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Landespfarramt für Notfallseelsorge
der Evangelischen Kirche im Rheinland
Missionsstr. 9 a/b 
42285 Wuppertal

Landespfarrerin
Bianca van der Heyden
Mobil: 0172-13 72 679
Tel.:0202 / 2820-352
Fax:0202 / 2820 361
E-Mail: 
bianca.van_der_heyden@ekir.de

Assistentin
Julia Pohl
Tel.:0202 / 2820-352
Fax:0202 / 2820 361
E-Mail: ​​​​​​​notfallseelsorge@ekir.de

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Service

Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger im Ehrenamt Fünf der zehn Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger im Ehrenamt in der Johanniskirche in Düsseldorf.

Notfallseelsorge der Evangelischen Kirche im Rheinland

Entsendung ehrenamtlicher Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger

In einem feierlichen ökumenischen Gottesdienst konnten am Donnerstag, den 25. Juni 2009 in der Düsseldorfer Johanneskirche 10 ehrenamtliche Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger in ihren Dienst eingeführt worden.

„Wenn du durchs Wasser schreitest,
bin ich bei dir, wenn du durch Ströme
gehst, dann reißen sie dich nicht fort.
Wenn Du durchs Feuer gehst, wirst
du nicht versengt, keine Flamme wird
dich verbrennen.
Denn ich bin der Herr, dein Gott.“

Jesaja 43,2

Notfallseelsorge als „ERSTE HILFE FÜR DIE SEELE“ ist ein Grundbestandteil des Seelsorgeauftrages der Kirchen. Mit ihr soll Menschen beigestanden werden, die plötzlich und unerwartet in eine Notlage geraten sind.
29 Pfarrerinnen und Pfarrer sowie ehrenamtliche Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger sind im Kirchenkreis benannt und tätig, berichtet der Koordinator des Notfallseelsorgesystems Düsseldorf Olaf Schaper.

"Die Oma ist ganz plötzlich gestorben, das Kind lag tot im Bettchen, die Mama kommt nicht wieder" stellen Situationen dar, mit denen die Betroffenen nicht rechneten, die unerwartet über sie hereinbrechen und sie oft in einen seelischen Ausnahmezustand versetzen. Plötzlich ist nichts mehr, wie es zuvor war, ein geliebter Mensch ist gegangen, Angehörige, die die Familie stützten, hinterlassen eine große Lücke.
Vom Notarzt, Rettungsdienst oder der Polizei alarmiert, kommt der Notfallseelsorger und kümmert sich in den ersten Stunden um die Seele der Menschen. Er trägt die Trauer mit, hört sich Klagen an, hilft bei einem ersten Verstehen, steht zur Seite.

Der Kirchenkreis Düsseldorf gemeinsam mit dem Landespfarramt für Seelsorgeausbildung der rheinischen und westfälischen Kirche und dem Landespfarramt für Notfallseelsorge der EKiR bereiteten die ehrenamtlichen Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger während einer einjährigen intensiven Ausbildung auf ihre verantwortliche Aufgabe vor.

Begleitend während ihres Dienstes steht ihnen das Angebot der Supervision zur Verfügung. Regelmäßige Treffen zum Austausch und Fortbildungen zu speziellen Themen organisiert Olaf Schaper, Koordinator und Hauptansprechpartner für das gesamte Team, zu denen nun auch die „Neuen“ gehören. Den Rahmen für die Tätigkeit bildet eine Vereinbarung mit dem Kirchenkreis Düsseldorf, in der die Bereitschaft, die Alarmordnung und die Schweigepflicht geregelt ist.

Im Rahmen der Einführung wurden auch drei langjährig mitwirkende Notfallseelsorger verabschiedet, die aus dem Düsseldorfer Kirchenkreis weggezogen sind und nun in anderen Systemen ihren Dienst aufnehmen werden.

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21.07.2009



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