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Männerarbeit

Stand zur Zukunft der Männerarbeit in der rheinischen Kirche

Der Landesarbeitsausschuss (LAA) hat sich intensiv mit den möglichen Folgen zur Umsetzung der Synodenbeschlusses vom Januar 2016 befasst und eine Vorlage erstellt. Ein Informationsbrief  stellt den bisherigen Stand dar. 

Liebe Männer, liebe Freundinnen und Freunde der Männerarbeit,

nachdem wir im letzten Herbst eine umfangreiche Petition zum Erhalt der Männerarbeit auf landeskirchlicher Ebene mit gutem Erfolg (ca. 1.400 Beteiligungen) durchgeführt haben, hat die Synode im Januar 2015 folgendes beschlossen:

Die Männerarbeit bietet mit ihren spezifischen Angeboten einen anerkannten Beitrag zu einem breiten Spektrum an Zugängen zu Kirche. Die Arbeit soll grundsätzlich erhalten bleiben, jedoch die konkrete Arbeit vor Ort verstärkt in die Verantwortung der Kirchenkreise und Kirchengemeinden übergeben werden.
• Einsparsumme: 90.000 Euro

a) Das Zentrum für Männerarbeit wird als unselbstständige Einrichtung aufgegeben. Die Arbeit wird verstärkt modellhaft, exemplarisch und multiplikatorisch ausgerichtet. Das Konzept wird der Landessynode 2016 zur Beschlussfassung vorgelegt.

b) Die Kirchenleitung wird beauftragt, die Anbindung der Männerarbeit an eine Einrichtung vorzunehmen, bei der die Anerkennung als Familienbildungsstätte und die damit verbundene öffentliche Förderung sicher gestellt ist. In Betracht kommt insbesondere eine Anbindung an das Evangelische Erwachsenenbildungswerk Nordrhein oder an die Einrichtung für gemeindeunterstützende Dienste.

Beauftragt, die Umsetzung des Synodenbeschlusses zu beraten und eine Vorlage für die Beratungen in den landeskirchlichen Gremien zu erstellen, hat sich der Landesarbeitsausschuss (LAA) intensiv mit den möglichen Folgen des Beschlusses befasst. Bei einer Beschränkung allein auf die Arbeit der Familienbildungsstätte mit den Vater-Kind-Angeboten und einige wenige weitere Veranstaltungen wäre von der landeskirchlichen Männerarbeit nichts übrig geblieben. Wir aber halten es für dringend notwendig, zumindest einen Teil der bisherigen Arbeit mit und in den Gemeinden fortzuführen, Männerkreise zu besuchen und den Kontakt zu halten. (Viele beschweren sich über die abwesenden Männer, aber kaum jemand hat dazu konkrete Vorstellungen.)

Das Ergebnis des Nachdenkens über die Problemlage war die Idee, die Arbeit in Form eines eingetragenen Vereins (Arbeitstitel „MännerNetzWerk e. V. in der Evangelischen Kirche im Rheinland“) zu gestalten. Dieses Vorhaben ist mit der Abteilung II im Landeskirchenamt besprochen und von dort unterstützt worden. Das erarbeitete Papier wurde mittlerweile in den Prozess zur Vorbereitung der nächsten Landesynode eingespeist und bisher positiv beurteilt. Bedeuten würde das – falls die Synode 2016 entsprechend beschließt – die Gründung eines neuen Vereins und Auflösung des bisherigen Männerwerkes, wie es in der Ordnung beschrieben ist.
Der Verein würde sich durch Mitgliedsbeiträge natürlicher und juristischer Personen, die noch zur Verfügung stehenden Gelder der Landeskirche für die Familienbildungsstätte und den ab 2018 zustehenden Zuschuss des Landes NRW finanzieren. Wir sehen gute Chancen, die durch die Pensionierung von Jürgen Rams wegfallende Stelle zu mindestens 50% erhalten zu können.
Jürgen Rams würde – auch das ist Bestandteil der Vorlage - noch bis Ende 2017 mit einem ¼ seiner Arbeitskraft den Umformungs- und Neubildungsprozess begleiten.

Dass das Ganze freilich gelingt, hängt letztlich daran, dass sich genügend Mitglieder die Sache des Vereins zu eigen machen: Männer in den Gemeinden, an der Arbeit interessierte Personen, Kirchengemeinden, Kirchenkreise sowie Institutionen, für die Männerarbeit hilfreich ist. Nur auf diesem Wege sieht der LAA eine Möglichkeit, die Kürzungen der Landeskirche aufzufangen und die Arbeit mit Männern in der Landeskirche weiterhin zu unterstützen.

Zu all dem erbitten wir persönliches Engagement und das Votum der Landesvertreterversammlung, die im Rahmen der Jahrestagung (18./19.09 2015) am 19. September in Bonn stattfindet. Wir laden auch auf diesem Wege herzlich dazu ein.


Für den Landesarbeitsausschuss

Michael Heering Jürgen Rams

 

 

27.08.2015



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