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Landespfarramt für Notfallseelsorge
der Evangelischen Kirche im Rheinland
Missionsstr. 9 a/b 
42285 Wuppertal
Tel.:0202 / 2820-352
Fax:0202 / 2820 361
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Service

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Notfallseelsorge der Evangelischen Kirche im Rheinland

Nachsorge-Treffen für Angehörige der Opfer und Überlebende der Tsunami-Katastrophe von 2004

Vom Samstag bis Sonntag, dem 13. bis 14. Oktober 2018 fand ein Nachsorge-Treffen für Betroffene statt, welche die Tsunami-Katastrophe 2004 überlebt oder Angehörige dabei verloren haben.

 

 

 

Im Zugehen auf den 15. Jahrestag der Tsunami-Katastrophe im Dezember 2019, hat das Landespfarramt für Notfallseelsorge - die Wünsche der Betroffenen aufgreifend, bereits in diesem Jahr zu einem gemeinsamen Treffen herzlich eingeladen.

Damit die Kontakte untereinander gepflegt und Planungen für eine evtl. gemeinsame Gestaltung des Jahrestages 2019 in Deutschland oder Thailand miteinander abgestimmt werden können.

Wir haben am Samstag um 15.00 Uhr mit dem Kaffeetrinken begonnen am Sonntag gegen 15.00 Uhr das Treffen ausklingen lassen, damit genügend Zeit für die An- und Abreise blieb.

Die Zusammenkunft wird gestaltet von dem Team der Notfallseelsorge. Die Stiftung Notfallseelsorge fördert das Nachsorgetreffen.

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Erneuerung der Gedenktafeln für die Opfer der Tsunami Katastrophe

Die Stiftung Notfallseelsorge begleitete Anfang 2008 das Projekt „Gedenktafeln“ in enger
Zusammenarbeit mit der Firma ThyssenKrupp, die in Baan Nam Khem in Khao Lak in
Thailand eine Gedenkstätte errichtete und sich für ihre dauerhafte Erhaltung einsetzt.

Dort ist es möglich, individuelle Gedenktafeln anzubringen, die von den Angehörigen selbst entworfen werden.
Über das Jahr hinweg und besonders an den Jahrestagen der Tsunami-Katastrophe vom 26.12.2004 ist die Gedenkstätte für die Hinterbliebenen der Opfer aus Thailand, Deutschland und den vielen weiteren Nationen ein immer wieder aufgesuchter Ort des Gedenkens.

Das Anliegen eines Angehörigen, dessen einziger Sohn die Tsunami Katastrophe vom 26. Dezember 2004 in Thailand nicht überlebt hat, veranlasst eine Wiederaufnahme des Projektes in 2017 / 2018. Das Landespfarramt für Notfallseelsorge der Ev. Kirche im Rheinland begleitet das Projekt. Die Stiftung Notfallseelsorge fördert das Projekt aus Spendenmitteln.

An den in den Jahren 2008 und 2014 angebrachten Gedenktafeln am Denkmal in Ban Nam Khem, Khao Lak in Thailand ist eine sichtbare Verwitterung durch Sonne, Wind, Regen und die salzhaltige Luft festzustellen.

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Ein Angehöriger schreibt dazu:

… „ In zwei Jahren ist der 15. Jahrestag und ich denke, an der Stätte der Erinnerungen sollte
rechtzeitig etwas gemacht werden.

In dem Zusammenhang habe ich jetzt folgende Idee:

Ab März 2018 verbringe ich jeweils halbjährlich mein Rentnerleben auf Phuket. Ich biete mich somit arbeitsmäßig völlig kostenfrei an, die Gedenkstätte zu betreuen, wenn es nötig und gewünscht ist. Für den Ersatz von fehlenden und verwitterten Gedenktafeln würde ich witterungsbeständige Tafeln mit einer Gravur zum Selbstkostenpreis anfertigen lassen und diese persönlich an der Gedenkmauer anbringen.“

Angehörige können lediglich zum Materialpreis eine neue Gedenktafel - natürlich selbst nach ihren eigenen individuellen Wünschen entworfen - anfertigen lassen.

Die graphisch und technisch sehr aufwändige Realisierung von der Vorlage zur herstellungsfertigen Gedenktafel bis hin zur Auftragsvergabe an eine geeignete Fachfirma leistet der Angehörige für jede Tafel in stundenlanger Arbeit.

Der nachhaltige Erhalt einer würdigen Gedenkstätte ist sein Herzenswunsch und wirkt als Triebfeder für die unentgeltlich eingebrachte Arbeitszeit.

Viele Gedenktafeln sind in den vergangenen Wochen neu gestaltet worden. Wer noch unentschieden ist oder bisher von dem Projekt keine Kenntnis hatte, kann gerne zum Landespfarramt Kontakt aufnehmen.

Die Frage nach Erneuerung der Gedenktafel oder Belassen im verwitterten Zustand fordert eine oft schmerzliche Auseinandersetzung für Angehörige heraus. Gleichzeitig greift sie offensichtlich eine bestehende Fragestellung nach Beständigkeit eines würdigen Gedenkortes auf und wirkt heilsam, wenn Vergewisserung der Unsicherheit entgegengesetzt werden kann. Es ist auch deutlich, dass einige Angehörige die Erneuerung wünschen und andere Angehörige die Verwitterung annehmen können. Beides trägt zur Gewissheit bei.  

Die Stiftung Notfallseelsorge fördert die Erneuerung der Gedenktafeln durch die Übernahme der konkreten Aufwendungen, die bei der Anbringung der Tafeln vor Ort in Thailand entstehen.

Ein herzlicher Dank an alle Freunde und Förderer, die dieses Projekt unterstützen.

Informationen zu diesem Projekt erhalten Sie im Landespfarramt für Notfallseelsorge der EKiR.

Jutta Unruh

Neugefertigte Gedenktafeln

Erste neugefertigte Gedenktafeln sind hergestellt und eine Gedenktafel darf hier bereits gezeigt werden.

Bei der Fertigung der Gedenktafeln steht die Wetterfestigkeit, Stabilität und natürlich die Qualität im Vordergrund. Die Gedenktafeln sind in einen Rahmen eingefügt, der alte Bohrlöcher oder ausgebrochenen Stellen überdeckt.  Zudem sind die Rahmen zerlegbar und ein Austausch der Gedenkplatte, sollten andere Motive gewählt werden, ist ohne große Hilfsmittel zu machen. Dazu braucht es nur einen 4 mm Inbusschlüssel. 

Ein aufwändiger Prozess, eine mit Herzblut und akribisch durchgeführte technische Umsetzung führte zu einem repräsentablen Ergebnis.

Herzlichen Dank an Herrn Manfred Bode, der sich unglaublich einsetzt und dem Anliegen vieler Angehöriger entsprechen konnte.

Rahmen zerlegbar

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03.08.2018



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