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Fortbildung - 17.- 18.03.2015

Wechselwirkungen erwünscht - Erzieher in Kindertageseinrichtungen

Erzieher in Tageseinrichtungen zu fördern und einen Reflexionsrahmen zu bieten für den Austausch von Praxiserfahrungen war die Intention einer Fortbildung, die sich gezielt an Erzieher aus dem Bereich der Ev. Kindertagesstätten in NRW wendete.

Erzieher beim Praxisaustausch Erzieher beim Praxisaustausch

Unter dem Tagungsthema „Wechselwirkungen erwünscht“ folgten dreißig Erzieher der Einladung der Männerarbeiten im Rheinland und Westfalen sowie der beiden Fachverbände für evangelische Kindertageseinrichtungen in Rheinland, Westfalen und Lippe. Die hohe Anmeldezahl dokumentierte zudem das große Interesse am Thema.

An den zwei Studientagen wurde der Blick vor allem auf die eigenen Werte, Kommunikations- und Interaktionsstile gerichtet. Es gab Raum für das Erleben und Erweitern des eigenen Verhaltensrepertoires, für Fallarbeit, Theorie-Impulse, für den kollegialen Austausch und die Netzwerkplanung.

Als Referent unterstützte Werner-Christian Jung die Initiatoren, der als Theologe, Sozialarbeiter und Paarberater vielfältig mit den Themen vertraut ist.

Wenn Männer als Erzieher in einer Kita arbeiten, geschehen erwartete und unerwartete Veränderungen mit ihnen selbst, mit dem Team und mit dem System Kindertageseinrichtung. Um im weiblich dominierten Team einen Platz zu finden, müssen die „Exoten“ ihre berufliche Rolle finden, behaupten und variieren, aber auch: sich zuweisen lassen. Dies setzt voraus, dass Erzieher ihre eigenen Verhaltensmuster und Werte kennen und reflektiert ins Wechselspiel der Kita einbringen. Den Erwartungen der Eltern, des pädagogischen Teams und des Träger als „Mann im Team“ gerecht zu werden bedeutet, sich der Wechselwirkungen bewusst zu sein und darauf aufbauend eine professionelle Arbeitsbeziehung zu entwickeln.

Am Ende unterstrichen die Teilnehmer die wichtige Bedeutung solcher Tagungen und Reflexionstreffen für ihren Arbeitszusammenhang. Der moderierte Austausch unter Kollegen wurde hierbei besonders hervorgehoben. Aufgrund der positiven Erfahrungen wurde an die Veranstalter der Wunsch gerichtet neben den Jahrestagungen im Rahmen von Regionaltreffen ein- bis zweimal im Jahr den kollegialen Austausch zu fördern und ein entsprechendes Angebot zu entwickeln.

Jürgen Haas und Jürgen Rams

 

 

20.05.2015



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