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Aus der Kirchengemeinde in Hennef

Väter und Söhne zwei Tage in Bewegung

Am zweiten Septemberwochenende waren elf Väter mit ihren 15 Söhnen zu Gast im rheinland-pfälzischen Urbach zum diesjährigen

Vater-und-Sohn-Wochenende

Foto: Heinemann Foto: Heinemann

Am zweiten Septemberwochenende waren elf Väter mit ihren 15 Söhnen zu Gast im rheinland-pfälzischen Urbach zum diesjährigen Vater-und-Sohn-Wochenende. Alexander Billigen und Holger Zacharias hatten das Wochenende zum ersten Mal vorbereitet – sie übertrafen ihre Vorgänger ganz eindeutig beim Wetter.So lange ich dabei bin, war es noch nie so gut. Das diesjährige Motto lautete „in Bewegung bleiben“ – ein dezenter Hinweis wohl auf das traditionelle Fußballturnier, in dem die Väter
mehr Einsatz zeigten, die Söhne aber den längeren Atem hatten. Das Alter der Väter und Söhne bewegte sich zwischen „erster Klasse“ und „Ende der Pubertät in Sicht“ bzw. „Raumpatrouille Orion“ vs. „Captain Picard von der Enterprise“ als prägender Fernseherfahrung. Das ist eine weite Spanne, hat aber gut funktioniert. Auch bei den Söhnen. Der traditionell luftige Zeitplan ließ genug Freiraum für gute Gespräche. Ein wichtiger Platz dazu war die Küche, da alle Väter und Söhne beim Essen zubereiten, auf- und abdecken,
spülen usw. anfassten. Das alles funktionierte wunderbar. Genau wie zu Hause also. Am Sonntag beendeten wir unser Wochenende mit einer Andacht. Ganz im Sinne des Mottos „in Bewegung bleiben“ dachten wir über Elia nach, von dem in 1. Könige 19 erzählt wird: 40 Tage wandert Elia durch die Wüste
zum Berg Horeb, um Gott zu finden – nicht im Sturm, im Erdbeben oder Feuer, sondern im sanften Wind.
Wir überlegten in Gruppen, wie unsereGottesvorstellungen aussehen. Das brachte ein
sehr buntes Ergebnis. Ein Gedanke, den wir in „meiner“ Gruppe verfolgt haben, war das AbbildungsverbotGottes im Islam. Mit einer Mischung aus Überzeugung, Faulheit, begrenzter
künstlerischer Begabung und Zeitdruck gaben wir folgerichtig als unsere Gottesvorstellung ein
leeres Blatt ab. Mein Eindruck ist, dass unsere Wochenenden eine Gratwanderung sind, die gut gelingt.
Auf der einen Seite ist es nicht einfach noch ein Fußballwochenende wie beim Sportverein, auf
der anderen Seite auch keine fromme Bibelfreizeit, bei der die Nachfrage vermutlich deutlich
zurückhaltender gewesen wäre.
Der Termin für 2017 steht schon: 8.–10. September. Alex und Holger haben sich bereit erklärt, das Wochenende auch im nächsten Jahr vorzubereiten. Mottos werden noch gesucht. Ich werfe mal 1. Korinther 9 in den Ring: „Laufet so, dass ihr den Siegespreis erhaltet“.
Olaf Winkelhake

 

08.12.2016



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