das fürs neue Jahr: Ein neues Herz, einen neuen Geist. Ich darf mit einem neuen Herz, also beherzt und mit einem neuen Geist, also begeistert ins neue Jahr gehen. Das das Geschenk, das Gott für mich hat. Erneuerung im Blick auf mein Leben, im Blick auf meinen Glauben, im Blick auf die Beziehungen, in denen ich lebe. Ein schönes Geschenk. Ich darf es annehmen, nicht ins Regal legen und vergessen, sondern ich darf es froh in den Händen halten.

Gott handelt an mir: Ich darf neu werden.

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02.01.2017



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